Ein Theater ohne Dach
Den Dinslakener Veranstaltungskalender prägt ein Ort, der im Freien liegt: das Burgtheater direkt neben der mittelalterlichen Burg. Seine Tribüne zieht sich im Halbrund um die tiefer liegende Bühne und bietet rund 1.800 Zuschauern Platz. Die Burghofbühne, ein 1955 gegründetes Ensemble, spielt dort seit ihrer Gründung; daneben stehen Gastspiele des Landestheaters, Kabarettabende und Konzerte auf dem Programm.
Höhepunkt ist das Fantastival, das 2026 vom 15. bis 25. Juli an elf Tagen im Burgtheater und im Burginnenhof lief, mit mehreren ausverkauften Abenden. Für Veranstalter bedeutet das: Abend für Abend volle Ränge, Einlass auf begrenzter Fläche am Rand der Altstadt und ein Publikum, das nach dem letzten Lied gleichzeitig nach Hause will.
Spielorte im Stadtgebiet
Neben der Freiluftbühne gibt es weitere Orte, an denen Veranstaltungsschutz gebraucht wird:
- Burgtheater mit rund 1.800 Plätzen auf der Tribüne
- Burginnenhof als zweite Bühne bei Festivals und Stadtfest
- Altmarkt und Neutorplatz in der Innenstadt
- Kathrin-Türks-Halle am Platz d'Agen für Gastspiele und Feiern
- Ledigenheim Lohberg für Veranstaltungen im Stadtteil
- Zechenwerkstatt Lohberg, seit 2016 Veranstaltungsort
- Eissporthalle Dinslaken, Heimat der Dinslaken Kobras
- Stadion am Rotbachsee, Heimat des TV Jahn Hiesfeld
Die Kathrin-Türks-Halle wurde umgebaut und erweitert, sodass heute bis zu drei Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden können. Das verlangt getrennte Einlässe und klare Absprachen, welche Kraft für welchen Saal zuständig ist. In Lohberg dagegen sind die Spielorte kleiner und stärker auf den Stadtteil ausgerichtet; dort geht es eher um Einlass, Garderobe und einen ruhigen Abschluss des Abends in der Nachbarschaft.
DIN-Tage: drei Bühnen und eine Kirmes
Ende August wird die Innenstadt zum Festgelände. 2025 fanden die DIN-Tage vom 29. bis 31. August statt, mit Bühnen am Altmarkt, im Burgtheater und im Burginnenhof und einer Kirmes mit Riesenrad auf dem Neutorplatz; Veranstalter war eine Agentur gemeinsam mit der Stadt. Lokale Bands, Tanzgruppen und Vereine gestalten das Programm.
Bei einem Fest auf mehreren Plätzen liegen die Aufgaben zwischen den Bühnen: Besucherströme zwischen Altmarkt und Neutorplatz lenken, Rettungswege an Verkaufsständen freihalten, Bühnen- und Technikbereiche absperren und Jugendschutz an Ausschankstellen beachten. Nach Schluss bewachen unsere Kräfte Fahrgeschäfte, Bühnen und Technik bis zum nächsten Morgen.
Wetter, Räumung und Absprachen
Bei Veranstaltungen im Freien gehört das Wetter in jede Planung. Zieht ein Gewitter auf, muss vorher feststehen, wer die Unterbrechung ansagt, über welche Wege die Ränge geräumt werden und wo Gäste unterkommen. Unsere Kräfte kennen diese Regeln vor dem ersten Einlass, stehen an den Engstellen und halten Ausgänge frei, damit eine Räumung ruhig abläuft.
Versammlungsstätten sind in Nordrhein-Westfalen in der Sonderbauverordnung geregelt; welche Anforderungen für Ihren Spielort gelten, ergibt sich aus Genehmigung und Sicherheitskonzept. Wir stimmen Postenplan, Funk und Meldewege mit Veranstalter, Ordnungsamt und Sanitätsdienst ab. Mehr zu unseren Aufgaben finden Sie auf der Seite Veranstaltungsschutz.
Vorhabenbezogen, mit Einweisung am Spielort
Dinslaken liegt außerhalb unserer Kernregion Nord; ein Büro in Nordrhein-Westfalen haben wir nicht. Für jede Veranstaltung prüfen wir deshalb zuerst, ob wir die nötige Zahl an Kräften für alle Tage stellen und anreisen lassen können. Bei mehrtägigen Festivals planen wir feste Teams, damit dieselben Gesichter an denselben Posten stehen.
Die Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, Einsatzleitungen die Sachkundeprüfung, und werden vor Beginn am Spielort eingewiesen. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Was wir in der Stadt sonst übernehmen, steht auf der Seite Sicherheitsdienst Dinslaken; Veranstaltungen im Nachbarort betreuen wir auf demselben Weg, etwa in Oberhausen.
Was Veranstaltungsschutz in Dinslaken kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Bei Veranstaltungen bestimmen vor allem die Zahl der Gäste, die Zahl der Einlässe und Bühnen, die Dauer einschließlich Auf- und Abbau sowie Nachtbewachung und Wochenendzuschläge, wo ein Angebot in dieser Spanne landet. Ein einzelner Hallenabend rechnet sich anders als ein Festival über elf Tage. Wie wir im übrigen Land vorgehen, beschreibt die Seite Veranstaltungsschutz in Nordrhein-Westfalen.


