Ein Wohnstadtteil mit großen Beständen
Farmsen-Berne im Bezirk Wandsbek zählt 39.266 Einwohner auf 8,3 Quadratkilometern. Industrie gibt es kaum, umso mehr Wohnungen in zusammenhängenden Siedlungen: Allein die Gartenstadt Farmsen umfasst 2.874 Wohnungen auf rund 81 Hektar, im Oval der früheren Trabrennbahn entstanden bis zum Jahr 2000 weitere 1.170. Hinzu kommt die Gartenstadt Berne mit etwa 540 Häusern einer Genossenschaft.
Für Eigentümer und Verwaltungen solcher Bestände ist Objektschutz weniger eine Frage von Zaun und Wachhäuschen. Es geht um Kellergänge, Fahrradräume, Müllplätze, Gemeinschaftshäuser und Fußwege, die zwischen den Häuserzeilen verlaufen und abends kaum beleuchtet sind.
Wo im Stadtteil Schutz typischerweise gebraucht wird
Die folgenden Orte sind öffentlich bekannt und zeigen, welche Objekte Farmsen-Berne prägen. Über Auftraggeber sagen sie nichts aus:
- Gartenstadt Farmsen zwischen Am Luisenhof und August-Krogmann-Straße, seit 2003 Denkmal, mit Fußwegen getrennt vom Autoverkehr
- Wohnanlage im Oval der ehemaligen Trabrennbahn mit 1.170 Wohnungen
- Verwaltungsbau der Deutschen Rentenversicherung Nord auf dem Südteil des alten Rennbahngeländes
- Berufsförderungswerk Hamburg an der August-Krogmann-Straße mit Ausbildungen für Erwachsene
- Volkshochschule Zentrum Ost am Berner Heerweg
- Wohn- und Pflegequartier auf dem Gelände des früheren Staatsguts Farmsen
Rundgang durch die Siedlung oder feste Besetzung
In den Siedlungen arbeiten wir meist mit Runden. Die Kräfte gehen nach festem Plan durch Keller, Tiefgaragen und Nebengebäude, prüfen Türen, die offen stehen, schalten Licht aus, wo es brennen bleibt, und notieren beschädigte Schlösser oder Spuren an Fenstern. Weil die Gartenstadt Farmsen nach dem Radburn-Prinzip gebaut ist, liegen viele Eingänge an Wohnwegen statt an Straßen. Dort setzen wir zu Fuß an, nicht vom Auto aus.
Verwaltungs- und Bildungsbauten brauchen dagegen häufig einen besetzten Empfang. Besucher werden angemeldet, Lieferungen angenommen, Handwerker zum Einsatzort gebracht. Nach Kursende übernimmt dieselbe Kraft den Rundgang durch Seminarräume und Flure, schließt ab und schaltet die Alarmanlage scharf.
Zwischen beiden Formen gibt es Mischungen: Tagsüber eine Pforte, nachts zwei Kontrollen, am Wochenende nur der Verschluss. Wir legen das gemeinsam fest, nachdem wir das Gebäude mit Ihnen begangen haben.
Denkmal, Genossenschaft und Nachbarschaft
Zwei Besonderheiten des Stadtteils beeinflussen, wie wir auftreten. Erstens stehen große Teile beider Gartenstädte unter Denkmalschutz. Kameras, neue Zäune oder hellere Leuchten lassen sich dort nicht beliebig anbringen. Ein Rundgang mit Personal ersetzt manches, was an anderen Orten Technik erledigen würde.
Zweitens sind die Bewohner oft Genossenschaftsmitglieder, die ihre Wohnanlage gut kennen. Unsere Kräfte stellen sich vor, tragen Dienstkleidung, die man erkennt, und reden mit den Menschen, statt nur zu beobachten. Wer abends fragt, warum jemand durch den Keller geht, bekommt eine freundliche Antwort. Das schafft Vertrauen und bringt Hinweise, die in keinem Kontrollplan stehen.
Einsatzplanung aus dem Norden
Hamburg zählt für uns zur Kernregion Nord. Objekte in Farmsen-Berne planen wir aus dem Hauptsitz in Neumünster mit eigenem Personal und festen Ansprechpartnern. Runden lassen sich mit Häusern in Bramfeld oder Rahlstedt verbinden, die über Friedrich-Ebert-Damm und Berner Heerweg schnell erreichbar sind.
Eingesetzt werden Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Vor dem Start erhalten alle Kräfte eine Einweisung am Objekt, jede Schicht endet mit einem Bericht. Wer uns nachts braucht, erreicht die Einsatzleitung rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Einen Überblick über alle Leistungen im Stadtteil gibt die Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Farmsen-Berne.
Was Objektschutz in Farmsen-Berne kostet
Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Für Siedlungen rechnen wir die Zeit ab, die Kräfte tatsächlich am Objekt verbringen; liegen mehrere Wohnanlagen auf einer Runde, teilen sich die Eigentümer die Wegezeit. Ein Empfangsdienst an Werktagen liegt im unteren Bereich der Spanne, Nachtbesetzungen an Sonn- und Feiertagen weiter oben.
Zuschläge weisen wir einzeln aus. So sehen Sie, welcher Teil des Preises auf die Uhrzeit entfällt und welcher auf die Aufgabe. Viele Verwaltungen starten mit wenigen Nachtrunden und passen den Umfang an, wenn die Berichte nach einigen Wochen zeigen, wo wirklich etwas passiert.


