Bauen in Schkopau: drei Arten von Vorhaben
Die Bautätigkeit in der Gemeinde lässt sich grob in drei Gruppen teilen. Erstens der Industriestandort, auf dem Anlagen erneuert, umgebaut oder zurückgebaut werden. Zweitens die Gewerbe- und Energieflächen, die die Gemeinde über Bebauungspläne neu ordnet. Drittens kleinere Wohngebiete in Ortschaften wie Hohenweiden, Lochau oder Raßnitz.
Allen gemeinsam ist die Lage: Viele Baufelder liegen am Ortsrand oder in offener Landschaft, ohne Nachbarn, die nachts etwas bemerken würden. Wer dort Material lagert, kann sich nicht darauf verlassen, dass ein Einbruch auffällt, bevor die Kolonne am Morgen kommt.
Aktuelle und geplante Vorhaben
Aus öffentlichen Unterlagen lassen sich unter anderem diese Vorhaben ablesen:
- Schließung und Rückbau der Chlor-Alkali- und Vinylanlagen von Dow: Beginn ab Mitte 2026, Stilllegung und Rückbau möglicherweise bis 2029
- Gewerbe- und Industriegebiet Lochau-Raßnitz: neuer Bebauungsplan Nr. 9/27 mit Aufstellungsbeschluss
- Solarpark Ermlitz: Teilbebauungsplan mit Aufstellungsbeschluss
- Bebauungsplan „Am alten Bahnhof“ in Wallendorf (Luppe) im Entwurf
- Wohngebiete wie „Kälbergarten“ in Hohenweiden und „Körnerweg“ in Lochau
Ob und wann gebaut wird, entscheiden Eigentümer und Gemeinde. Wir nennen die Vorhaben als Beispiele und behaupten keine Beteiligung.
Rückbau im Chemiepark: eine eigene Aufgabe
Beim Abriss von Chemieanlagen fallen große Mengen Stahl, Edelstahl und Kupfer an. Bis zur Abfuhr liegen sie oft tagelang in Containern oder auf Flächen. Innerhalb des umzäunten Industrieparks gelten die Regeln des Betreibers. Abbruchfirmen und Entsorger, die außerhalb davon eigene Lager- oder Zwischenflächen betreiben, sichern diese aber selbst.
Dort übernehmen wir eine Nachtwache an der Zufahrt, Streifen entlang der Container und eine Kontrolle beim Schichtende, ob alle Maschinen abgestellt und gesichert sind. Fahrzeuge, die nachts auf das Gelände wollen, werden angehalten und gemeldet.
Solarparks und Gewerbeflächen in offener Lage
Auf einer Photovoltaik-Baustelle lagern Module, Wechselrichter und Kabeltrommeln oft auf mehreren Hektar Acker. Besonders Kabel sind begehrt, weil sie sich schnell abtransportieren und verkaufen lassen. Eine Kraft, die die Fläche in wechselnden Abständen abfährt und Lagerplätze sowie Zaunabschnitte kontrolliert, ist hier oft wirkungsvoller als ein fester Posten am Tor.
Bei der Erschließung neuer Gewerbegebiete geht es eher um Baumaschinen und Kraftstoff. Bagger, Radlader und Tanks stehen über Nacht auf der Fläche. Wir prüfen Abstellplätze, Tankdeckel und Container und halten jede Runde mit Uhrzeit im Bericht fest.
Bei Wohngebieten in den Ortschaften ändert sich das Bild mit dem Baufortschritt. In der Rohbauphase sind es Gerüste, Schalung und Baustrom, später Fenster, Heizkessel und Sanitärobjekte, die vor dem Einbau im Haus stehen. Gerade dann lohnt eine Kontrolle zu wechselnden Nachtzeiten, weil verschlossene Rohbauten Fremde nicht abhalten. Wir stimmen mit der Bauleitung ab, welche Häuser und Lager auf der Runde liegen, und passen das an, sobald neue Gewerke anrücken.
So planen wir außerhalb der Kernregion
Von Neumünster aus planen wir Einsätze für ganz Deutschland, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. Ein Büro in Sachsen-Anhalt gibt es nicht. Baustellen in Schkopau bewachen wir vorhabenbezogen: Vor der Zusage klären wir Bauzeit, Schichtbedarf und Unterbringung und sagen Ihnen ehrlich, ob die Besetzung über die ganze Bauphase steht.
Unsere Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. ISO 9001 und DIN 77200 bilden den Rahmen unserer Abläufe. Rund um die Uhr erreichbar sind wir unter +49 4321 78 33 590.
Mehr dazu: Baustellenbewachung, Baustellenbewachung in Sachsen-Anhalt und Sicherheitsdienst Schkopau.
Kosten der Baustellenbewachung
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Baustellen bestimmt vor allem, ob die Fläche durchgehend von Feierabend bis Arbeitsbeginn besetzt sein soll oder ob Streifen zu wechselnden Zeiten genügen. Wochenenden und Feiertage verlängern die Bewachungszeit deutlich.
Bei Bauzeiten über mehrere Monate verteilt sich die Anreise aus dem Norden auf viele Nächte. Für kurze Phasen, etwa die Wochen, in denen besonders viel Material auf der Fläche liegt, lässt sich die Bewachung gezielt verstärken und danach wieder zurückfahren.


