Veranstaltungen im Wohnstadtteil
In Farmsen-Berne finden keine Großkonzerte statt. Was hier veranstaltet wird, ist näher an den Menschen: Publikumslauf und Sonderveranstaltungen in der Eissporthalle, Konzerte und Lesungen im Herrenhaus Berne, Abschlussfeiern in Schulaulen, Flohmärkte und Feste der Genossenschaften. Gerade weil diese Termine im Wohngebiet liegen, kommen Fragen auf, die bei einer Arena niemand stellt: Wo parken die Gäste? Wie kommen Rettungswagen durch? Wer achtet darauf, dass Kinder nicht auf die Straße laufen?
Veranstaltungsschutz heißt hier deshalb oft, mit wenigen gut eingewiesenen Kräften einen Abend so zu begleiten, dass Gäste und Nachbarn zufrieden sind.
Die U1 bringt viele Gäste ohne Auto, trotzdem reisen bei Hallenveranstaltungen und Schulfesten zahlreiche Familien mit dem Wagen an. Die Seitenstraßen rund um Berner Heerweg und Swebenhöhe sind dafür nicht gebaut, und genau dort entstehen die meisten Konflikte.
Orte, an denen Publikum zusammenkommt
Diese Veranstaltungsorte sind öffentlich bekannt. Ihre Nennung sagt nichts über Auftraggeber aus:
- Eissporthalle Farmsen am Berner Heerweg, eine von zwei überdachten Eissporthallen in Hamburg, mit öffentlichem Laufen und gelegentlichen Messen
- Herrenhaus Berne im Berner Gutspark, in dem ein Kulturkreis mehrmals im Jahr Veranstaltungen ausrichtet
- Berner Gutspark mit Wiesen, Teichen und einer rund 250 Jahre alten Stieleiche
- Aula an der Swebenhöhe, gemeinsam genutzt vom Gymnasium Farmsen und der Schule Surenland
- Karl-Schneider-Halle von 1928, Sporthalle und Aula der früheren Farmsener Volksschule
- Strandbad Farmsen, 1928 aus einer Tongrube entstanden
Eishalle und Saal: zwei unterschiedliche Lagen
In einer Eishalle bewegen sich Familien mit Kindern, Schlittschuhe werden ausgeliehen, die Gänge zwischen Bande, Kasse und Ausgang sind schmal. Bei einer Sonderveranstaltung mit Musik oder einer Messe ändern sich Wege und Belegung. Wir besetzen den Einlass, zählen die Gäste gegen die zulässige Zahl, halten Notausgänge frei und begleiten die Räumung am Ende.
In einem historischen Saal wie dem Herrenhaus Berne oder einer Schulaula sind die Fluchtwege oft eng und die Treppen alt. Hier zählt die Position der Ordner: an der Tür, an der Treppe, an der Garderobe. Bei Gartenveranstaltungen im Gutspark kommt die Dunkelheit hinzu, wenn Gäste nach Programmende über unbeleuchtete Wege zum U-Bahnhof Berne gehen.
Planung vor dem Termin
Vor jeder Veranstaltung stimmen wir mit Ihnen Ablauf, Gästezahl, Wege und Ansprechpartner ab. Gibt es ein Sicherheitskonzept, richten wir die Besetzung danach aus. Gibt es keines, helfen wir mit einer kurzen Lagebeschreibung: Wo ist der Sammelplatz, wo hält der Rettungsdienst, welche Bereiche bleiben gesperrt?
Am Abend selbst ist eine Kraft als Leitung benannt, die mit Ihnen in Kontakt steht. Auffälligkeiten wie Gäste unter starkem Alkoholeinfluss, zugestellte Ausgänge oder Streit am Eingang werden ruhig gelöst und anschließend im Bericht festgehalten.
Für Feste in Nachbarstadtteilen wie Bramfeld oder Rahlstedt stellen wir dieselbe Planung bereit.
Personal und Nachweise
Unsere Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Für Einlasskontrollen mit Taschenkontrolle setzen wir erfahrene Kräfte ein, die freundlich, aber bestimmt auftreten. Die Einsatzplanung erfolgt aus unserem Hauptsitz in Neumünster; Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200.
Weitere Leistungen im Stadtteil finden Sie unter Sicherheitsdienst Hamburg-Farmsen-Berne.
Kosten für einen Veranstaltungsabend
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Entscheidend ist, wie viele Personen über wie viele Stunden gebraucht werden. Ein Schulabend mit zwei Ordnern liegt anders als eine Hallenveranstaltung mit Einlass, Garderobe und Parkplatzlenkung. Abende am Wochenende und an Feiertagen liegen im oberen Teil der Spanne.
Auf- und Abbau rechnen wir mit, wenn unsere Kräfte dort Aufgaben übernehmen, etwa die Sicherung von Technik vor Beginn. Ein Angebot bekommen Sie nach kurzer Abstimmung, bei größeren Terminen nach einer Ortsbesichtigung.
Wiederkehrende Termine, etwa eine Reihe von Konzertabenden im Herrenhaus oder mehrere Schulfeiern im Juni, planen wir als Paket mit gleichbleibender Besetzung. Die Kräfte kennen dann Räume, Wege und Ansprechpartner, und die Abstimmung vor jedem einzelnen Abend wird kürzer. Für Vereine und Fördervereine, die nur gelegentlich Gäste empfangen, lohnt sich ein kurzer Anruf vorab: Oft reicht eine Kraft mehr als gedacht, manchmal eine weniger.


