Eine Industriestadt, die vom Buch lebt
1891 gründete sich in Pößneck der Vogel Verlag, aus dem zu DDR-Zeiten der größte Buchbetrieb des Landes wurde. Heute druckt dort GGP Media, ein Unternehmen der Bertelsmann-Gruppe. Nach eigenen Angaben verarbeitet der Betrieb an der Karl-Marx-Straße täglich rund vier Millionen Druckbogen zu mehr als 400.000 Büchern und über 500.000 weiteren Druckprodukten, mit etwa 800 Beschäftigten. Im Jahr gehen rund 70.000 Tonnen Papier und 600 Tonnen Druckfarbe durch die Hallen.
Daneben prägen zwei Lebensmittelbetriebe die Stadt: die Rosenbrauerei an der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße, deren Brauerei und Mälzerei auf das Jahr 1863 zurückgehen, und das Schokoladenwerk Berggold, das seit 1876 Süßwaren herstellt und seine Produktion 1996 vollständig nach Pößneck verlegt hat. Im Gewerbe- und Industriegebiet Pößneck Ost sitzen laut Stadt Automobilzulieferer, Hersteller elektrischer Bauteile, Kunststoffverarbeiter, Metallgießereien, Baufirmen und ein Pharmaunternehmen.
Betriebe und Flächen mit typischem Bedarf an Werkschutz
Werkschutz fällt in Pößneck vor allem an diesen belegten Standorten an:
- GGP Media an der Karl-Marx-Straße mit Druck, Buchbinderei und Versand
- Rosenbrauerei mit Sudhaus, Abfüllung und Getränkelogistik
- Schokoladenwerk Berggold mit Pralinenfertigung und Lager, zertifiziert nach IFS und BRC
- Gewerbe- und Industriegebiet Pößneck Ost mit Metall-, Elektro- und Kunststoffbetrieben, dort gibt es noch freie Flächen
- Gewerbegebiet Im Tümpfel mit mittelständischen Handwerksbetrieben
Wo die Aufgaben am Tor auseinandergehen
In einer Druckerei dieser Größe fahren über den Tag zahlreiche Lkw mit Papierrollen vor, andere holen Paletten mit fertigen Büchern ab. Erscheinen neue Titel zu einem festen Termin, ist die Ware vor dem Verkaufsstart begehrt. Die Ausgangskontrolle gleicht deshalb Ladung, Lieferschein und Kennzeichen ab und hält fest, wer wann welches Tor genutzt hat.
In Brauerei und Süßwarenwerk stehen Hygieneregeln im Vordergrund. Wer in Produktionsbereiche geht, trägt die vorgeschriebene Kleidung, Fremdfirmen werden vorher eingewiesen, und Rundgänge folgen dem Zonenplan des Betriebs. Unsere Kräfte betreten Hygienezonen nur mit Ihrer Freigabe.
In den Metall- und Kunststoffbetrieben im Gewerbegebiet Ost geht es öfter um Werkzeuge, Formen und Metallschrott, die nachts auf dem Hof stehen. Hier sind Zaunkontrollen und das Prüfen abgestellter Container ein wichtiger Teil der Runde.
Typische Aufgaben im Werkschutz
Den genauen Zuschnitt legen wir mit Ihrer Werkleitung fest. Häufig gehören dazu:
- Besetzung der Pforte zu Schichtwechseln und Anlieferzeiten
- Abfertigung von Speditionen mit Lieferschein- und Kennzeichenkontrolle
- Anmeldung, Einweisung und Begleitung von Fremdfirmen und Besuchern
- Rundgänge über Hallen, Lager und Freiflächen nachts und am Wochenende
- Kontrolle von Notausgängen, Feuerwehrzufahrten und Rauchverbotszonen
- Ausgangskontrolle bei Fertigware, Reststoffen und Leergut
Viele Betriebe in Pößneck liefern über die B 281 und weiter über die A 9 bei Triptis aus. Wo morgens mehrere Lastzüge gleichzeitig ankommen, ordnen wir die Wartereihe so, dass die Zufahrt und die Straße frei bleiben.
Einsatzplanung ohne Büro in Thüringen
Unser Hauptsitz ist Neumünster, unsere Kernregion liegt im Norden. In Thüringen arbeiten wir vorhabenbezogen. Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag über Monate oder Jahre, deshalb klären wir vor der Zusage Postenzahl, Schichtmodell und Vertretung und sagen Ihnen offen, ob wir den Dienst stabil besetzen können. Sie haben einen festen Ansprechpartner.
Am Tor arbeitet Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das vor dem ersten Dienst in Werksordnung, Gefahrenbereiche und Fluchtwege eingewiesen wird. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert, erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Hintergrund finden Sie unter Werkschutz und Werkschutz in Thüringen; Betriebe im Nachbarort finden Angaben unter Sicherheitsdienst Saalfeld.
Kosten für Werkschutz in Pößneck
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Werkstor, das in festen Schichten über lange Zeit besetzt ist, liegt eher im unteren Teil der Spanne, weil Einarbeitung und Planung sich auf viele Stunden verteilen. Nach oben gehen Nacht- und Feiertagsanteile, zusätzliche Aufgaben wie Wiegen oder Zählen bei der Ausgangskontrolle und kurzfristig gewünschte Verstärkung, etwa während eines Anlagenstillstands.


