Eine Mittelstadt mit dichtem Zentrum
Dinslaken zählt knapp 67.000 Einwohner auf rund 48 Quadratkilometern und gehört zum Kreis Wesel. Die Stadt erhielt 1273 Stadtrechte, trat 1540 der Hanse bei und ist seit 2022 Mitglied im heutigen Städtebund „Die Hanse“. Schon 2012 zählte sie rund 400 Handelsbetriebe mit zusammen etwa 122.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, ein großer Teil davon in der Innenstadt.
Im Herbst 2014 kam auf dem früheren Hertie-Gelände die Neutor Galerie hinzu, geplant für etwa 85 Geschäfte und mit eigenem Parkhaus am Neutorplatz. Für Eigentümer und Mieter heißt diese Dichte: viele Eingänge, Lieferhöfe und Parkebenen auf engem Raum, die nach Ladenschluss jemand im Blick behalten muss.
Wo Objektschutz in Dinslaken gefragt ist
Die Objekte im Stadtgebiet sind sehr verschieden – vom Einkaufszentrum über Kulturhäuser bis zu umgenutzten Zechengebäuden. Typisch sind:
- Neutor Galerie mit Parkhaus am Neutorplatz
- Geschäfte, Praxen und Büros rund um den Altmarkt
- Rathaus, in dem Reste der mittelalterlichen Burg erhalten sind
- Kathrin-Türks-Halle am Platz d'Agen
- Stadthistorisches Museum im Voswinckelshof
- Ledigenheim Lohberg mit Kultur, Dienstleistung und Gewerbe
- Historische Zechengebäude im Kreativ.Quartier Lohberg
- Büro- und Lagerflächen im Gewerbegebiet Thyssenstraße
Öffentliche Häuser stellen andere Fragen als Handelsimmobilien. Dort geht es um Schließzeiten, das Hausrecht bei Abendveranstaltungen und den Schutz von Ausstellungsstücken; im Handel eher um Warenverluste und um die Stunden zwischen Ladenschluss und Reinigung, in denen Türen offen stehen.
Leerstand und Flächen im Wandel
Seit der Stilllegung der Zeche Lohberg Ende 2005 hat sich der Norden der Stadt stark verändert. Auf rund 40 Hektar früherer Zechenfläche entstanden Bergpark, Kreativ.Quartier und ein neues Gewerbegebiet, daneben liegen etwa 216 Hektar Haldenlandschaft. Zwischen genutzten Gebäuden gibt es dort immer wieder Abschnitte, die zeitweise leer stehen oder auf einen neuen Mieter warten.
Für solche Flächen vereinbaren wir Kontrollen zu wechselnden Zeiten: Zäune und Tore prüfen, Fenster und Türen auf Aufbruchspuren ansehen, auf Wunsch Zählerstände ablesen und jede Auffälligkeit mit Foto festhalten. Wer sich ohne Berechtigung auf dem Grundstück aufhält, wird angesprochen und des Geländes verwiesen; bei Straftaten verständigen wir die Polizei und informieren Sie unmittelbar danach.
Schließdienst, Empfang und Rundgang
Viele Aufträge in einer Innenstadt bestehen aus wiederkehrenden Handgriffen zu festen Zeiten. Wir schließen Geschäfte, Büros oder Hallen morgens auf und abends ab, prüfen dabei Notausgänge, schalten vereinbarte Beleuchtung und melden offene Fenster oder laufende Geräte. Bei Abendveranstaltungen in Hallen und Kulturhäusern übernehmen unsere Kräfte Empfang und Garderobenbereich, achten auf freie Fluchtwege und schließen nach dem letzten Gast.
In Parkhäusern und Tiefgaragen gehen wir Ebenen und Treppenhäuser ab, sprechen Personen an, die sich dort ohne Anlass aufhalten, und halten Schäden an Schranken, Beleuchtung oder Fahrzeugen fest. Jeder Einsatz endet mit einem Bericht, der Uhrzeit, Befund und getroffene Maßnahmen nennt. Einen Überblick über alle Aufgaben gibt die Seite Objektschutz.
Vorhabenbezogen geplant, fest besetzt
Dinslaken liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, in Nordrhein-Westfalen haben wir kein eigenes Büro. Wir prüfen deshalb vor jeder Zusage, ob Personal, Anreise und Vertretung über die gesamte Laufzeit tragen. Ein Schließdienst über wenige Wochen lässt sich anders planen als eine dauerhafte Besetzung im Handel.
Sagen wir zu, arbeitet ein festes Team mit benanntem Ansprechpartner. Die Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Tätigkeiten mit besonderen Befugnissen die Sachkundeprüfung, und werden vor dem ersten Dienst am Objekt eingewiesen. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Was wir in der Stadt sonst übernehmen, steht auf der Seite Sicherheitsdienst Dinslaken.
Was Objektschutz in Dinslaken kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo ein Auftrag in dieser Spanne liegt, hängt beim Objektschutz vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft vor Ort ist oder nur zu festen Zeiten kommt, wie viele Stunden auf Nächte, Sonn- und Feiertage fallen und ob Empfang oder Parkhauskontrolle dazugehören. Wie wir im übrigen Land vorgehen, beschreibt die Seite Objektschutz in Nordrhein-Westfalen.


