Eine Gemeinde, die weiter baut
Wentorf ist in den 1990er Jahren um rund 7.000 Einwohner gewachsen, als auf dem Gelände der Bose-Bergmann-Kaserne und der Bismarck-Kaserne das Neubaugebiet Wentorf Süd entstand. Heute leben fast 13.500 Menschen im Ort, und die Gemeinde plant weiter. Neue Bauvorhaben entstehen dabei fast immer innerhalb der bestehenden Bebauung: auf früheren Schulgrundstücken, in älteren Siedlungen oder auf einzelnen Grundstücken an Hauptstraßen.
Für die Baustellenbewachung ist das eine besondere Lage. Wer abends mit einem Transporter an einer Baustelle mitten im Wohngebiet hält, fällt kaum auf. Werkzeug, Kabel, Holz und Haustechnik sind so schnell verladen, und ein Bauzaun allein hält niemanden ernsthaft auf.
Aktuelle und geplante Bauvorhaben
Diese Projekte zeigen, wo in Wentorf gebaut wird oder gebaut werden soll. Sie stehen für möglichen Bedarf, nicht für Aufträge an uns:
- Neues Feuerwehrhaus auf dem Gelände der früheren Hauptschule – Holzbau mit rund 3.200 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, Fahrzeughalle für neun Löschfahrzeuge, Werkstatt und Übungsturm; Abriss, Rohbau und Innenausbau sind dokumentiert
- Schulbauprojekte für Grundschule, Gemeinschaftsschule und Gymnasium – Machbarkeitsstudien zu einem Schulcampus und zu Neubauten, weil alle drei Schulen an ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten
- Bebauungsplan Nr. 59 Marienburgsiedlung – Aufstellungsbeschluss Anfang 2023
- Vorhabenbezogener Bebauungsplan für die Hamburger Landstraße 35 bis 39
- Vorhabenbezogener Plan im Bereich Stettiner Straße und Danziger Straße
- Änderung des Flächennutzungsplans für das Woods Art Institute an der Golfstraße
Bauphasen und ihre Schwachstellen
Jede Phase hat ihre eigenen Risiken. Beim Abriss geht es um Metall und Kabel aus dem Bestand, im Rohbau um Maschinen, Schalung und Baustahl, im Ausbau um Haustechnik, Fenster, Kupfer und Photovoltaikmodule. Gerade bei einem Holzbau wie dem Feuerwehrneubau lagern im Innenausbau große Mengen brennbarer Dämm- und Holzwerkstoffe auf dem Gelände, sodass neben Diebstahl auch Brandstiftung ein Thema ist.
Wir passen die Bewachung an diese Phasen an. In ruhigen Abschnitten genügen Kontrollen nach Feierabend und in der Nacht, in denen Zaun, Tore, Container und Baustrom geprüft werden. Wenn wertvolle Technik angeliefert ist oder Fenster noch offen sind, kann eine feste Wache bis zum Morgen sinnvoll sein. Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit und Foto festgehalten und morgens der Bauleitung übergeben.
Rücksicht auf Nachbarn und Schulwege
Baustellen in Wentorf grenzen an Wohnhäuser, Schulen und Kitas. Unsere Kräfte achten deshalb darauf, dass Zäune geschlossen bleiben, Kinder nicht auf das Gelände gelangen und Beleuchtung nicht in Schlafzimmer strahlt. Fallen Schäden am Bauzaun oder offene Gruben auf, melden wir sie sofort, damit die Bauleitung reagieren kann, bevor jemand zu Schaden kommt.
Die Einsätze planen wir aus Neumünster, denn Wentorf liegt in unserer Kernregion Nord. Bauunternehmen, die zugleich in Geesthacht, Glinde oder Bergedorf arbeiten, können mehrere Baustellen in eine Runde legen. Grundsätzliches zur Leistung steht auf der Seite Baustellenbewachung.
Personal und Dokumentation
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden vor dem ersten Einsatz auf der Baustelle eingewiesen: Zufahrten, Lagerflächen, Baustrom, Ansprechpartner und Verhalten im Notfall. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Die Berichte eignen sich als Nachweis gegenüber Bauherr und Versicherung.
Auf Wunsch übernehmen wir auch Aufgaben am Tag, etwa die Kontrolle der Zufahrt während großer Anlieferungen oder die Anmeldung von Nachunternehmern am Baucontainer. Gerade bei öffentlichen Bauten mit vielen Gewerken hilft eine Liste, wer an welchem Tag auf dem Gelände war. Sie erleichtert die Abrechnung, schafft Klarheit bei Schäden und zeigt, ob Schlüssel und Zugangskarten bei den richtigen Personen sind. Kameras oder mobile Alarmtechnik lassen sich mit den Kontrollen verbinden, wenn die Baustelle über längere Zeit ohne Arbeiter bleibt.
Kosten der Baustellenbewachung
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Baustellen hängt der Betrag vor allem davon ab, ob einzelne Kontrollen genügen oder eine Wache die ganze Nacht vor Ort ist, und wie viele Wochenenden die Bauzeit umfasst. Weil sich der Bedarf mit dem Baufortschritt ändert, passen wir das Angebot zu jeder neuen Phase an.


