Industrie aus Ton, Glas und Papier
Das Kannenbäckerland lebt seit Jahrhunderten vom Ton, und in Höhr-Grenzhausen ist daraus eine dichte Industrielandschaft geworden. Die Steuler Holding hat ihren Sitz an der Georg-Steuler-Straße; ihre Geschäftsbereiche reichen von Auskleidungen gegen Säure, Hitze und Abrieb bis zum Anlagenbau für Abgasbehandlung und Oberflächentechnik. Laut Ortsartikel arbeiten am Standort rund 600 Menschen.
RASTAL beschreibt sich als familiengeführtes Unternehmen aus Höhr-Grenzhausen, das Trinkgläser gestaltet und veredelt; nach eigenen Angaben verlassen täglich bis zu 500.000 dekorierte Artikel das Haus. In der Rheinstraße 41 sitzt LW Medien, Herausgeber von Amts- und Mitteilungsblättern mit eigenen Druckhäusern. Daneben arbeiten rund zwanzig kleinere Keramikbetriebe, meist in Familienhand.
Wo im Werk die Risiken liegen
Die Übersicht beschreibt typische Bereiche solcher Betriebe. Sie nennt keine Auftraggeber von Staffsec:
- Werkstor und Pforte: Speditionen, Rohstofflieferanten, Besucher und Mitarbeitende im Schichtwechsel
- Versandlager für Glas und Keramik: Palettenware, die schnell verladen und ebenso schnell beschädigt ist
- Ofen- und Trocknungsbereiche, die auch in der Nacht und am Wochenende Wärme halten
- Druckhallen mit Papierrollen, Farben und Lösemitteln
- Werkstätten, in denen Fremdfirmen Anlagen warten oder umbauen
Die Anfahrt für Lkw erfolgt über die A 48 und die Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen. Solange dort die neue Überführung der L 307 gebaut wird, kommt es zu Sperrungen; im September 2026 war die Autobahn ein Wochenende lang zwischen dem Dreieck Dernbach und Bendorf/Neuwied dicht. Fahrer treffen dann zu anderen Zeiten ein als geplant, und die Pforte braucht eine Regel, wo sie warten.
Pforte, Rampe, Rundgang: so arbeiten wir
An der Pforte erfassen unsere Kräfte jedes Fahrzeug mit Kennzeichen, Firma und Ziel, gleichen Lieferscheine mit Ihrer Avisliste ab und weisen Fahrer auf Stellplätze und Rampen ein. Besucher und Monteure erhalten erst nach Anmeldung beim zuständigen Ansprechpartner einen Ausweis; beim Verlassen wird er wieder eingezogen.
Nach Schichtende gehen wir Hallentore, Freilager und Zaunlinie ab. In Bereichen mit Öfen gilt: Unsere Kräfte greifen nicht in die Technik ein. Fällt ihnen ungewöhnliche Wärme, ein Geruch oder eine Störmeldung auf, verständigen sie Ihre Schichtführung oder Ihren Bereitschaftsdienst nach dem vereinbarten Plan. Zu welchen Zonen sie Zutritt haben, legen Sie fest.
Für die Ausfahrt mit Fertigware oder Bruchglas gilt dieselbe Strenge wie für die Einfahrt: Ladung und Papiere werden geprüft, bevor sich die Schranke öffnet.
Auch kleinere Keramikbetriebe brauchen Torregeln
Werkschutz denkt man meist mit großen Toren und Schranken. In Höhr-Grenzhausen gibt es daneben viele Familienbetriebe, die Rohstoffe, Glasuren und fertige Ware auf kleinem Hof lagern. Dort genügt oft keine ständige Pforte, aber eine feste Regel für Anlieferungen, eine Kontrolle zu Schichtbeginn und ein Verschlussgang am Abend.
Für solche Betriebe stellen wir den Umfang nach Bedarf zusammen: etwa eine Kraft an Tagen mit großer Anlieferung oder während einer Ausstellung im eigenen Verkaufsraum. Ob sich das bei einem einzelnen Betrieb trägt, hängt von der Anreise ab; mehrere Betriebe mit ähnlichem Bedarf lassen sich leichter planen.
Wie ein Auftrag im Westerwaldkreis zustande kommt
Rheinland-Pfalz gehört nicht zu unserer Kernregion im Norden, und wir haben im Land kein Büro. Werkschutz in Höhr-Grenzhausen ist für uns deshalb immer ein einzelnes Vorhaben. Vor einem Angebot prüfen wir, ob genügend Kräfte für den Schichtplan bereitstehen, wie die Unterbringung gelöst wird und wer im Ausfall übernimmt. Ist das nicht verlässlich zu sichern, lehnen wir ab, bevor Sie sich darauf verlassen.
Passt es, beginnen wir mit einer Begehung von Toren, Rampen und Hallen. Jeder Posten bekommt eine eigene Beschreibung mit Prüfschritten und Meldewegen. Pförtner mit Entscheidungsbefugnis legen die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO vor. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 jederzeit zu sprechen.
Kosten für Werkschutz in Höhr-Grenzhausen
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Tagpforte von Montag bis Freitag im Dauerauftrag liegt dabei eher unten. Durchgehende Besetzung über sieben Tage, ein hoher Nachtanteil und Posten, die ständig Sachkunde verlangen, heben den Satz. Kurze Einsätze, etwa für einen Revisionsstillstand, kalkulieren wir getrennt.
Mehr zum Leistungsbild lesen Sie unter Werkschutz, den Rahmen im Land unter Werkschutz in Rheinland-Pfalz. Betriebe mit einem weiteren Standort im Rheintal finden auch Angaben zu Neuwied.


