Feste mit langer Tradition
In Südliches Anhalt gibt es keine große Arena, dafür aber viele Feste mit Geschichte. Das Parkfest in Gröbzig findet seit dem 500-jährigen Stadtjubiläum 1965 jedes Jahr statt. Radegast feiert im August sein Volksfest, im Juli ein Straßenfest in der Walther-Rathenau-Straße und im Dezember den Schlippenadvent. An der Bockwindmühle in Libehna wird jedes Jahr Ende Juli das Mühlenfest gefeiert.
Solche Feste wachsen von innen: Vereine, Feuerwehren und Nachbarn tragen sie. Professioneller Veranstaltungsschutz soll diese Stimmung nicht stören, sondern dafür sorgen, dass Ausschank, Bühne und Kasse auch spät am Abend geordnet bleiben.
Orte für Veranstaltungen in der Stadt
Je nach Art der Veranstaltung kommen in Südliches Anhalt verschiedene Orte in Frage:
- Sport- und Kulturzentrum an der Hauptstraße 31 in Weißandt-Gölzau, Spielort zum Beispiel für das Akkordeonorchester Funtastic im November 2026
- Volkspark in Gröbzig mit Teich, Schauplatz des jährlichen Parkfests
- Marktplatz und Bürgerpark in Radegast für Volksfest und Weihnachtsmarkt
- Bockwindmühle Libehna für das Mühlenfest im Sommer
- Edderitzer See mit Freibad sowie das Freibad Glauzig für Sommerveranstaltungen
- Museum Synagoge Gröbzig für eigene jüdische Kulturtage und Abendveranstaltungen
Hinzu kommen kleinere Termine wie der Böhmische Nachmittag in Reupzig im Oktober 2026, Osterfeuer und Weihnachtsbaumverbrennen in mehreren Ortschaften.
Was Ordner auf einem Dorffest tun
Bei einem Fest unter freiem Himmel sind die Aufgaben überschaubar, aber wichtig: Einlass mit Bändchen oder Stempel, Kontrolle des Jugendschutzes am Ausschank, ein Auge auf Glasflaschen und Feuerstellen sowie das Freihalten der Rettungswege zwischen Zelten und Buden. Spät am Abend verlagert sich die Arbeit an den Ausgang, wo Gäste den Heimweg antreten und Streit schnell eskalieren kann.
Nach dem Ende bewachen wir auf Wunsch Zelte, Bühnentechnik, Kühlwagen und Kassen bis zum Abbau am nächsten Morgen. So muss niemand aus dem Verein die Nacht auf dem Festplatz verbringen.
Vor dem Fest gehen wir mit dem Veranstalter den Platz ab: Wo stehen Zelte und Bühne, wo parkt die Rettung, welcher Weg bleibt für Feuerwehr und Krankenwagen frei, und wer entscheidet, wenn ein Gewitter aufzieht? Diese Punkte schreiben wir in einen kurzen Ablaufplan, den alle Helfer und unsere Ordner vor Beginn kennen. Gibt es eine Auflage der Gemeinde oder des Ordnungsamts, richten wir die Besetzung danach aus.
Saalveranstaltungen und Badesaison
In einem Saal wie dem Sport- und Kulturzentrum geht es um Garderobe, Einlass mit Karten, Notausgänge und die Zahl der Gäste im Raum. Wir übernehmen die Kontrolle am Eingang, zählen auf Wunsch die Besucher und halten Bereiche hinter der Bühne frei.
Im Sommer ziehen die Freibäder am Edderitzer See und in Glauzig Badegäste an. Für Sonderveranstaltungen wie ein Sommerfest am Wasser stellen wir Kräfte für Einlass und Ordnung auf dem Gelände. Die Aufsicht im Wasser bleibt Aufgabe der Rettungsschwimmer.
Planung ohne Büro vor Ort
Unsere Kernregion liegt im Norden, in Sachsen-Anhalt arbeiten wir vorhabenbezogen. Für ein Fest an einem Wochenende prüfen wir Anreise und Unterkunft und sagen ehrlich, ob wir den Termin besetzen können. Für Vereine mit kleinem Budget planen wir auch mit wenigen Kräften, wenn die Aufgaben klar verteilt sind.
Unsere Ordner haben die Unterrichtung nach § 34a GewO, für den Einlass bei größeren Veranstaltungen setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001. Feiern Sie auch in Köthen oder in Dessau-Roßlau, lassen sich die Termine bündeln.
Kosten für Ordner und Nachtwache
Für Ordnungsdienst gelten als Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben Dauer, Zahl der Kräfte und Uhrzeit: Ein Nachmittag im Saal kostet weniger als ein Fest bis in die Nacht mit anschließender Bewachung des Platzes. Zuschläge entstehen an Sonn- und Feiertagen.
Weil viele Feste wiederkehren, lohnt eine Vereinbarung für mehrere Termine im Jahr. Dann steht die Planung, und Sie müssen nicht jedes Mal neu anfragen. Nach jedem Fest erhalten Sie einen kurzen Bericht mit Besonderheiten, etwa zu Engstellen am Einlass oder zu Zeiten mit viel Andrang, damit die Planung im nächsten Jahr noch genauer wird.


