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Baustellenbewachung in Burgdamm:wenn Material über Nacht draußen bleibt

Am Bahnhof Bremen-Burg wird seit 2023 umgebaut, für die Lesumbrücken der A 27 ist ein Neubau geplant, und der Wohnbestand aus den Sechzigern braucht laufend Sanierung. Wir bewachen die Flächen, wenn die Bauleute gegangen sind.

Stadtbezirk Nord · ISO 9001 · DIN 77200

Bauen in einem Ortsteil voller Verkehrswege

Burgdamm ist ein Knotenpunkt. Am Bahnhof Bremen-Burg zweigt die Strecke nach Vegesack von der Linie Bremen–Bremerhaven ab, die A 27 durchquert den Ortsteil, und am Ihlpohler Kreisel an der Grenze zu Niedersachsen endet die A 270. Wo so viele Verkehrswege zusammenkommen, wird ständig gebaut, oft über Jahre und häufig mit Lagerflächen, die direkt an Wohnstraßen oder Grünland grenzen.

Dazu kommt der Gebäudebestand. Die Großsiedlung Marßeler Feld wurde zwischen 1963 und 1968 errichtet, mit rund 2.300 Geschosswohnungen. Bauten aus dieser Zeit brauchen nach Jahrzehnten neue Dächer, Fassaden, Leitungen und Fenster. Solche Sanierungen laufen im bewohnten Haus, während Gerüste, Container und Baumaterial auf Höfen und Parkplätzen stehen.

Aktuelle und geplante Vorhaben im Ortsteil

Die folgenden Vorhaben und Anlässe zeigen, welche Arten von Baustellen in Burgdamm anfallen. Sie sind keine Liste von Auftraggebern:

  • Bahnhof Bremen-Burg: Verlängerung der Bahnsteige von 168 auf 180 Meter seit 2023, damit längere Züge der RS1 halten können
  • Bahnhof Bremen-Burg: ein elektronisches Stellwerk, das im vierten Quartal 2025 in Betrieb ging
  • Lesumbrücken der A 27: Ersatz beider Brücken geplant, Baubeginn nach jüngstem Stand Mitte 2029
  • Instandsetzung der A 270 durch die Autobahn GmbH, über die das Ortsamt Burglesum informiert
  • Wohnbestand des Marßeler Felds aus den Jahren 1963 bis 1968, an dem Arbeiten an Dach, Fassade und Leitungen anfallen können

Was auf einer Baustelle nachts gefährdet ist

Kupferkabel, Werkzeug, Baustromverteiler und Kraftstoff sind leicht zu verkaufen und schwer wiederzufinden. Gerade an Bahn- und Brückenbaustellen bleiben Materiallager oft über Wochen am selben Platz. Hinzu kommen Schäden, die keinen Täter brauchen: ein umgewehter Bauzaun, eine offene Grube, an der Kinder spielen, oder ein Container, dessen Tür aufgebrochen wurde und nun im Regen offen steht.

Unsere Kräfte gehen die Fläche ab, prüfen Zaun, Tore, Container und abgestellte Maschinen und kontrollieren, ob Gruben und Schächte gesichert sind. Wer sich ohne Grund auf dem Gelände aufhält, wird angesprochen und des Geländes verwiesen; bei einem Einbruch rufen wir die Polizei. Jede Runde hält den Zustand mit Uhrzeit fest, damit die Bauleitung morgens weiß, ob sie normal anfangen kann.

In einem Wohnquartier wie dem Marßeler Feld achten wir zusätzlich darauf, dass Gerüste nicht als Einstieg in Wohnungen dienen und Zugänge für Bewohnerinnen und Bewohner frei bleiben.

Runde oder feste Wache

Für die meisten Baustellen in Burgdamm reichen Kontrollrunden zu wechselnden Zeiten, in der Nacht und am Wochenende. Kleine Flächen lassen sich dabei mit anderen Objekten im Ortsteil oder in Nachbarorten wie Burglesum verbinden. Steht teures Gerät auf der Fläche, laufen kritische Bauphasen oder gab es bereits Diebstähle, ist eine feste Wache sinnvoll, die die ganze Nacht vor Ort bleibt.

Beides lässt sich kombinieren: feste Wache in den Wochen, in denen Kabel und Technik eingebaut werden, danach wieder Runden. Wie wir Baustellen allgemein schützen, erklärt die Seite Baustellenbewachung.

Planung, Personal und Nachweise

Bremen zählt zu unserer Kernregion Nord. Einsätze in Burgdamm plant unsere Niederlassung Bremen, die Kräfte stammen aus dem eigenen Personalstamm und haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Vor dem Start legen wir mit der Bauleitung fest, welche Bereiche geprüft werden, wer bei Vorfällen angerufen wird und wie Schlüssel und Tore übergeben werden.

Ändert sich die Baustelle, ändern wir die Runde mit: neuer Zaunverlauf, neues Lager, neue Zufahrt. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.

Kosten der Baustellenbewachung

Als Richtwert für Baustellenbewachung gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil auf Baustellen vor allem Nächte, Wochenenden und Feiertage abgedeckt werden müssen, bestimmen diese Zeiten den Betrag stärker als bei anderen Leistungen. Hinzu kommen die Dauer der Bauphase und die Frage, ob Runden genügen oder eine feste Wache nötig ist.

Für lange Vorhaben lohnt eine gestaffelte Planung, die sich nach dem Baufortschritt richtet. Sie erhalten nach einer Begehung ein schriftliches Angebot. Den Überblick für das Land finden Sie unter Baustellenbewachung Bremen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Bewachen Sie auch Sanierungsbaustellen in bewohnten Häusern des Marßeler Felds?+

Ja. Wir kontrollieren Gerüste, Container und Material und achten darauf, dass Zugänge für die Bewohnerinnen und Bewohner frei und sicher bleiben.

Reichen Kontrollrunden für eine Baustelle nahe dem Bahnhof Bremen-Burg?+

Häufig ja. Liegt teures Gerät auf der Fläche oder gab es bereits Diebstähle, empfehlen wir für diese Phase eine feste Wache.

Was passiert, wenn bei einer Runde ein Einbruch auffällt?+

Die Kraft ruft die Polizei, sichert den Zustand, informiert die Bauleitung nach Alarmplan und hält alles mit Uhrzeit fest.

Können Sie die Bewachung an den Baufortschritt anpassen?+

Ja. Wir ändern Runden, Zeiten und Kontrollpunkte, sobald sich Zaun, Lager oder Zufahrt ändern.

Wer plant Baustellenbewachung in Burgdamm?+

Unsere Niederlassung Bremen mit Kräften aus dem eigenen Personalstamm. Erreichbar rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.

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