Ein Ortsteil, der vor allem wohnt
Mit gut 52.900 Einwohnern auf rund zehn Quadratkilometern ist Lichtenrade der südlichste Ortsteil von Tempelhof-Schöneberg. Industrie gibt es kaum; was den Ort prägt, sind Wohnhäuser in jeder Bauform, vom Einfamilienhaus bis zu den Großsiedlungen, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren entstanden.
Für Objektschutz bedeutet das: Die meisten Aufträge drehen sich nicht um Werkstore, sondern um Hauseingänge, Kellerflure, Tiefgaragen, Müllplätze und Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Dazu kommen öffentliche Gebäude, die abends geschlossen werden, und Ladenlokale, die zwischen zwei Mietern leer stehen.
Wo in Lichtenrade Objektschutz gebraucht wird
Typische Objekte im Ortsteil sind:
- die Großsiedlung an der Barnetstraße, zwischen 1962 und 1968 von der Stadt und Land überwiegend in Plattenbauweise errichtet
- die John-Locke-Siedlung mit ihrem Wohnhochhaus
- Lichtenrade-Ost an Nahariya- und Skarbinastraße, in den Siebzigerjahren für etwa 5.000 Bewohner gebaut
- das Lichtenrader Revier neben der Alten Mälzerei mit vier Wohnhäusern, 202 Mietwohnungen, einem Kiez-Schwimmbad und Gewerbeflächen
- Geschäfte, Praxen und Gastronomie entlang der Bahnhofstraße
- die Alte Mälzerei an der Steinstraße 41 mit Bibliothek, Musikschule, Volkshochschule und Kindermuseum
Gerade im Neubauquartier und in den Gewerbeeinheiten der Siedlungen wechseln Nutzer häufig. Wohnungen stehen nach dem Auszug einige Wochen leer, Ladenflächen manchmal Monate. In dieser Zeit fällt ein aufgebrochenes Schloss oder ein eingeschlagenes Schaufenster oft niemandem auf.
Rundgang, Schließdienst oder feste Präsenz
Welche Form passt, hängt vom Gebäude ab. Für eine Wohnanlage mit mehreren Aufgängen reicht häufig ein Rundgang am späten Abend und einer nach Mitternacht: Haustüren, Kellertüren, Tiefgaragentore und Fahrradräume werden geprüft, offene Türen geschlossen, Schäden fotografiert und an die Hausverwaltung gemeldet. Jeder Kontrollpunkt steht mit Uhrzeit im Bericht.
Öffentliche Häuser wie die Alte Mälzerei brauchen eher einen Schließdienst. Nach der letzten Veranstaltung gehen unsere Kräfte die Etagen ab, prüfen Fenster und Notausgänge und schließen ab. Leere Ladenlokale an der Bahnhofstraße nehmen wir in eine nächtliche Runde auf, bei der Rollgitter, Hintereingänge und Hofzugänge kontrolliert werden.
Eine feste Präsenz lohnt sich, wenn ein Objekt über einen bestimmten Zeitraum besonders gefährdet ist, etwa nach einer Einbruchserie, während eines Mieterwechsels mit offenem Treppenhaus oder bei der Übergabe eines neuen Gebäudeteils.
Bei Wohnhochhäusern lohnt ein Blick auf die Nebenzugänge. Feuerwehrzufahrten, Kellertreppen und Ausgänge zur Tiefgarage werden im Alltag oft aufgekeilt, weil Bewohner Fahrräder oder Einkäufe hindurchtragen. Unsere Kräfte schließen solche Türen, vermerken, wo sie wiederholt offen stehen, und geben der Verwaltung damit einen Hinweis, wo ein neuer Türschließer oder ein Schild nötig ist.
Planung aus der Berliner Zweigniederlassung
Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Einsätze in Lichtenrade plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein Büro im Ortsteil selbst haben wir nicht. Für jedes Objekt legen wir eine feste Gruppe von Kräften fest, die Zugänge, Hausregeln und Ansprechpartner kennt, und benennen eingearbeitete Vertretungen.
Liegen Ihre Gebäude verteilt, etwa in Lichtenrade und im angrenzenden Marienfelde oder jenseits der Landesgrenze in Blankenfelde-Mahlow, verbinden wir sie zu einer Runde mit einem Bericht. Weitere Leistungen im Ortsteil finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Berlin-Lichtenrade.
Qualifikation und Absprache mit der Verwaltung
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit mehr Verantwortung setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Vor dem ersten Dienst klären wir mit Hausverwaltung oder Eigentümer, welche Schlüssel übergeben werden, wer bei Wasserschaden oder Aufzugsstörung zu verständigen ist und wie mit Personen umzugehen ist, die sich unberechtigt im Haus aufhalten.
Die Absprachen landen in einer schriftlichen Dienstanweisung, die Sie vorab prüfen. Allgemeines zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, die Berliner Übersicht unter Objektschutz in Berlin.
Was Objektschutz in Lichtenrade kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau Ihr Objekt liegt, hängt vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft vor Ort ist oder ob mehrere Rundgänge je Nacht genügen. Rundgänge, die sich mit anderen Häusern im Berliner Süden kombinieren lassen, sind günstiger als eine einzelne Präsenz rund um die Uhr. Nachtstunden, Sonn- und Feiertage sowie Zusatzaufgaben wie Empfang oder Schlüsselausgabe heben den Preis. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot, in dem jede Leistung einzeln aufgeführt ist.


