Denkmäler mitten im Ortsteil
Die Mälzerei an der Steinstraße 41 wurde Ende der 1890er Jahre für die Schöneberger Schlossbrauerei gebaut und steht seit 1984 unter Denkmalschutz. Von 2018 bis 2021 wurde sie umgebaut, wobei die Grundstruktur und einzelne Industrieteile wie die Förderschnecke erhalten blieben. Heute arbeiten dort auf mehreren Etagen eine Bibliothek, eine Musikschule, eine Volkshochschule mit Lehrküche und ein Kindermuseum unter dem Dach.
Älter ist die Dorfkirche am Anger. Die Feldsteinkirche stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert; nach einem Luftangriff am 29. Dezember 1943 brannte sie bis auf die Umfassungsmauern aus; ihre heutige Orgel ist seit 1968 in Betrieb. An der Eisnerstraße 52 steht mit dem Gleichrichterwerk ein weiteres technisches Baudenkmal.
Wo in Lichtenrade Brandwachen anfallen
Typische Einsatzorte:
- Alte Mälzerei, Steinstraße 41: Arbeiten an Haustechnik oder Dach bei laufendem Betrieb von Bibliothek, Schulen und Museum
- Dorfkirche Alt-Lichtenrade: Arbeiten in einem Gotteshaus, das 1943 schon einmal ausgebrannt ist
- Gleichrichterwerk Eisnerstraße 52 und Gewerbebauten entlang der Bahn
- Wolfgang-Krueger-Saal im Gemeinschaftshaus, Lichtenrader Damm 212, mit bis zu 366 Plätzen
- Wohnhochhäuser und Großsiedlungen wie die John-Locke-Siedlung bei Strangsanierung oder Dachdeckerarbeiten
- Leitungsbau unter der Bahnhofstraße, wenn Rohre geschweißt oder getrennt werden
Kirchen gibt es mehrere im Ortsteil: neben der Dorfkirche die Salvatorkirche am Nordende der Briesingstraße, die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche von 1956 und die Kirche Zu den heiligen Märtyrern von Afrika von 1977.
Brandwache bei Heißarbeiten
Wer in einem Bestandsgebäude schweißt, schneidet, lötet oder mit offener Flamme abdichtet, braucht in der Regel eine Erlaubnis für feuergefährliche Arbeiten und einen Brandposten. Unsere Kraft steht während der Arbeiten neben dem Handwerker, hält Löschmittel bereit, beobachtet Funkenflug in Hohlräume, Zwischendecken und Dachstühle und deckt brennbare Teile ab, wo das vereinbart ist.
Nach Ende der Arbeit beginnt die Nachkontrolle. Gerade in alten Holzbalken oder hinter Verkleidungen glimmt ein Glutnest oft erst Stunden später. Wir prüfen die Bereiche von Hand, mit Wärmebildkamera, wenn Sie eine bereitstellen, und bleiben so lange wie im Erlaubnisschein festgelegt. Jede Kontrolle steht mit Uhrzeit im Bericht.
Bei Denkmälern kommt hinzu, dass Löschwasser selbst Schaden anrichten kann. In der Alten Mälzerei stehen heute Bücher und Musikinstrumente, in der Dorfkirche Orgel und Ausstattung. Darum sprechen wir vorab mit Ihnen ab, welche Löschmittel bereitstehen, wo Abdeckungen sinnvoll sind und wer im Ernstfall Zugang zu welchen Räumen hat.
Wache bei abgeschalteter Brandmeldeanlage
Muss die Brandmeldeanlage in einem Saal, einer Schule oder einem Kulturhaus für Wartung oder Umbau abgeschaltet werden, ersetzt eine Brandwache für diese Zeit die Überwachung. Unsere Kräfte gehen die betroffenen Bereiche in festen Abständen ab, halten Fluchtwege frei und alarmieren im Ernstfall die Feuerwehr. Bei Veranstaltungen im Gemeinschaftshaus übernehmen wir auf Wunsch zusätzlich die Aufsicht über Notausgänge und Bühnenbereich.
Vor dem Einsatz werden alle Kräfte vor Ort in Löschmittel, Fluchtwege und Alarmwege eingewiesen.
Auch in den Großsiedlungen der Sechziger- und Siebzigerjahre fallen solche Aufgaben an, etwa wenn in einem Wohnhochhaus Leitungen in Schächten erneuert werden. Dann begleiten wir die Arbeiten Etage für Etage und kontrollieren nach Feierabend die geöffneten Schächte.
Planung, Personal und Qualifikation
Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Brandwachen in Lichtenrade plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein Büro im Ortsteil haben wir nicht. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Auch kurzfristige Einsätze für ein paar Stunden Heißarbeit nehmen wir an, ebenso Baustellen im benachbarten Mariendorf.
Mehr zur Leistung lesen Sie unter Brandwachen, die Berliner Übersicht unter Brandwache in Berlin, alle Leistungen im Ortsteil unter Sicherheitsdienst Berlin-Lichtenrade.
Was eine Brandwache kostet
Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Brandwache für Schweißarbeiten am Tag mit kurzer Nachkontrolle bleibt meist im unteren Bereich. Teurer wird es, wenn die Nachkontrolle in die Nacht reicht, eine abgeschaltete Meldeanlage über Wochenenden überbrückt werden muss oder mehrere Brandposten gleichzeitig nötig sind. Sie erhalten vorab ein Angebot, das sich nach Ihrem Arbeitsplan richtet.


