Ein kompaktes Stadtgebiet mit acht Ortsteilen
Apolda umfasst rund 46 Quadratkilometer. Neben der Kernstadt gehören Herressen-Sulzbach, Nauendorf, Oberndorf, Oberroßla mit Rödigsdorf, Schöten, Utenbach und Zottelstedt zur Stadt. Die Wege sind kurz: Die B 87 führt im Norden und Westen um die Innenstadt herum, die Landesstraßen 1057, 1059 und 1060 kreuzen sich im Stadtgebiet, und nach Weimar und Jena sind es jeweils rund 16 Kilometer.
Für einen Revierdienst ist das eine gute Ausgangslage. Mehrere Objekte lassen sich in einer Nacht mehrfach anfahren, ohne dass zwischen den Kontrollen zu viel Zeit auf der Straße vergeht.
Was in eine Runde gehört
Für jedes Objekt legen wir fest, was bei einer Kontrolle zu tun ist: nur Außenhaut und Tore prüfen, Innenräume begehen, Licht und Heizung kontrollieren oder Fenster schließen. So wird jede Anfahrt kurz, aber vollständig.
Im Winter kommt eine weitere Aufgabe hinzu: Bei Frost prüfen wir in leerstehenden oder nur tagsüber genutzten Gebäuden, ob die Heizung läuft und ob irgendwo Wasser austritt, und melden Schäden sofort. In der Urlaubszeit fahren wir Betriebe an, die über Wochen geschlossen sind, etwa während der Werksferien in der Produktion. Kommt eine neue Halle oder ein weiteres Objekt hinzu, lässt sich die Runde erweitern; wir passen Kontrollplan und Bericht an und sagen Ihnen vorher, wie sich die zusätzlichen Anfahrten auf die Kosten auswirken.
- Geschäfte, Praxen und Büros rund um den Marktplatz und die Bahnhofstraße
- Hallen und Höfe im Gewerbepark B 87 und im Gewerbe-Zentrum Weimarer Berg
- Betriebe im Gewerbegebiet Heusdorf östlich der Stadt
- Leerstehende oder teilweise genutzte Gebäude in der Innenstadt
- Vereinsheime, Sportstätten und Gemeinschaftshäuser in den Ortsteilen
- Wohnanlagen, deren Keller, Tiefgaragen und Müllplätze geprüft werden sollen
Unregelmäßig fahren, gleichmäßig dokumentieren
Eine Runde, die jeden Abend zur gleichen Uhrzeit vorfährt, ist leicht zu beobachten. Wir wechseln deshalb Reihenfolge und Zeiten, halten aber die vereinbarte Zahl der Kontrollen je Objekt ein. Jede Anfahrt steht mit Uhrzeit, geprüften Punkten und Feststellungen im Bericht, auf Wunsch mit Foto.
In den Ortsteilen ist es abends oft ruhig, in der Innenstadt rund um Markt und Bahnhof dagegen lebhafter, vor allem an Festwochenenden. Wir passen die Runde an solche Termine an, etwa an den Zwiebelmarkt im September, wenn Zufahrten gesperrt sind und mehr Menschen in der Stadt unterwegs sind.
Auf- und Verschluss, Alarme und Sonderaufträge
Zum Revierdienst gehören auch Auf- und Verschlussdienste zu festen Uhrzeiten, etwa für Sporthallen, Schulhöfe oder Gewerbeobjekte, deren Tore morgens geöffnet und abends geschlossen werden müssen. Schlüssel übernehmen wir gegen Quittung.
Ist Ihre Alarmanlage auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, kann diese uns im Alarmfall verständigen. Wir fahren das Objekt an, prüfen die Lage und informieren die Personen und Stellen, die in Ihrer Alarmanweisung stehen. Dazu kommen Sonderkontrollen nach Sturm oder Starkregen, bei Ferienschließungen oder während einer Baumaßnahme. Solche Einsätze vereinbaren wir zusätzlich zur regulären Runde, damit die übrigen Objekte in dieser Nacht nicht zu kurz kommen. Was dabei festgestellt wurde, erhalten Sie in einem eigenen Bericht mit Uhrzeit und Foto.
Vorhabenbezogen geplant
Eine Revierrunde lebt von Regelmäßigkeit. Weil wir in Thüringen kein Büro unterhalten und unsere Kernregion im Norden liegt, prüfen wir vor der Zusage genau, ob genug Objekte zusammenkommen und ob wir die Runde mit eigenem Personal dauerhaft fahren können. Erst dann sagen wir zu. Unsere Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Mehr zur Leistung lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienste, zur Lage im Land unter Revierdienst in Thüringen. Für Objekte im benachbarten Kurort gibt es die Seite Bad Sulza.
Kosten im Revierdienst
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Im Revierdienst teilen sich mehrere Auftraggeber die Fahrzeit, deshalb wird der Preis meist je Kontrolle oder als Monatspauschale vereinbart. Ausschlaggebend sind die Zahl der Anfahrten, die Dauer am Objekt, die Uhrzeiten und ob Alarmverfolgung dazugehört. Je mehr Objekte in Apolda zusammenkommen, desto günstiger wird die einzelne Kontrolle.


