Bauen in einer Stadt mit langer Geschichte
Gadebusch erhielt 1225 das Stadtrecht und gilt als eine der ältesten Städte Mecklenburgs. Seit 1991 wird der historische Stadtkern saniert, Schritt für Schritt. Das Rathaus wurde erneuert und um einen Erweiterungsbau ergänzt, die Stadtkirche erhielt 2010 ihren ursprünglichen Fußboden und restaurierte Fenster zurück. Gleichzeitig wächst die Stadt an ihren Rändern: Am Kreuzungspunkt der Bundesstraßen 104 und 208 bietet die Stadt im dritten Gewerbegebiet Grundstücke für neue Betriebe an.
Für die Bewachung bedeutet das zwei sehr unterschiedliche Baustellentypen. In der Altstadt geht es um enge Flächen, Gerüste an Fassaden und wertvolle Bauteile, die sich nicht einfach ersetzen lassen. Am Stadtrand geht es um offene Flächen, Baumaschinen, Container und Material in großen Mengen.
Das Schlossareal: Sanierung in Etappen
Schloss Gadebusch entstand 1571 bis 1573 und ist für seinen Schmuck aus Terrakotta bekannt. Nach wechselnden Eigentümern ging es 2017 in den Besitz der Stadt über; seit 2020 wird es saniert. Fassade und Fenster des Schlosses sind abgeschlossen, die Remise wurde im November 2025 nach Arbeiten an Tragwerk, Fassade und Elektrik wiedereröffnet, ihre Innenräume folgen. Im Innenhof arbeiten Restauratoren an den Terrakotten, die Außenanlagen sollen 2026 wieder nutzbar sein.
Auf einer solchen Baustelle lagern Gerüste, Werkzeug, Kabel und vorbereitete Bauteile, oft über Wochen. Dazu kommen Veranstaltungen auf dem Schlossberg, sodass Publikum und Baufeld nah beieinander liegen. Eine Bewachung hat hier zwei Aufgaben: Diebstahl und Vandalismus verhindern und Unbefugte, auch neugierige Besucher, aus gefährlichen Bereichen heraushalten.
Typische Baustellen in und um Gadebusch
Die Liste nennt reale Bauorte und Bauaufgaben in Gadebusch. Sie ist keine Aufstellung unserer Auftraggeber.
- Schlossareal mit Remise und Innenhof: Denkmalsanierung mit Gerüsten und Restaurierungsarbeiten.
- Historischer Stadtkern rund um Markt und Amtsstraße: Sanierung von Altbauten auf engem Raum.
- Drittes Gewerbegebiet an der Ortsumgehung: Erschließung und Neubau von Hallen und Betriebsgebäuden.
- Bestehende Gewerbestandorte wie die Industriestraße: Erweiterungen und Umbauten bei laufendem Betrieb.
- Wohnungsbestand aus den Jahren 1965 bis 1988: Modernisierungen mit Material in Kellern und auf Innenhöfen.
Wie wir eine Baustelle sichern
Zu Beginn sehen wir uns die Baustelle mit der Bauleitung an: Wo verläuft der Bauzaun, wo stehen Container und Maschinen, welche Bereiche sind besonders gefährdet, wer wird bei einem Vorfall angerufen. Danach entscheiden wir gemeinsam, ob eine Streife mit mehreren Kontrollen pro Nacht reicht oder ob ein fester Posten nötig ist, etwa wenn wertvolles Material offen lagert.
- Kontrolle von Bauzaun, Toren und Schlössern bei jedem Rundgang.
- Prüfung von Containern, Baustromverteilern und abgestellten Maschinen.
- Absicherung von Gerüsten gegen Besteigen, besonders an Wochenenden.
- Begleitung von Anlieferungen außerhalb der Arbeitszeit auf Wunsch.
- Meldung von Schäden und Vorfällen an die Bauleitung am selben Morgen.
Jeder Rundgang wird mit Uhrzeit festgehalten. Fotos von Mängeln wie offenen Toren oder umgestürzten Zaunelementen erhalten Sie mit dem Bericht.
Organisation und Personal
Gadebusch gehört zu unserer Kernregion Nord, die Einsätze planen wir aus dem Hauptsitz in Neumünster; vor Ort unterhalten wir kein Büro. Baustellen in Gadebusch lassen sich mit Objekten in Schwerin oder Wittenburg verbinden. Ihr Ansprechpartner bleibt über die ganze Bauzeit derselbe, und Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Auf Baustellen setzen wir Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, die vor dem ersten Dienst in die Baustelle und ihre Gefahren eingewiesen werden. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung finden Sie unter Baustellenbewachung und im Landesüberblick Baustellenbewachung in Mecklenburg-Vorpommern.
Kosten der Baustellenbewachung in Gadebusch
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Auf Baustellen hängt der Aufwand stark von der Bauphase ab: Während der Rohbau mit offenem Material eine engere Bewachung braucht, reichen in späteren Phasen oft wenige Kontrollen pro Nacht. Wir passen die Besetzung deshalb im Verlauf an. Den Preis beeinflussen außerdem Nacht- und Wochenendanteile, die Größe der Fläche und die Frage, ob Anlieferungen begleitet werden sollen.


