Bauen im Bestand: Möllns Situation 2026
Nach mehr als drei Jahren Bauzeit wurde die Möllner Hauptstraße im August 2026 wieder für den Verkehr freigegeben. Ruhe ist damit nicht eingekehrt: In der Stadt wird das Fernwärmenetz ausgebaut, seit dem 17. August ist dafür die Bergstraße gesperrt, und seit Anfang Oktober ist auch der Zugang zum Stadthaus eingeschränkt. Die Bleistraße stand im September kurz vor der Freigabe.
Am Bahnhof erneuert die DB InfraGO AG den Fußgängertunnel am Doktorhof; er ist vom 5. Oktober bis voraussichtlich 24. Dezember 2026 voll gesperrt. Gleichzeitig bereitet die Stadt neues Bauland vor. Freie Gewerbeflächen sind laut städtischem Leitbild kaum noch vorhanden, viele Vorhaben entstehen deshalb als Umbau oder Verdichtung zwischen bestehenden Häusern.
Aktuelle und kommende Baufelder in Mölln
Die folgende Übersicht stützt sich auf Bekanntmachungen der Stadt. Sie zeigt, wo Bauherren und Baufirmen Sicherungsbedarf haben können, und nennt keine Auftraggeber.
- Fernwärmetrassen in der Innenstadt, darunter Bergstraße und das Umfeld des Stadthauses: offene Gräben, Rohrlager, Bagger auf engem Straßenraum.
- Fußgängertunnel Doktorhof: Bahnbaustelle mit Gerät nahe den Gleisen und Umleitung für Fußgänger.
- Bebauungsplan Nr. 135 zwischen Posener und Danziger Straße, mit Teilflächen östlich des Pappelwegs und nördlich des Verbindungswegs Drüsenbuchen, öffentlich ausgelegt im September 2026.
- Vierte Änderung des Bebauungsplans Nr. 43 für das Gebiet Heidberg, ebenfalls im September 2026 ausgelegt.
- Umbauten im Bestand, etwa an Schulen, Praxen oder Ladenflächen entlang der wiedereröffneten Hauptstraße.
Was auf Möllner Baustellen gefährdet ist
Auf Leitungsbaustellen liegen Kupfer- und Stahlteile, Kabeltrommeln, Rüttelplatten und Werkzeug, die sich schnell verladen lassen. Im Hochbau kommen Fenster, Heizkessel, Sanitärteile und Dämmstoffe hinzu, die oft Tage vor dem Einbau angeliefert werden. Diesel aus Baumaschinen ist ebenfalls ein häufiges Ziel.
Daneben geht es um Haftung. Ein umgestoßener Bauzaun an einem offenen Graben, eine entfernte Absperrung am Gehweg oder spielende Kinder in einer Baugrube sind für den Bauherrn ein ernstes Risiko. Unsere Kontrollen achten deshalb nicht nur auf Diebstahl, sondern auch darauf, dass die Sicherung der Baustelle am Morgen noch so steht wie am Abend.
Posten, Streife oder Anfahrten: der passende Zuschnitt
Für Baustellen mit hochwertigem Material oder großem Maschinenpark empfehlen wir einen festen Posten in der Nacht, eventuell mit Unterkunftscontainer und Beleuchtung. Kleinere Baufelder, etwa ein Grabenabschnitt im Wohngebiet, sichern wir mit mehreren Kontrollen pro Nacht.
Zu jeder Bewachung gehört ein festes Schema: Wir übernehmen die Baustelle bei Feierabend vom Polier, kontrollieren Zaun, Tore, Container und Baustromverteiler und übergeben morgens mit einer kurzen Meldung.
- Nacht- und Wochenendposten mit Rundgängen
- Mehrfache Anfahrten bei kleineren Baufeldern
- Zugangskontrolle für Subunternehmer am Tag
- Kontrolle von Absperrungen und Fußgängerführung
- Fotobericht über Schäden und Auffälligkeiten
Aus der Kernregion Nord geplant
Mölln liegt in unserer Kernregion, geplant wird aus dem Hauptsitz in Neumünster. Kurzfristige Starts sind deshalb oft möglich, etwa wenn nach einem Diebstahl sofort Präsenz gebraucht wird. Baufirmen mit weiteren Projekten in Ratzeburg oder Geesthacht stimmen alle Baustellen mit einem Ansprechpartner ab.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden vor Ort in die Besonderheiten der Baustelle eingewiesen. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Grundsätzliches zur Leistung finden Sie unter Baustellenbewachung, Leistungen in Mölln insgesamt unter Sicherheitsdienst Mölln.
Kosten nach Bauphase kalkulieren
Eine Baustelle verändert sich laufend, und mit ihr der Schutzbedarf. Im Erdbau reicht oft eine Streife, im Innenausbau mit eingelagertem Material ist ein Posten sinnvoller. Unser Richtwert für Baustellenbewachung liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde.
Wir können den Umfang je Bauphase festlegen und ihn mit Baufortschritt anpassen. Sie zahlen so in den Wochen mit wenig Material weniger als in der Phase, in der die Haustechnik auf der Baustelle lagert.


