Ein Ortsteil, der seit drei Jahrzehnten umgebaut wird
Die Bausubstanz im Zentrum von Lüssum-Bockhorn stammt zu großen Teilen aus den 1960er und 1970er Jahren: Zeilenbauten und Punkthochhäuser, umgeben von Ein- und Reihenhäusern am Rand. 1990 erklärte Bremen den Bereich um Lüssumer Heide und Lüssumer Ring zum Sanierungsgebiet nach dem Baugesetzbuch. Bis 1999 liefen dort umfangreiche Arbeiten im Programm „Nachbesserung von Großsiedlungen“, auch Spielplätze sowie die Außengelände von Kita und Schule wurden neu gestaltet.
Ab 2006 folgte der nächste Schritt im Programm Stadtumbau West. Mehrere Punkthochhäuser mit zusammen 320 Wohneinheiten wurden abgerissen, auf den frei gewordenen Flächen entstanden neue Nutzungen. Dass hier immer wieder Gerüste stehen, Bagger anrücken und Leitungen erneuert werden, gehört also zum Alltag im Quartier. Für Bauherren heißt das: Ihre Baustelle liegt mitten im Wohnumfeld und ist nach Feierabend für viele Menschen sichtbar und erreichbar.
Wo Baufelder im Ortsteil typischerweise liegen
Die folgenden Orte zeigen, an welchen Stellen in Lüssum-Bockhorn Bau- und Sanierungsarbeiten typischerweise anfallen. Sie beschreiben die Gegend, keine Auftraggeber:
- Wohnanlagen an der Lüssumer Heide, am Lüssumer Ring sowie am Hegeweg und Pürschweg
- das 15-geschossige Hochhaus an der Bürgermeister-Kürten-Straße, seit 2005 Teil des Fördergebiets
- Schulgebäude wie die Tami-Oelfken-Schule am Lüssumer Ring 55 und die Oberschule In den Sandwehen am Neuenkirchener Weg
- das Schulzentrum an der Lehmhorster Straße, das seit 1963 besteht
- das Freibad Blumenthal Am Freibad 5, in Betrieb seit 1969
- die Anschlussstelle Bremen-Lüssum und die 580 Meter lange Hochstraße der A 270
Gerade bei älteren Schul- und Badgebäuden stehen über die Jahre Dach-, Fassaden- und Technikarbeiten an, die oft in den Ferien oder außerhalb der Saison erledigt werden. Dann ist das Gelände tagsüber belebt und abends menschenleer.
Was nachts auf einer Wohngebietsbaustelle passiert
Die Risiken unterscheiden sich von denen eines abgelegenen Gewerbegebiets. Kupferkabel, Werkzeugkisten und Baustoffe wecken Begehrlichkeiten, doch ebenso häufig sind es Jugendliche, die abends über den Bauzaun steigen, ein Gerüst hinaufklettern oder Baumaschinen als Kulisse nutzen. Wird dabei ein Gerüstbelag gelöst oder eine Absperrung verschoben, entsteht ein Haftungsrisiko für den Bauherrn, lange bevor etwas gestohlen ist.
Unsere Kräfte gehen deshalb zuerst die Stellen ab, an denen Menschen zu Schaden kommen könnten: offene Baugruben, Gerüstzugänge, ungesicherte Leitern. Danach folgen Container, Lagerflächen und abgestellte Maschinen. Wer sich unbefugt auf dem Gelände aufhält, wird angesprochen und des Platzes verwiesen; bei Einbruch oder Sachbeschädigung verständigen wir die Polizei und den Ansprechpartner der Baustelle.
Feste Wache oder Kontrollfahrten – was zur Baustelle passt
Eine kleine Sanierung an einem Mehrfamilienhaus braucht selten eine Person, die die ganze Nacht vor Ort bleibt. Hier genügen mehrere unangekündigte Kontrollen zwischen Feierabend und Arbeitsbeginn, dokumentiert mit Uhrzeit und Foto. Bei größeren Vorhaben, etwa einer Schulsanierung mit vielen Gewerken und offenen Gebäudeteilen, ist eine durchgehende Besetzung an Wochenenden oder in den Ferien oft die sicherere Wahl.
Lüssum-Bockhorn liegt günstig für beide Varianten. Über die Lüssumer Straße und die A 270 sind Nachbarorte wie Blumenthal und Vegesack schnell erreicht, sodass sich mehrere Baustellen im Bremer Norden zu einer Nachtrunde verbinden lassen. Mehr zum Ortsteil allgemein finden Sie unter Sicherheitsdienst Lüssum-Bockhorn.
Abstimmung mit Bauleitung und Nachbarschaft
Vor dem ersten Einsatz klären wir mit der Bauleitung, welche Bereiche verschlossen sein müssen, wo Schlüssel liegen, wer im Notfall angerufen wird und welche Firmen außerhalb der Regelzeiten aufs Gelände dürfen. Daraus entsteht eine kurze Objektanweisung, nach der jede eingesetzte Kraft arbeitet. Morgens erhält die Bauleitung einen Bericht über die Nacht, auf Wunsch auch als Fotodokumentation.
In einem dicht bewohnten Ortsteil ist auch der Umgang mit Anwohnern wichtig. Unsere Kräfte treten ruhig auf, geben Auskunft, an wen man sich bei Fragen zur Baustelle wenden kann, und vermeiden unnötigen Lärm bei nächtlichen Kontrollen. Alle sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft; das Unternehmen arbeitet nach ISO 9001 und DIN 77200.
Womit Sie rechnen können
Für die Bewachung einer Baustelle in Lüssum-Bockhorn nennen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen ein Angebot liegt, hängt vor allem davon ab, ob eine Person dauerhaft vor Ort ist oder einzelne Kontrollen gefahren werden, wie viele Nächte und Wochenenden die Bauzeit umfasst und ob Feiertage hineinfallen.
Eine kurze Fassadensanierung mit wenigen Kontrollrunden kostet daher etwas völlig anderes als eine monatelange Schulbaustelle mit Wochenendbesetzung. Grundsätzliches zur Leistung lesen Sie auf der Seite Baustellenbewachung.


