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Revierdienst in Berlin:Streifenfahrten durch alle zwölf Bezirke

Nicht jedes Objekt braucht eine Wache rund um die Uhr. Mit dem Revierdienst fahren wir Ihr Gelände in vereinbarten Abständen an, schließen ab, prüfen und rücken bei Alarm aus – von Spandau bis Marzahn-Hellersdorf.

Kernregion Nord · ISO 9001 · DIN 77200

Warum sich der Revierdienst in Berlin besonders lohnt

Berlin besteht aus zwölf Bezirken, die jeweils so viele Einwohner haben wie eine Großstadt. Entsprechend viele kleine und mittlere Objekte gibt es: Gewerbehöfe, Lagerhallen, Bürogebäude nach Feierabend, Wohnanlagen mit Tiefgaragen, Schulen in den Ferien, leerstehende Gebäude vor dem Umbau. Für viele dieser Objekte wäre ein dauerhaft besetzter Posten zu viel. Ein Revierdienst bündelt mehrere Objekte auf einer Route und verteilt die Kosten der Präsenz.

Das wirkt vor allem dann, wenn die Kontrollen unregelmäßig erfolgen. Wer ein Gelände ausspäht, soll nicht vorhersagen können, wann der nächste Wagen vorbeikommt. Zusätzlich dient der Revierdienst als Interventionskraft: Löst Ihre Einbruch- oder Brandmeldeanlage aus, fährt ein Mitarbeitender hin, verschafft sich einen Überblick und veranlasst das Nötige.

Gerade Hausverwaltungen und Gewerbevermieter nutzen diese Form der Sicherung, weil sie viele Liegenschaften in verschiedenen Kiezen betreuen. Statt für jedes Haus einen eigenen Dienst zu beauftragen, laufen alle Objekte über einen Vertrag, eine Dokumentation und einen Ansprechpartner. Kommen Häuser hinzu oder fallen weg, ändern wir die Route, ohne dass ein neues Verfahren nötig wird.

Typische Einsatzorte im Stadtgebiet

Die Nachfrage nach Streifen- und Schließdiensten verteilt sich über die ganze Stadt. Einige Beispiele für Gebiete, in denen solche Aufgaben regelmäßig anfallen:

  • Märkisches Viertel in Reinickendorf – Großsiedlung mit rund 17.000 Wohnungen, Tiefgaragen, Gewerbeeinheiten und Gemeinschaftsräumen
  • Borsigwalde am Eichborndamm (Reinickendorf) – Industrie- und Gewerbegebiet mit Lagerräumen, Büros und Dienstleistern hinter historischen Backsteinfassaden
  • Gewerbegebiet Südring an der Grenzallee (Neukölln) – klassische Industrie und zunehmend Logistik auf großen Grundstücken
  • Nördliche Sonnenallee (Neukölln) – gewachsener Gewerbestandort mit vielen kleinen Betrieben
  • Gropiusstadt (Neukölln) – Großsiedlung mit Läden, Parkhäusern und sozialen Einrichtungen
  • Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof (Treptow-Köpenick) – Firmen, Labore und Institute auf rund 4,6 Quadratkilometern
  • Gewerbeflächen in Lichtenberg, für die der Bezirk zahlreiche Bebauungspläne aufstellt
  • Hellersdorf und Marzahn – der Bezirk bildet mit Lichtenberg das größte zusammenhängende Gewerbe- und Industriegebiet Berlins
  • Urban Tech Republic auf dem früheren Flughafen Tegel – Gelände im Umbau mit Bestandsgebäuden, die bis zur Nutzung gesichert werden müssen

Für Objekte in Reinickendorf liegt unsere Zweigniederlassung direkt im Bezirk, mehr dazu auf der Seite Sicherheitsdienst Reinickendorf. Auch in Neukölln und den übrigen Bezirken planen wir Routen.

Routen durch Innenstadt und Außenbezirke

Eine Revierroute in Berlin funktioniert anders als auf dem Land. Die Strecken sind kurz, aber der Verkehr bestimmt die Taktung. Innerhalb des S-Bahn-Rings sind Parkmöglichkeiten knapp, Einfahrten oft zugeparkt und Hinterhöfe nur über Durchfahrten erreichbar. In den Außenbezirken wie Spandau, Reinickendorf oder Treptow-Köpenick liegen Gewerbegebiete weiter auseinander, dafür ist die Anfahrt planbarer.

Wir schneiden die Routen so zu, dass benachbarte Objekte zusammengefasst werden und die Reaktionszeit für Alarmeinsätze kurz bleibt. Baustellen, Brückensperrungen und Großveranstaltungen berücksichtigen wir bei der Tagesplanung. Ändert sich die Lage dauerhaft, passen wir die Route an und informieren Sie über veränderte Anfahrtszeiten.

