Wo in Frankfurt (Oder) Brandwachen gebraucht werden
Eine Brandwache ist immer dann gefragt, wenn Funken, Flammen oder große Menschenmengen auf brennbares Material treffen. In Frankfurt (Oder) kommt beides zusammen: Im Süden der Stadt arbeiten Betriebe der Elektronik und Logistik, in denen bei Umbau und Instandhaltung geschweißt, getrennt und geschliffen wird. In der Innenstadt stehen mittelalterliche Kirchen und große Säle, in denen Veranstaltungen mit vielen Gästen stattfinden.
Dazu kommt der Wohnungsbestand. An mehreren Häusern wird saniert, an einem Hochhaus ausdrücklich auch der Brandschutz modernisiert. Wo Dächer, Fassaden und Leitungen erneuert werden, entstehen Arbeiten, nach denen eine Nachkontrolle Pflicht sein kann.
Gebäude und Orte mit Brandwachenbedarf
Diese Orte gibt es in Frankfurt (Oder); sie zeigen, wo Brandwachen typischerweise eingesetzt werden. Sie sind keine Referenzliste.
- Marienkirche: Baubeginn 1253, im April 1945 brannte der Turm aus, Monate später stürzte das Gewölbe ein. 2002 kamen 111 mittelalterliche Glasfensterfelder zurück.
- Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“: eine ehemalige Franziskaner-Klosterkirche; der Gründungsbau wurde 1301 geweiht, das heutige Langhaus entstand 1516 bis 1525.
- Friedenskirche: der älteste Steinbau der Stadt, umgebaut zu einem ökumenischen Europa-Zentrum.
- Dorfkirche Lichtenberg: seit 2001 im Wiederaufbau, der Glockenturm wurde 2015 errichtet.
- Hochhaus Gubener Straße 1: Sanierung mit brandschutztechnischer Modernisierung, 2026 und 2027.
- Messehallen am Messering und Kleist Forum: Säle für bis zu 4.000 beziehungsweise 575 Gäste.
- TeGeCe und Gewerbegebiet Markendorf: produzierendes Gewerbe mit Werkstätten und Hallen.
Heißarbeiten in Betrieben und auf Baustellen
Beim Schweißen, Brennschneiden oder Flexen fliegen Funken weiter, als man denkt, und Glut kann sich in Fugen, Dämmung oder Staub stundenlang halten. Deshalb verlangen Betriebe und Versicherer nach solchen Arbeiten oft eine Brandwache, die während der Arbeit danebensteht und danach die Stelle und die Umgebung kontrolliert.
Unsere Kräfte lassen sich vor Beginn den Erlaubnisschein und die Feuerlöscher zeigen, prüfen, ob brennbares Material abgedeckt oder entfernt ist, und bleiben nach dem letzten Funken so lange, wie Ihre Vorgaben es verlangen. Sie kontrollieren auch angrenzende Räume und Bereiche unter der Arbeitsstelle.
- Einweisung vor Ort in Löschmittel, Melder und Fluchtwege
- Beobachtung während der Arbeiten
- Nachkontrolle der Arbeitsstelle und angrenzender Bereiche
- Meldung nach Ihrem Alarmplan an Feuerwehr und Betrieb
- Protokoll mit Uhrzeiten von Beginn, Ende und Kontrollen
Kirchen, Altbau und Denkmal
Arbeiten an Backsteinkirchen wie der Marienkirche oder der Konzerthalle sind besonders heikel. Dachstühle aus altem Holz, Staub in Gewölben und schwer zugängliche Ecken machen jede Heißarbeit zu einem Risiko. Bei Dacharbeiten, Blitzschutz oder Restaurierung mit Wärme setzen wir Brandwachen ein, die auch in die Höhe und in Nebenräume schauen.
Weil solche Bauten oft unter Denkmalschutz stehen, stimmen wir die Wege und Kontrollpunkte vorher mit der Bauleitung ab, damit nichts beschädigt wird.
Kleinere Kirchen brauchen dieselbe Sorgfalt. An der Friedenskirche, die zu einem ökumenischen Europa-Zentrum umgebaut wird, oder an der Dorfkirche in Lichtenberg, deren Gemeinde seit 2001 am Wiederaufbau arbeitet, entstehen bei Dach-, Blech- und Installationsarbeiten immer wieder Momente, in denen Funken auf trockenes Holz oder Staub treffen können. Für solche Arbeitstage reicht oft eine einzelne Brandwache, die den Arbeitsbereich von Beginn bis zur letzten Nachkontrolle im Blick behält und das Ende der Kontrolle schriftlich bestätigt.
Brandsicherheitswache bei Veranstaltungen
In Versammlungsstätten kann eine Brandsicherheitswache verlangt sein, zum Beispiel bei Bühnenaufbauten oder Pyrotechnik. Ob die Feuerwehr selbst stellt oder ein Dienstleister eingesetzt werden darf, legt die zuständige Behörde fest. Wo es zulässig ist, achten unsere Kräfte in den Messehallen, im Kleist Forum oder in der Konzerthalle darauf, dass Fluchtwege frei, Türen nicht verkeilt und Feuerlöscher erreichbar sind.
Die Planung übernimmt unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Berlin; Frankfurt (Oder) gehört zur Kernregion Nord. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Mehr unter Brandwachen und Brandwache Brandenburg, zur Stadt unter Sicherheitsdienst Frankfurt (Oder).
Kosten einer Brandwache
Als Richtwert gilt 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Brandwachen schlagen vor allem Nachtstunden zu Buche, denn Heißarbeiten werden oft in Betriebspausen, abends oder am Wochenende erledigt, und die Nachkontrolle reicht dann bis in die Nacht.
Wer mehrere Tage am Stück arbeitet, etwa bei einer Revision oder einer Dachsanierung, bekommt von uns eine feste Besetzung für den ganzen Zeitraum, damit nicht jeden Tag neu eingewiesen werden muss.


