Der Südring: Industrie mitten in der Stadt
Das Gewerbegebiet Neukölln-Südring ist mit rund 200 Hektar das größte im Bezirk. Nach Angaben der bezirklichen Wirtschaftsförderung umfasst es den Bereich um Nobelstraße, Bergiusstraße, Haberstraße, Neuköllnische Allee, Lahnstraße, Naumburger Straße, Grenzallee, Sieversufer und Haarlemer Straße. Geprägt wird es von klassischen Industriebetrieben, zunehmend kommen Logistiker auf großen Flächen hinzu.
Der Bezirk beschreibt das Gebiet als wachsenden Schwerpunkt für Life Sciences. Daneben sind Lebensmittelherstellung, Kreislaufwirtschaft, chemische Industrie, Metallverarbeitung, Messtechnik, Busbetriebe und Großhandel vertreten. Über mehrere Anschlussstellen von A 100 und A 113 sind die Grundstücke in wenigen Minuten erreichbar, was Lieferketten erleichtert und zugleich den Bedarf an einer verlässlichen Zufahrtskontrolle erhöht.
Betriebe, bei denen Werkschutz eine Rolle spielt
Die Wirtschaftsförderung Neukölln nennt für den Südring unter anderem diese Unternehmen:
- B. Braun und Biotronik aus der Medizintechnik, Biotronik hat im Bezirk seinen Unternehmenssitz
- Tchibo Manufacturing und Jacobs Douwe Egberts mit Kaffeeproduktion
- Moll Marzipan und Märkisches Landbrot aus der Lebensmittelherstellung
- Carl Spaeter Berlin, FERAK Berlin und der Industrieverpacker Müller-Zeiner
- REMONDIS und die Berliner Stadtreinigung aus der Kreislaufwirtschaft
- das Busunternehmen Bus Verkehr Berlin
Am Rand des Gebiets liegt der Hafen Neukölln. Er wurde zwischen 1900 und 1906 im Zuge des Teltowkanals angelegt, wird von der BEHALA betrieben und dient im Oberhafen vor allem dem Umschlag von Stoffen für die Kreislaufwirtschaft. An der Ballinstraße entsteht mit dem INK Inspire Neukölln zudem ein neues Bürogebäude.
Werkschutz nach Branche zugeschnitten
In der Medizintechnik zählen Zutrittsregeln und Vertraulichkeit. Wir gleichen Besucher mit Ihren Listen ab, geben Ausweise aus und begleiten Fremdfirmen bis an die Schleuse oder in den Bereich, für den eine Freigabe vorliegt. Wer ohne Termin erscheint, wird nicht abgewiesen, sondern bis zur Rückmeldung des Gastgebers am Empfang betreut.
In Lebensmittelwerken stehen Hygienevorgaben im Vordergrund. Unsere Kräfte achten darauf, dass Fahrer und Besucher Kleiderordnung und Laufwege einhalten, und dokumentieren, wer welchen Bereich betreten hat. In der Kreislaufwirtschaft und im Metallhandel geht es eher um Wiegescheine, Ladungskontrollen bei der Ausfahrt und um Material, das auf Freiflächen liegt und nachts gern abgeholt wird.
Außerhalb der Schichtzeiten wird aus der Pforte eine Streife. Hallentore, Freilager, abgestellte Busse und Auflieger sowie Zaunabschnitte zu Kanal und Bahngelände werden in festgelegter Reihenfolge abgegangen. Was auffällt, geht sofort an Ihre Rufbereitschaft und steht mit Uhrzeit im Bericht.
Planung, feste Teams und Abstimmung mit der Werksleitung
Berlin zählt zu unserer Kernregion Nord. Den Werkschutz im Südring plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; in Neukölln selbst haben wir kein Büro. Jedes Werk erhält eine feste Gruppe, die Gelände, Ansprechpartner und Werksverkehrsordnung kennt, ergänzt um eingearbeitete Vertretungen für Urlaub und Krankheit.
Die Dienstanweisung entsteht mit Ihrer Werksleitung und Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit: Zufahrtsregeln, Ausgabe von Schlüsseln und Transpondern nach Ihren Vorgaben, Alarmierung bei Brand, Unfall oder Einbruch. Unternehmen mit weiteren Standorten im Gewerbegebiet an der Gradestraße in Britz oder jenseits der A 113 in Treptow-Köpenick können wir unter einem Vertrag zusammenfassen.
Weil Wohnblöcke an mehreren Stellen bis an den Südring heranreichen, regeln wir auch Wartezeiten von Lkw. Fahrzeuge ohne Zeitfenster stellen wir auf eine abgestimmte Fläche, damit Anliegerstraßen nicht zugeparkt werden.
Qualifikation im Werkschutz
Für Streife und Kontrollaufgaben setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für Empfang und Besucheranmeldung genügt die Unterrichtung. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Vor dem ersten Dienst werden alle Kräfte in Ihre Sicherheitsregeln, Hygienevorgaben und Notfallabläufe eingewiesen. Grundsätzliches zur Leistung lesen Sie unter Werkschutz, den Überblick für die Hauptstadt unter Werkschutz in Berlin.
Kosten für einen dauerhaften Werkschutz
Im Werkschutz rechnen wir mit einer Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil Werkschutz meist als Dauerauftrag über viele Monate läuft, lassen sich Besetzungen gut planen, was sich günstig auswirkt. Teurer wird es, wenn eine Pforte rund um die Uhr an allen Tagen besetzt sein muss, wenn Hygiene- oder Reinraumbereiche besondere Einweisungen erfordern oder wenn Ladungskontrollen hinzukommen. Im Angebot führen wir Pfortenstunden, Streifen und Zusatzaufgaben getrennt auf, damit Sie einzelne Bausteine anpassen können.


