Bauen in Essen: viel Fläche aus der Industriegeschichte
Ein großer Teil der Essener Bautätigkeit spielt sich auf Flächen ab, die früher der Industrie gehörten. Das deutlichste Beispiel ist der Krupp-Gürtel zwischen Innenstadt und Altendorf, rund 230 Hektar, die über Jahrzehnte vom Gelände der Gussstahlfabrik geprägt waren. Seit 2010 steht dort das Hauptquartier von Thyssenkrupp, 2024 wurde der Krupp-Park fertig. Für das Teilgebiet Essen 51 sind rund 1.500 Wohnungen geplant, ein Teil davon öffentlich gefördert, dazu Gewerbe, Schulen und Grünflächen; der Bebauungsplan lag von September bis Oktober 2025 öffentlich aus.
Solche Flächen bringen eigene Risiken mit sich. Sie sind groß, an mehreren Seiten zugänglich und liegen nahe an dicht bewohnten Stadtteilen. Bis die ersten Häuser stehen, gibt es kaum Beleuchtung und keine Nachbarn, die etwas bemerken könnten.
Aktuelle und geplante Baustellen im Stadtgebiet
Neben dem Krupp-Gürtel stehen in Essen weitere Vorhaben an, bei denen über Monate gebaut wird und Material über Nacht auf der Fläche bleibt:
- Stadion an der Hafenstraße in Bergeborbeck: Der Rat hat im Juli 2025 beschlossen, die vier offenen Ecken zu schließen; Ziel sind 27.000 Plätze
- Grugahalle in Rüttenscheid: Nach dem Umbau des vorderen Foyers ist ab 2027 die Sanierung des großen Foyers vorgesehen
- Colosseum Theater im Westviertel: Für die frühere Krupp-Werkhalle wurde im März 2025 ein Umbau angekündigt
- Ruhrtalbrücke der A 52 zwischen Mülheim und Kettwig: Das 1.850 Meter lange Bauwerk soll ersetzt werden, Fertigstellung zwischen 2029 und 2031
- Essen 51 auf dem Krupp-Gelände mit Wohnungen, Gewerbe und Schulen
Bei Umbauten im Bestand wie in Grugahalle oder Colosseum läuft der Betrieb oft nebenher. Dann muss die Bewachung zwischen Bauzone und genutzten Bereichen klar trennen.
Was bei der Bewachung einer Essener Baustelle zählt
Die meisten Schäden entstehen zwischen Feierabend und Arbeitsbeginn. Auf offenen Flächen werden Kabeltrommeln, Kupferleitungen, Werkzeug und Kraftstoff gestohlen, Container aufgebrochen und Baumaschinen beschädigt. Hinzu kommt, dass leere Rohbauten Menschen anziehen, die dort nichts zu suchen haben, und sich dabei in Gefahr bringen. Für Sie als Bauherr oder Generalunternehmer geht es dann neben dem Schaden um Verzug im Bauablauf und um die Verkehrssicherungspflicht.
Wir bewachen Baustellen entweder mit einem festen Posten, der von Feierabend bis Arbeitsbeginn auf dem Gelände bleibt, oder mit mehreren Kontrollgängen pro Nacht. Bei großen Flächen wie im Krupp-Gürtel ist oft eine Kombination sinnvoll: ein Posten an der Hauptzufahrt und Rundgänge entlang des Bauzauns. Wir prüfen Tore, Zaunfelder, Container, Lagerplätze und abgestellte Geräte, sprechen Unbefugte an und holen bei Bedarf die Polizei. Schäden am Zaun oder offene Tore melden wir sofort an die Bauleitung, alles andere steht im Bericht am nächsten Morgen.
Tagsüber übernehmen wir auf Wunsch die Zugangskontrolle am Bautor, prüfen Ausweise von Nachunternehmern und halten fest, welche Firma wann auf dem Gelände war.
So arbeiten wir in Essen ohne eigenes Büro
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen sind wir vorhabenbezogen tätig. Bevor wir eine Essener Baustelle übernehmen, klären wir, über welchen Zeitraum bewacht werden soll, wie viele Nächte pro Woche und ob Wochenenden und Feiertage dazugehören. Danach prüfen wir, ob wir die Besetzung über die gesamte Bauzeit stellen können. Bei Baustellen, die sich über Jahre ziehen, ist das die entscheidende Frage.
Ihr Ansprechpartner ist rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden vor dem ersten Dienst auf der Baustelle eingewiesen. Mehr über die Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung, die Landesübersicht unter Baustellenbewachung in Nordrhein-Westfalen, alle Leistungen in der Stadt unter Sicherheitsdienst Essen. Für Baustellen in der Nachbarstadt sehen Sie auch Mülheim an der Ruhr.
Wovon die Kosten der Baustellenbewachung abhängen
Auf einer Baustelle fallen die Stunden fast ausschließlich nachts, an Wochenenden und an Feiertagen an, also dann, wenn niemand arbeitet. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde, wobei der hohe Anteil an Nacht- und Wochenendstunden den Preis eher nach oben schiebt. Kontrollgänge statt Dauerposten senken den Aufwand deutlich, wenn die Fläche überschaubar ist und nicht zu viel offen lagert.
Im Angebot stehen Dauerposten und Kontrollvariante nebeneinander, jeweils mit Stunden je Woche. So können Sie die Bewachung an die Bauphase anpassen, etwa mehr Präsenz während des Rohbaus, wenn viel Material offen liegt, und weniger, sobald das Gebäude verschlossen ist.


