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Revierdienst in Neu-Hohenschönhausen:eine Streife für vier Viertel

Statt eines festen Postens fährt eine Streife Ihre Objekte mehrmals pro Nacht an, prüft Türen und Tore und kommt, wenn Ihre Anlage Alarm meldet.

Bezirk Lichtenberg · ISO 9001 · DIN 77200

Ein Ortsteil, der sich gut als Revier fahren lässt

Die Falkenberger Chaussee und der Berliner Außenring zerlegen Neu-Hohenschönhausen in vier Viertel mit eigenen Zentren. Kurze Strecken, ein dichtes Straßennetz und viele gleichartige Objekte machen den Ortsteil zu einem Gebiet, in dem eine Streife in einer Nacht zahlreiche Adressen erreichen kann.

Der Revierdienst passt hier vor allem dort, wo ein fester Posten zu teuer oder unnötig wäre: Tiefgaragen, Kellerzugänge, Läden, Arztpraxen, Kitas, Sportanlagen und kleine Gewerbehöfe. Mehrere Anfahrten zu wechselnden Zeiten zeigen Präsenz, ohne dass jemand die ganze Nacht vor Ort stehen muss.

Die vier Viertel im Überblick

So gliedert sich das Gebiet, in dem eine Runde liegen kann. Die genannten Orte beschreiben die Lage, nicht bestehende Aufträge:

  • Mühlengrund – das älteste Viertel, entstanden 1982 bis 1987, mit dem Platz Am Mühlengrund und dem Rotkamp
  • Ostseeviertel – entlang der Zingster Straße mit Punkthochhäusern, dem RIZ und der Schwimmhalle
  • Uckermärkisches Viertel – an der Vincent-van-Gogh-Straße mit den Welse-Galerien an der Welsestraße
  • Mecklenburger Viertel – um den Krummen Pfuhl, 1989 als letztes fertiggestellt, mit dem Hochhaus Zitrone an der Falkenberger Chaussee
  • Gewerbegebiete am Graaler Weg, an der Pablo-Picasso-Straße und Zu den Krugwiesen als Abschluss der Runde

So läuft eine Nacht auf der Runde

Zu Beginn legen wir mit Ihnen fest, welche Punkte die Streife bei jeder Anfahrt prüft: Haupteingang, Hoftor, Tiefgaragenzufahrt, Kellertür, Müllplatz oder Schaufenster. Wie oft sie kommt, richtet sich nach dem Risiko, typisch sind zwei bis vier Anfahrten zwischen Abend und Morgen. Die Uhrzeiten wechseln, damit sich niemand darauf einstellen kann.

Findet die Streife eine offene Tür, schließt sie sie nach Prüfung des Gebäudes, schaltet vergessenes Licht aus oder meldet einen Schaden, den sie nicht selbst beheben kann. Jede Anfahrt steht mit Uhrzeit, geprüften Punkten und Befund im Bericht, den Sie am nächsten Morgen erhalten.

Auf Wunsch übernehmen wir auch das Auf- und Abschließen zu festen Zeiten, etwa für Sportplätze, Kitas oder Tiefgaragen, und bündeln das mit den Kontrollfahrten auf derselben Runde. Während Ihres Urlaubs oder in Betriebsferien leeren wir nach Absprache Briefkästen, prüfen, ob Lieferungen vor der Tür liegen, und sorgen dafür, dass ein Laden oder eine Praxis nicht wochenlang verlassen aussieht.

Wenn die Alarmanlage auslöst

Ist Ihr Objekt mit einer Alarmanlage ausgestattet, die auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet ist, können wir als Interventionskraft hinterlegt werden. Löst die Anlage aus, verständigt die Leitstelle uns, und die Streife fährt hin, prüft das Objekt von außen und, wenn Sie das wünschen, auch von innen.

Liegt ein Einbruch vor, sichern wir den Ort und rufen die Polizei. Bei einem Fehlalarm suchen wir die Ursache, etwa ein offenes Fenster oder ein falsch gestellter Melder, und halten das im Bericht fest. Sie selbst erreichen uns jederzeit unter +49 4321 78 33 590.

Planung aus Berlin-Reinickendorf

Die Runden in Neu-Hohenschönhausen planen wir aus der Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; im Ortsteil haben wir kein eigenes Büro. Die Streifenkräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft und werden vor dem ersten Dienst an jedem Objekt eingewiesen. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200.

Liegen Ihre Objekte auch in Alt-Hohenschönhausen oder im angrenzenden Weißensee, nehmen wir sie in dieselbe Runde auf. Mehr zu Revieren in der übrigen Stadt steht unter Revierdienst Berlin.

Kosten der Streife

Auch beim Revierdienst gilt der Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde, umgelegt auf die Zeit, die die Streife für Ihr Objekt braucht. Das macht einzelne Kontrollen meist deutlich günstiger als einen festen Posten.

Der Preis hängt von der Zahl der Anfahrten, den Uhrzeiten, der Dauer jeder Kontrolle und vom Aufwand bei Alarm ab. Je mehr Objekte auf einer Runde liegen, desto wirtschaftlicher wird es für alle. Nach einem Ortstermin bekommen Sie einen Preis je Anfahrt und je Alarmeinsatz.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Wie oft kommt die Streife pro Nacht?+

Das legen Sie fest. Üblich sind zwei bis vier Anfahrten zu wechselnden Zeiten, an Wochenenden oder in Ferienzeiten auch mehr.

Können Sie Tiefgaragen in mehreren Vierteln gemeinsam kontrollieren?+

Ja. Tiefgaragen im Mühlengrund, im Ostseeviertel und am Krummen Pfuhl lassen sich zu einer Runde verbinden, der Bericht kommt je Objekt.

Fahren Sie bei jedem Alarm hin?+

Wenn wir als Interventionskraft hinterlegt sind, ja. Die Notruf- und Serviceleitstelle Ihrer Anlage verständigt uns, die Streife fährt los und meldet Ihnen den Befund.

Übernehmen Sie auch das Abschließen eines Sportplatzes?+

Ja. Auf- und Abschließen zu festen Zeiten verbinden wir mit der Kontrollrunde, zum Beispiel am Sportplatz Am Breiten Luch.

Bekommen wir einen Nachweis über jede Anfahrt?+

Ja. Jede Anfahrt steht mit Uhrzeit, geprüften Punkten und Befund im Bericht, den Sie regelmäßig erhalten.

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