Industrie mit langer Tradition im Weißeritztal
Dippoldiswalde ist eher als Einkaufs- und Verwaltungsstadt bekannt, doch im Stadtgebiet wird seit Generationen auch produziert. Zu DDR-Zeiten gab es hier ein Armaturenwerk, einen Behälterbaubetrieb und eine Nährmittelfabrik. Im heutigen Ortsteil Schmiedeberg arbeitete der Gießerei- und Maschinenbaubetrieb „Ferdinand Kunert“ mit mehreren Hundert Beschäftigten.
Aus ihm ist die Schmiedeberger Gießerei hervorgegangen, die zur Dihag-Gruppe gehört und mit rund 250 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber im Ort ist. Daneben nennt die Stadt zwei größere Gewerbestandorte: das Gewerbegebiet Reinholdshain an der Dresdner Landstraße und das Industriegebiet Reichstädt. Für beide gilt, dass dort tagsüber viel Verkehr ist und nachts kaum jemand vorbeikommt.
Typische Standorte für Werkschutz im Stadtgebiet
Diese Standorte zeigen, wo im Stadtgebiet Werkschutz in Frage kommt; genannte Unternehmen sind keine Kunden von uns:
- Schmiedeberger Gießerei: Gussfertigung im Schichtbetrieb, Schrott- und Materiallager, Werksverkehr
- Gewerbegebiet Reinholdshain: Handwerk, Handel und Produktion direkt an der B 170 Richtung Dresden
- Industriegebiet Reichstädt im Norden des Stadtgebiets
- Geplante Erweiterungsfläche zwischen Reinholdshain und Oberhäslich mit gut 32 Hektar
- Kleine Betriebe im Kernort und in Schmiedeberg mit Lagerflächen und Fuhrpark
Gießerei und Metall: Tore, Fremdfirmen, Werksgelände
In einer Gießerei kommen Rohstoffe, Formsand, Kokillen und fertige Gussteile auf dem Gelände zusammen. Lkw bringen Material und holen Ware ab, Wartungsfirmen arbeiten an Öfen und Anlagen, und zum Schichtwechsel wechseln viele Menschen gleichzeitig das Tor. Werkschutz sorgt hier dafür, dass niemand ohne Anmeldung auf das Gelände gelangt, dass Ladepapiere mit der Ladung übereinstimmen und dass Fremdfirmen ihre Unterweisung erhalten haben, bevor sie loslegen.
Nach Schichtende gehen unsere Kräfte Hallen, Außenlager und Zaun ab, prüfen Tore und Notausgänge und achten auf Brandgeruch, offene Fenster oder Wasserschäden. Gerade Metall und Buntmetall auf Lagerflächen ziehen Diebe an. Die Sicherheitsvorschriften des Werks – von der persönlichen Schutzausrüstung bis zu gesperrten Bereichen – gelten für unser Personal so wie für Ihre Belegschaft. Wer an Wochenenden durchgehend schmilzt oder Öfen warmhält, kann zusätzlich einen Posten in der Halle vorsehen, der Anlagen und Ausgänge im Blick behält und Auffälligkeiten sofort an den Schichtleiter meldet.
Gewerbegebiete an der B 170: Verkehr am Tag, Ruhe in der Nacht
Die B 170 ist die wichtigste Verbindung von Dippoldiswalde nach Dresden und weiter zur A 17. Seit Ende 2006 ist sie für den schweren Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt, für Ziel- und Quellverkehr der Betriebe aber die Lebensader. Firmen im Gewerbegebiet Reinholdshain haben dadurch tagsüber viel An- und Ablieferung.
Für Betriebe ohne eigene Pforte bieten wir eine Torbesetzung zu Stoßzeiten an, etwa morgens bei der Warenannahme. Nachts lassen sich mehrere Gelände in einem Rundgang zusammenfassen. Wird das Gebiet wie geplant erweitert, kommen neue Hallen mit Rohbauphase und Inbetriebnahme hinzu; auch dann können Werkschutz und Baustellenbewachung ineinandergreifen.
Hat Ihr Unternehmen weitere Standorte in Freiberg oder Freital, stimmen wir die Dienste auf Wunsch gemeinsam ab.
Ablauf: vorhabenbezogen geplant, fest eingewiesen
Unsere Kernregion liegt im Norden, in Sachsen haben wir kein eigenes Büro. Werkschutz in Dippoldiswalde übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Am Anfang steht ein Gespräch über Ihre Abläufe: Schichtzeiten, Besucher- und Lieferantenregeln, Sperrbereiche, Alarmwege. Danach prüfen wir, ob wir das nötige Personal dauerhaft stellen können, und sagen Ihnen das offen.
Für jeden Posten schreiben wir eine Dienstanweisung, die Ihre Werksordnung abbildet. Eingesetzte Kräfte werden vor Ort eingewiesen, Vertretungen kennen das Gelände ebenfalls. Alle Kontrollen und Vorkommnisse stehen mit Uhrzeit im Bericht. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200, und unser Personal hat die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Mehr zur Leistung allgemein lesen Sie unter Werkschutz.
Kosten für einen dauerhaften Werkschutz
Beim Werkschutz ist der Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine durchgehend besetzte Pforte im Dreischichtbetrieb umfasst viele Stunden im Monat, eine reine Nachtkontrolle mit zwei Rundgängen deutlich weniger. Nacht-, Sonn- und Feiertagsanteile sowie die geforderte Qualifikation beeinflussen den Preis.
Bei einem längerfristigen Vertrag lässt sich eine feste Mannschaft aufbauen, die Ihre Mitarbeiter, Lieferanten und Abläufe kennt. Das spart Einarbeitung und macht Kontrollen verlässlicher. Weitere Informationen zum Land bietet die Seite Werkschutz in Sachsen.


