Bauen für die Landesgartenschau 2030
Pößneck war im Jahr 2000 die erste Thüringer Landesgartenschau-Stadt. Für 2030 richtet die Stadt gemeinsam mit Neustadt an der Orla und Triptis die Landesgartenschau Orlaregion aus. In Pößneck liegt die Kernzone A an der Saalfelder Straße, entlang der B 281: das frühere Fabrikgelände der Lederwerke Emil Brüderlein und das Gelände der ehemaligen Gärtnerei „Grünes Herz“. Aus diesen Brachen sollen Wohn-, Arbeits- und Grünflächen werden.
Die Lederfabrik wurde 1862 gegründet und 1992 stillgelegt. Ihr Areal umfasst rund 10.000 Quadratmeter, Kontor- und Produktionsbauten gelten in Teilen als Kulturdenkmal. Die Planung sieht vor, die Gebäude in drei Bauabschnitten nacheinander zu sichern und instand zu setzen. Gegenüber an der Kotschau entsteht ein naturnaher Garten mit neuem Weg und einem Aussichtspunkt am Ufer. Für die Kernzone B, das Gelände der früheren Streichgarnwerke, ist ein Werkhof mit Liefer-, Wende- und Aufstellfläche vorgesehen.
Baufelder in Pößneck, auf denen Bewachung gefragt ist
Belegt sind in Pößneck diese Vorhaben und Planungsgebiete:
- Kernzone A an der Saalfelder Straße mit den Gebäuden der Lederwerke und der früheren Gärtnerei
- Kotschau-Garten gegenüber den Lederwerken
- Kernzone B auf dem Gelände der Streichgarnwerke
- Umbau des denkmalgeschützten Lagerhauses von 1890 am Viehmarkt zum Bildungszentrum an der Carl-Gustav-Vogel-Straße
- Bebauungsplan Gewerbe- und Industriegebiet Pößneck-Ost mit Erweiterung
- Bebauungspläne Rotasym und Rotasym-West auf dem früheren Wälzlagerwerk
Was auf diesen Baustellen gefährdet ist
Sanierungen in alten Fabrikgebäuden sind offene Baustellen über lange Zeit. Gerüste stehen an Fassaden, Fenster sind ausgebaut, Kabel, Kupferleitungen und Werkzeug liegen in Räumen, die sich kaum verschließen lassen. Wird in mehreren Abschnitten gebaut, bleibt ein Teil der Gebäude leer, während nebenan gearbeitet wird. Das macht die Flächen anfällig für Diebstahl und für Menschen, die in leere Hallen eindringen.
Bei Grünbaustellen wie dem Kotschau-Garten stehen Bagger, Radlader und Pflanzware im Freien, oft ohne festen Zaun am Ufer. Und im Bildungszentrum am Viehmarkt läuft der Umbau neben einem Gelände, auf dem Schulen und Veranstaltungen weiterlaufen. Hier geht es auch darum, dass niemand Unbefugtes, vor allem keine Kinder und Jugendlichen, auf die Baustelle gelangt.
Unsere Aufgaben auf der Baustelle
Den Umfang legen wir mit Bauherr oder Bauleitung fest. Häufig gehören dazu:
- Bewachung nach Feierabend, nachts und an Wochenenden
- Kontrolle von Bauzaun, Toren, Containern und Gerüstzugängen
- Prüfung abgestellter Baumaschinen und gelagerter Materialien
- Zufahrtskontrolle bei Anlieferungen und Abholungen
- Meldung von Schäden mit Foto an die Bauleitung
- Rundgänge durch leer stehende Gebäudeteile zwischen zwei Bauabschnitten
Ob ein fester Nachtposten oder mehrere Kontrollgänge sinnvoller sind, hängt von Wert und Lage der Baustelle ab. Bei einer Innenstadtbaustelle mit Gerüst an der B 281 kann eine Kontrolle zu wechselnden Zeiten genügen, bei einem großen Gelände mit vielen Maschinen eher nicht.
Zu Beginn gehen wir das Baufeld mit der Bauleitung ab und legen fest, welche Tore nachts geschlossen bleiben, wo Maschinen abgestellt werden und wen wir bei einem Vorfall zuerst anrufen. Ändert sich der Bauablauf, etwa wenn ein neuer Abschnitt der Lederwerke beginnt oder ein Kran aufgestellt wird, passen wir Rundweg und Zeiten an. Für Zufahrten von der B 281 achten wir darauf, dass Lieferfahrzeuge nicht auf der Straße warten.
Vorhabenbezogen in Thüringen
Unser Hauptsitz ist Neumünster, die Kernregion liegt im Norden. In Thüringen arbeiten wir vorhabenbezogen und ohne eigenes Büro. Vor einer Zusage prüfen wir Bauzeit, Anfahrt und Personal und sagen Ihnen offen, ob wir die Baustelle über die gesamte Laufzeit besetzen können. Ihr Ansprechpartner bleibt derselbe, auch wenn sich der Bauablauf ändert.
Eingesetzt wird Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, eingewiesen in Baustellenordnung und Gefahrenbereiche. Abläufe nach ISO 9001 und DIN 77200, rund um die Uhr erreichbar unter +49 4321 78 33 590. Mehr unter Baustellenbewachung und Baustellenbewachung in Thüringen; Hinweise zu Großbaustellen im Nachbarraum unter Sicherheitsdienst Jena.
Kosten der Baustellenbewachung in Pößneck
Für die Bewachung rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde als Richtwert. Wie hoch der Betrag am Ende ausfällt, hängt bei Baustellen vor allem an der Zeit ohne Betrieb: Werktags nach Feierabend sind es wenige Stunden, an langen Wochenenden und über die Feiertage deutlich mehr. Kontrollgänge sind günstiger als ein dauerhafter Posten; Nachtanteil und kurze Vorlaufzeit heben den Stundenwert.


