Wo in Braunschweig gebaut wird
Die Stadt wächst vor allem nach innen. Statt neuer Felder am Stadtrand werden Bahnflächen, Gewerbebrachen und alte Verwaltungsgrundstücke umgenutzt. Das bringt Baustellen mitten in bewohnten Vierteln, mit engen Zufahrten, Nachbarn direkt am Bauzaun und öffentlichen Wegen, die während der Bauzeit offen bleiben müssen.
Zu den großen Vorhaben, die die Stadt selbst auf ihren Planungsseiten führt, gehören:
- die Bahnstadt, ein Umbauraum von rund 300 Hektar zwischen Hauptbahnhof, Hauptgüterbahnhof, früherem Rangierbahnhof und dem Wohngebiet Bebelhof, gefördert über voraussichtlich 15 Jahre
- das Bahnhofsquartier im Umfeld des Hauptbahnhofs mit rund 600 Wohnungen, Büros, Gastronomie und zwei Kitas
- das Nördliche Ringgebiet zwischen Hamburger Straße, Bültenweg und Rebenring, wo seit 2015 schrittweise bis zu 1.700 Wohnungen entstehen
- das Neubaugebiet Heinrich der Löwe in Rautheim auf dem Gelände einer früheren Kaserne
- Schulbauten wie die Erweiterung der Gaußschule am Löwenwall (2026 bis 2028) und die geplante 6. Integrierte Gesamtschule am Wendenring
- die Sanierung der Stadthalle am Leonhardplatz mit geplanter Wiedereröffnung 2028
Was auf Braunschweiger Baustellen geschützt werden muss
Auf Wohn- und Quartiersbaustellen stehen Kupferkabel, Heizungsbauteile, Sanitärware, Werkzeugcontainer und Baumaschinen oft wochenlang an einem Ort. Gerade beim Innenausbau, wenn Fenster und Türen schon eingebaut, aber noch nicht abschließbar sind, ist der Verlust am höchsten. Hinzu kommen Schäden durch Vandalismus und Graffiti an frisch verputzten Fassaden.
Bei Schulbaustellen und Sanierungen im Bestand kommt eine weitere Aufgabe dazu: Teile des Gebäudes sind noch in Betrieb, andere sind Baustelle. Hier muss getrennt werden, wer wohin darf, damit weder Schüler noch Besucher in den Baubereich geraten.
Bei Projekten nahe am Bahnbetrieb, wie in der Bahnstadt oder rund um den Hauptbahnhof, kommen Gleisflächen, Bahnstrom und Betriebswege hinzu. Ein offener Bauzaun ist hier nicht nur ein Diebstahlrisiko, sondern kann Menschen in gefährliche Bereiche führen. Wir achten deshalb auch darauf, dass Absperrungen zu Bahnanlagen geschlossen bleiben, Tore nach Arbeitsende verriegelt sind und niemand über die Baustelle eine Abkürzung zum Bahnsteig oder zu den Gleisen sucht.
So sichern wir Ihre Baustelle
Die Form der Bewachung richtet sich nach Größe, Lage und Bauphase. Auf kleineren Baustellen reicht oft eine mobile Streife, die nach Feierabend und am Wochenende mehrmals vorbeikommt, Bauzaun, Container und Maschinen prüft und das Ergebnis mit Foto festhält. Auf großen Flächen oder in Phasen mit wertvollem Material setzen wir eine stationäre Kraft ein, die die Nacht über vor Ort bleibt.
Tagsüber übernehmen wir auf Wunsch die Zugangskontrolle: Nachunternehmer werden mit Firma und Personal erfasst, Lieferungen mit Lieferschein abgeglichen, Besucher angemeldet. Das hilft auch bei der Nachweisführung gegenüber Bauherr und Behörden, wenn geprüft wird, wer auf der Baustelle gearbeitet hat.
Wird ein Einbruch oder ein Schaden festgestellt, informieren wir sofort Bauleitung und Polizei und sichern die Spuren für die Versicherung.
Planung und Qualifikation
Braunschweig liegt in unserer Kernregion Nord. Ein Büro vor Ort haben wir nicht, die Planung erfolgt über die Niederlassung in Bremen und den Hauptsitz in Neumünster mit eigenem Personal. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200.
Vor Beginn besichtigen wir die Baustelle, legen Kontrollpunkte und Meldewege fest und stimmen uns mit der Bauleitung ab. Ändert sich die Bauphase, passen wir die Bewachung an. Wer zugleich Baustellen in Wolfsburg oder Salzgitter hat, kann die Streifen kombinieren. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung.
Kosten der Baustellenbewachung
Als Orientierung gilt eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Für eine Baustelle ist aber weniger der Stundenwert entscheidend als die Gesamtform: Eine Streife mit mehreren kurzen Kontrollen pro Nacht kostet deutlich weniger als eine durchgehende Bewachung, die vor allem Nacht- und Wochenendstunden umfasst. Über die Laufzeit eines Bauprojekts kann sich die Form ändern, etwa von Streife im Rohbau zu fester Bewachung während des Innenausbaus.
Wir rechnen beide Wege für Sie durch und empfehlen, was zur Bauphase passt. Im Angebot sind Zuschläge und Mindestzeiten offen aufgeführt.


