Wie Lichtenrade für eine Revierrunde gebaut ist
Lichtenrade reicht von Marienfelde, Mariendorf und Buckow im Norden bis an die Landesgrenze zu Großbeeren, Blankenfelde-Mahlow und Schönefeld. Mitten hindurch läuft die Dresdner Bahn mit den S-Bahnhöfen Lichtenrade und Schichauweg, seit Dezember 2025 wieder mit durchgehendem Zugverkehr Richtung Süden. Westlich und östlich der Gleise liegen Wohngebiete.
Für eine Runde bedeutet das: Die Route muss die Bahn queren, etwa durch die Unterführung Bahnhofstraße, und orientiert sich an den großen Straßen. Der Lichtenrader Damm führt von Norden heran, der Kirchhainer Damm ist seit Anfang der 2010er Jahre vierspurig ausgebaut und verlässt die Stadt Richtung Mahlow.
Mit fast 53.000 Einwohnern ist Lichtenrade größer als viele Städte im Umland. Die Wege sind trotzdem überschaubar, denn der Ortsteil umfasst nur gut zehn Quadratkilometer. Eine Runde kann in einer Nacht mehrfach von der Barnetstraße im Westen bis nach Lichtenrade-Ost führen, ohne dass zwischen zwei Kontrollen viel Zeit vergeht.
Typische Punkte einer Lichtenrader Runde
Objekte, die sich in eine gemeinsame Nachtrunde einbinden lassen:
- Einzelhandel, Praxen und Gastronomie an der Bahnhofstraße zwischen Steinstraße und Kirchhainer Damm
- Kaufhallen an der Nuthestraße und Gewerbeeinheiten an der Prinzessinnenstraße nahe dem S-Bahnhof
- Gewerbeeinheiten und Tiefgaragen in Lichtenrade-Ost rund um den Marktplatz an der Nahariyastraße
- Wohnanlagen an der Barnetstraße, in der John-Locke-Siedlung und im Lichtenrader Revier
- Gewerbeflächen an der Eisnerstraße und an der Straße 9
- Kleingärten wie Märkische Heide, Wiesengrund oder die Gartenheimsiedlung Grenzland
Weil die Bahnhofstraße seit Jahren in Abschnitten umgebaut wird, ändern sich Zugänge und Hofzufahrten der Geschäfte immer wieder. Eine Runde, die das berücksichtigt, prüft auch Bauzäune vor den Läden und provisorische Eingänge.
Ablauf einer Kontrolle
Für jedes Objekt legen wir gemeinsam Kontrollpunkte fest: Eingangstür, Rollgitter, Hoftor, Lieferzugang, Tiefgarage, Fenster im Erdgeschoss. Unsere Streife fährt zu wechselnden Zeiten vor, damit sich niemand auf einen festen Takt einstellen kann. Sie prüft Türen und Schlösser, leuchtet Höfe aus, schaut nach Licht und Geräuschen, wo keine sein sollten, und schließt auf Wunsch Zugänge, die offen stehen.
Jeder Halt steht mit Uhrzeit im Bericht, Schäden werden fotografiert. Ist etwas nicht in Ordnung, verständigen wir sofort Ihren Ansprechpartner und bei Einbruchspuren die Polizei. Auf Wunsch fahren wir auch an, wenn Ihre Alarmanlage über eine Notruf- und Serviceleitstelle auslöst und uns verständigt wird.
Neben Nachtrunden sind auch Öffnungs- und Schließdienste möglich, etwa das Aufschließen einer Praxis vor Sprechstundenbeginn oder das Abschließen eines Vereinsheims nach dem Training.
Planung im Berliner Süden
Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Revierrunden in Lichtenrade plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein Büro im Ortsteil unterhalten wir nicht. Weil die Runden über Bezirksgrenzen hinweg geplant werden, lassen sich Objekte in Marienfelde, Mariendorf und Lichtenrade zu einer Tour verbinden, ebenso Häuser im angrenzenden Brandenburg.
Weitere Leistungen im Ortsteil stellt die Seite Sicherheitsdienst Berlin-Lichtenrade vor.
Personal und Grundlagen
Im Revierdienst fahren bei uns Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Schlüssel nehmen wir gegen Quittung entgegen, jede Ausgabe wird protokolliert. Die Kontrollpunkte, Meldewege und Zeitfenster stehen in einer Dienstanweisung, die Sie vor Beginn freigeben. Allgemeines zur Leistung lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienste.
Sie erhalten nach jeder Nacht einen Bericht, der die Halte mit Uhrzeit, besondere Beobachtungen und Fotos von Schäden enthält. Damit können Sie gegenüber Versicherung, Vermieter oder Hausverwaltung belegen, dass Ihr Objekt regelmäßig kontrolliert wurde.
Was eine Runde in Lichtenrade kostet
Für den Revierdienst nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde als Richtwert. Weil sich mehrere Objekte die Fahrzeit einer Runde teilen, zahlen Sie nur den Anteil, der auf Ihre Halte entfällt. Entscheidend sind die Zahl der Kontrollen je Nacht, die Dauer eines Halts, ob auch Wochenenden und Feiertage dazugehören und ob zusätzlich Öffnungs- oder Schließdienste anfallen. Ein Objekt, das an eine bestehende Route im Berliner Süden passt, ist günstiger als eine eigens eingerichtete Fahrt.