Ablauf: von der Aufnahme bis zum Bericht

Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Fahrzeuge und Mitarbeitenden für den Revierdienst plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in 13407 Berlin. Am Anfang steht eine Objektaufnahme: Zugänge, Schließsysteme, Beleuchtung, Alarmtechnik, Ansprechpartner. Daraus entsteht ein Objektblatt, das jeder Fahrer kennt.

Bei jeder Kontrolle erfassen wir Uhrzeit, geprüfte Punkte und Auffälligkeiten elektronisch. Offene Fenster, beschädigte Zäune, abgestellte Fahrzeuge oder Spuren von Fremdnutzung melden wir sofort an die vereinbarte Stelle. Bei Alarm fahren wir das Objekt direkt an, prüfen die Außenhaut, betreten das Gebäude nur nach Absprache und mit Schlüssel, ziehen bei Bedarf Polizei oder Feuerwehr hinzu und sichern das Objekt bis zur Übergabe. Über die Leitung sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.

  • Verschluss- und Öffnungsrunden zu festen Zeiten
  • Unregelmäßige Kontrollfahrten mit Außen- und Innenrundgang
  • Alarmverfolgung für Einbruch-, Überfall- und Brandmeldeanlagen
  • Schlüsselverwahrung in gesicherter Aufbewahrung
  • Leerstandskontrolle mit Prüfung von Wasser, Heizung und Zugängen

Qualifikation und Standards im Streifendienst

Unsere Revierfahrer haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Interventionsaufgaben setzen wir bevorzugt Personal mit Sachkundeprüfung ein. Sie kennen die Grenzen ihrer Befugnisse: Sie handeln nach Hausrecht des Auftraggebers und den Jedermannsrechten, nicht mit polizeilichen Mitteln. Die Abläufe unterliegen unserem Qualitätsmanagement nach ISO 9001 und der DIN 77200.

Schlüssel werden nur gegen Quittung übernommen und codiert verwahrt, sodass ein verlorener Schlüssel keinem Objekt zugeordnet werden kann. Jeder Einsatz wird nachvollziehbar dokumentiert, damit Sie gegenüber Versicherung oder Eigentümer belegen können, was wann geprüft wurde.

Was ein Revierdienst in Berlin kostet

Revierdienste werden meist je Kontrolle oder als Monatspauschale vereinbart, die Grundlage bildet der Zeitaufwand. Als Richtwert gilt eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wie viel Zeit eine Kontrolle braucht, hängt von der Größe des Objekts, den zu prüfenden Punkten und der Lage auf der Route ab. Liegt Ihr Gebäude zwischen anderen Objekten, die wir ohnehin anfahren, entfällt ein großer Teil der Anfahrt.

FaktorAuswirkung
Anzahl Kontrollen pro NachtMehr Durchgänge bedeuten mehr Aufwand, aber auch mehr Präsenz
Innen- oder AußenrundgangEin Innenrundgang braucht mehr Zeit als eine Sichtprüfung von außen
AlarmverfolgungWird je Einsatz oder als Bereitschaft abgerechnet
Lage im StadtgebietObjekte auf bestehenden Routen sind günstiger einzubinden

Eine Übersicht über die Leistung finden Sie auf der Seite Revier- und Interventionsdienste.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Wie schnell sind Sie bei einem Alarm in Berlin vor Ort?+

Die Zeit hängt von Bezirk, Tageszeit und Verkehr ab. Wir planen die Routen so, dass Alarmobjekte in der Nähe liegen, und nennen Ihnen nach der Objektaufnahme eine realistische Anfahrtszeit.

Können Sie unsere Alarmanlage auf Ihre Leitung schalten?+

Wir arbeiten mit der Notruf- und Serviceleitstelle Ihrer Wahl zusammen. Die Leitstelle alarmiert uns, wir fahren hin und melden zurück.

Lohnt sich ein Revierdienst für ein einzelnes Ladengeschäft?+

Ja, gerade dann. Eine Schließrunde oder Kontrolle nach Ladenschluss ist deutlich günstiger als ein fester Posten und schreckt trotzdem ab.

Kontrollieren Sie auch leerstehende Gebäude?+

Ja. Leerstand prüfen wir auf Zugänge, Schäden, Wasser und Fremdnutzung und dokumentieren jede Kontrolle mit Uhrzeit.

Fahren Sie alle Berliner Bezirke an?+

Ja. Aus Reinickendorf planen wir Routen für das gesamte Stadtgebiet, von Spandau bis Treptow-Köpenick.

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Senden Sie uns die Anschrift und die gewünschten Kontrollzeiten. Wir prüfen die Einbindung und melden uns mit einem Vorschlag.