Gebaut wird vor allem im Bestand
Frankenberg wächst nicht nach außen, das hat die Stadt in ihrem Entwicklungskonzept festgehalten. Gebaut wird deshalb vor allem an Straßen, Leitungen, Schulen, Kitas und Denkmälern. Dazu kommen Vorhaben der Energiewende: ein Energiepark in Neudörfchen mit Freiflächen-Photovoltaik und Windenergieanlagen zwischen Langenstriegis und Bockendorf.
Solche Baustellen sind oft offen zugänglich, liegen an Straßen mit Verkehr oder in Ortsteilen, in denen nachts niemand vorbeikommt. Genau dort verschwinden Kabel, Kraftstoff und Werkzeug am ehesten.
Aktuelle Baustellen in Stadt und Ortsteilen
Aus den Meldungen der Stadt und des Landesamts lassen sich diese Vorhaben benennen:
- Frankenberger Straße (K 8203) in Mühlbach: vierter Bauabschnitt auf rund 240 Metern zwischen Kita und Abzweig Hausdorf, Bauherren Landkreis und Stadt, Baubeginn April 2026
- Max-Kästner-Straße zwischen Badstraße und Bahnübergang: Tiefbau im Gehweg für den Anschluss einer Trafostation im Oktober 2026
- Schloss Sachsenburg: Sicherung und Sanierung seit 2018 mit Fördermitteln des Freistaats
- Windenergieanlagen bei Langenstriegis und Bockendorf, im Bau seit 2026
- Kita Wasserflöhe in Dittersbach: 2026 umgerüstet durch die Wohnungsgesellschaft mit Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeicher
- Breitbandausbau in mehreren Clustern und das Hochwasserpumpwerk am Auenweg, an dem seit 2023 gebaut wird
Abgeschlossen sind die Erneuerung der B 169 durch Dittersbach im Mai 2026, der Ausbau der Hainichener Straße 2025 und der zweite Abschnitt der Amalienstraße. Die nächsten Vorhaben kommen bestimmt – wir übernehmen den Schutz auch dann, wenn der Bau nur wenige Wochen dauert.
Was nachts auf Frankenberger Baustellen bleibt
Im Straßenbau stehen abends Bagger, Walzen und Rüttelplatten am Rand, dazu Bordsteine, Rohre und Container mit Kleingerät. Bei Leitungsbau kommen Kabeltrommeln und Kupfer hinzu, beim Breitbandausbau Leerrohre und Verteilerkästen. Auf einer Denkmalbaustelle wie in Sachsenburg sind es Gerüste, Steinmaterial, ausgebaute Bauteile und Werkzeug der Gewerke.
Bei Windenergieanlagen ist es vor allem die Weite: abgelegene Flächen, Baustraßen ohne Beleuchtung, Kräne und Komponenten, die über Tage auf der Fläche liegen. Hier hilft eine Wache, die die Zufahrt kontrolliert und das Gelände in Abständen abfährt.
In der Kernstadt kommt eine andere Lage hinzu: Baugruben im Gehweg, etwa an der Max-Kästner-Straße nahe dem Bahnübergang, liegen mitten im Fußverkehr. Nachts geht es dort weniger um Diebstahl als darum, dass Abdeckungen, Geländer und Beleuchtung an ihrem Platz bleiben. Fehlt etwas, sichern wir die Stelle vorläufig und verständigen die Bauleitung, bevor am Morgen Schulkinder vorbeikommen.
Kontrollen oder feste Wache
Für eine kleine Straßenbaustelle reichen oft zwei oder drei Kontrollen pro Nacht und eine am Wochenende. Wir gehen den Bauzaun ab, prüfen Schlösser an Containern und Tanks, sehen nach, ob Absperrungen zur Straße noch stehen, und notieren Kennzeichen von Fahrzeugen, die ohne Grund auf der Fläche parken. Bei größeren Werten oder wiederholtem Diebstahl empfiehlt sich eine feste Wache, die die ganze Nacht vor Ort bleibt.
Bei Einbruch oder Diebstahl rufen wir die Polizei, sichern Spuren und informieren die Bauleitung, damit morgens nicht ohne Material begonnen wird. Jeder Besuch steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht, Mängel an der Verkehrssicherung melden wir sofort.
Vorhabenbezogen in Mittelsachsen
Unser Hauptsitz ist Neumünster, dazu kommt eine Zweigniederlassung in Berlin; in Sachsen haben wir kein Büro und übernehmen Baustellen vorhabenbezogen. Vor der Zusage prüfen wir Bauzeit, Lage, Zahl der Kontrollen und die Anfahrt. Ein fester Ansprechpartner stimmt sich mit Ihrer Bauleitung ab, und Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200. Weitere Informationen unter Baustellenbewachung, Baustellenbewachung in Sachsen und für Vorhaben weiter die Zschopau abwärts unter Mittweida.
Kosten nach Bauphase
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Auf der Baustelle zählt vor allem, wie viele Nächte und Wochenenden abzudecken sind und ob Kontrollen genügen oder eine Wache durchgehend bleibt. Gerade beim Straßenbau ändert sich der Bedarf mit der Bauphase: Solange nur Gräben offen sind, reichen Kontrollen; wenn Kabel und Technik eingebaut werden, lohnt sich mehr Präsenz.
Wir passen den Umfang mit Ihnen an, sobald der Bau in die nächste Phase geht.


