Industriedenkmäler mit Holz, Öl und Hohlräumen
Dortmund hat aus seiner Montanzeit Bauten erhalten, die heute Museen, Bühnen und Veranstaltungsorte sind. Die Maschinenhalle der Zeche Zollern in Bövinghausen entwarf Bruno Möhring mit Details im Jugendstil, 1969 wurde sie als erstes Industriebauwerk Deutschlands unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist dort die Zentrale des LWL-Industriemuseums, die Halle wird auch für Veranstaltungen vermietet.
Die Kokerei Hansa in Huckarde entstand 1927 und 1928 und gehört seit 1995 der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. In der Kompressorenhalle stehen fünf Gaskolbenverdichter von Demag, in der früheren Waschkaue finden Konzerte statt, im ehemaligen Turbokompressorengebäude ist 2008 eine Kletterhalle eingezogen. Auch das Hochofenwerk Phoenix-West in Hörde steht auf der Denkmalliste. Dort brach am 24. Dezember 2010 das Dach der früheren Gebläsehalle unter Schneelast auf rund 100 Metern ein, verletzt wurde niemand. Wo solche Bauten gesichert, umgebaut oder für Besucher hergerichtet werden, wird geschweißt und getrennt.
Wo in Dortmund Heißarbeiten anfallen
Brandwachen werden gebraucht, wenn Ihre Gefährdungsbeurteilung oder der Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten es vorsehen. In Dortmund betrifft das zum Beispiel:
- Maschinenhalle und Nebengebäude der Zeche Zollern
- Kompressorenhalle, Waschkaue und Kletterhalle auf der Kokerei Hansa, die zur Gartenausstellung 2027 einer der Hauptstandorte wird
- Dortmunder U, 1926 und 1927 als Gär- und Lagerkeller der Union-Brauerei gebaut und heute Haus für Museum Ostwall und Medienkunst
- Opernhaus am Platz der Alten Synagoge, 1958 bis 1965 aus Stahl, Glas und Beton gebaut, mit gut 1.100 Plätzen
- Reinoldikirche in der City, begonnen um 1250, mit 104 Meter hohem Turm
- Kaltwalzwerk und Beschichtungslinien von Thyssenkrupp auf der Westfalenhütte bei Umbauten und Stillständen
- Messehallen der Westfalenhallen beim Auf- und Abbau großer Stände
Gemeinsam ist diesen Orten, dass Funken in Fugen, Zwischendecken, Kabelkanäle oder Dachaufbauten fallen können, die man von der Arbeitsstelle aus nicht sieht. Ein Glutnest kann dort lange unbemerkt bleiben.
So arbeitet unsere Brandwache
Vor dem ersten Funken gehen wir mit dem Verantwortlichen der ausführenden Firma den Bereich ab. Wir klären, wohin Funken fliegen können, welche brennbaren Stoffe entfernt oder abgedeckt werden müssen und welche Durchbrüche in benachbarte Räume oder Geschosse führen. Feuerlöscher stehen griffbereit, auf Wunsch auch Löschdecken. Unser Personal wird vor Ort in Fluchtwege, Lage der Löschmittel und den Weg der Alarmierung eingewiesen.
Während der Arbeiten bleibt die Brandwache im Bereich und beobachtet Funkenflug, Rauch und Wärme, auch hinter Wänden und unter Decken. Ist die Arbeit beendet, beginnt die Nachkontrolle über die Zeit, die Ihr Erlaubnisschein vorgibt. Die Fläche wird erst übergeben, wenn keine Glut und keine auffällige Wärme mehr festzustellen sind. Stellen Sie uns eine Wärmebildkamera bereit, nutzen wir sie bei der Nachkontrolle. Beginn, Ende und Feststellungen stehen mit Uhrzeit im Protokoll.
Heißarbeiten im laufenden Betrieb von Museum und Bühne
Viele Dortmunder Denkmäler sind gleichzeitig offene Häuser. Im Dortmunder U arbeiten Museum, Hochschule und Gastronomie unter einem Dach, die Zeche Zollern und die Kokerei Hansa empfangen Besucher und Veranstaltungsgäste. Arbeiten werden dort häufig in die Abendstunden oder auf Schließtage gelegt.
Wir stimmen mit Haustechnik und Veranstaltungsplanung ab, wann geschweißt wird, welche Brandmelder vorübergehend abgeschaltet sind und wer sie wieder in Betrieb nimmt. So bleibt kein Bereich ohne Überwachung, wenn die Brandmeldeanlage einen Abschnitt ausspart.
Vorhabenbezogen in Dortmund
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen haben wir kein Büro, Brandwachen in Dortmund stellen wir vorhabenbezogen. Heißarbeiten in Museen und Theatern liegen oft außerhalb der Öffnungs- und Spielzeiten, in Werken in Stillstandsfenstern. Wir klären deshalb Termine, Nachtanteile und Dauer der Nachkontrolle, bevor wir zusagen.
Unser Personal hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr über die Leistung erfahren Sie unter Brandwachen, den Überblick für das Land unter Brandwache in Nordrhein-Westfalen. Alle Leistungen für die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Dortmund, für die Nachbarstadt unter Bochum.
Was eine Brandwache in Dortmund kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einer Brandwache treiben vor allem Arbeiten in der Nacht, am Wochenende und an Feiertagen den Preis, dazu die Länge der Nachkontrolle. Eine kurze Reparatur an einem Werktag ist anders zu rechnen als ein Stillstand über Ostern mit mehreren Arbeitsstellen.
Wir weisen Arbeitszeit und Nachkontrolle im Angebot getrennt aus. Arbeiten mehrere Trupps an verschiedenen Stellen, sehen Sie, ab wann eine zweite Brandwache nötig wird.


