Eine Stadt, die das Feuer kennt
Die Stadtgeschichte von Lübbenau ist auch eine Geschichte der Brände. 1675 zerstörte ein Großfeuer fast die gesamte Stadt, 1708 brannten 27 Gebäude ab, 1745 folgte ein weiterer Brand, und 1873 schlug ein Blitz in den Turm der St.-Nikolai-Kirche. Im Januar 1944 vernichtete ein Feuer im rechten Flügel des Schlosses einen großen Teil der Einrichtung.
Heute ist die Altstadt mit Kirche, Torhaus und Schloss wieder hergerichtet. Das macht sie nicht weniger empfindlich: Dachstühle, Holzböden und Verkleidungen alter Gebäude brennen genauso wie früher, nur sind die Schäden heute an Denkmalen, die sich kaum ersetzen lassen.
Wo in Lübbenau Heißarbeiten anfallen
Die folgenden Orte sind real und zeigen, wo eine Brandwache in Lübbenau typischerweise gebraucht wird. Es sind keine Aufträge von uns.
- Die barocke St.-Nikolai-Kirche aus den Jahren 1738 bis 1740 und das Torhaus mit dem Spreewaldmuseum
- Schloss Lübbenau mit Marstall und Orangerie, heute Hotel und Restaurant
- Brückenbau über die Fließe, etwa der Neubau der Stufenbrücke am Großen Hafen mit Stahlträgern und Holzverkleidung
- Der Umbau der denkmalgeschützten Traugott-Hirschberger-Grundschule zur Ganztagsschule
- Metallverarbeitung und Metallverwertung im Industriegebiet Am Spreewalddreieck
- Gleis- und Bahnhofsarbeiten im Rahmen des Niveaufreien Verkehrskonzepts
Holzbrücken und Uferbauten
Lübbenau hat viele Brücken aus Holz oder mit Holzbelag, die über Fließe führen. Bei ihrem Ersatz wird geschweißt, Stahl getrennt und Holz verarbeitet, oft direkt neben stehenden Bauteilen, Schilf und Gehölz am Ufer. Ein Funke, der in eine Fuge fällt, kann dort lange glimmen.
Unsere Brandwache beobachtet den Arbeitsbereich, hält Feuerlöscher bereit und kontrolliert nach Arbeitsende Belag, Unterbau und Ufer. Wir bleiben so lange, wie Ihr Erlaubnisschein es verlangt, und tragen jede Kontrolle mit Uhrzeit in den Bericht ein. Wärmebildkameras setzen wir ein, wenn Sie eine bereitstellen; sonst arbeiten wir mit Sicht- und Handprüfung.
Betriebe, Bahn und Veranstaltungen
In den Gewerbegebieten wird an Hallen, Förderanlagen und Lagertechnik regelmäßig geschweißt, häufig in Betriebspausen, nachts oder am Wochenende. Wenn die Belegschaft fehlt, übernimmt die Brandwache die Aufgabe, die sonst Kollegen am Arbeitsplatz hätten: hinschauen, melden, im Notfall die Feuerwehr alarmieren und Fluchtwege freihalten.
Auch bei Gleis- und Bahnhofsarbeiten, die oft nachts stattfinden, kann eine Wache sinnvoll sein. Bei Veranstaltungen fordern Genehmigungen manchmal eine Brandwache, etwa wenn bei Lichtnächten, Hafenfest oder Bühnenabenden mit offenem Feuer oder Pyrotechnik gearbeitet wird. Wir werden vor Ort in Löschmittel, Fluchtwege und Meldewege eingewiesen.
Wichtig ist die Abstimmung vor Beginn: Wo hängt der nächste Feuerlöscher, welche Brandmelder sind während der Arbeit abgeschaltet und wann werden sie wieder aktiv, wer ist bei der Betriebsleitung erreichbar? Diese Punkte halten wir zusammen mit Ihnen fest, bevor die erste Flamme brennt. Nach Ende der Nachkontrolle übergeben wir den Bereich ausdrücklich an Ihren Verantwortlichen, damit klar ist, ab wann die Wache endet und wer danach zuständig ist.
Planung und Qualifikation
Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Brandwachen in Lübbenau planen wir über unsere Zweigniederlassung Berlin, Aroser Allee 81, aus dem eigenen Personalstamm; ein Büro in der Stadt haben wir nicht. Auch eine Anfrage für eine Reparatur über Nacht prüfen wir, soweit Personal verfügbar ist.
Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Brandwachen und für das Land unter Brandwache in Brandenburg; einen Überblick zur Stadt gibt die Seite Sicherheitsdienst Lübbenau/Spreewald.
Kosten einer Brandwache
Für eine Brandwache in Lübbenau setzen wir als Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde an. Gerechnet wird die Zeit der Heißarbeit plus die Nachkontrolle, die je nach Erlaubnisschein eine oder mehrere Stunden dauern kann. Arbeiten in der Nacht, an Sonn- und Feiertagen oder mit sehr kurzer Ankündigung liegen im oberen Teil der Spanne.
Bei längeren Vorhaben wie einem Brückenneubau oder dem Umbau eines Schulgebäudes planen wir möglichst dieselbe Person über die ganze Bauzeit. Sie kennt dann die Stellen, an denen sich Glut gern versteckt, und muss nicht jeden Morgen neu eingewiesen werden.


