Eine Stadt aus vielen Teilen
Leinefelde-Worbis entstand 2004 aus den Städten Leinefelde und Worbis sowie den Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode, 2018 kam Hundeshagen hinzu, 2019 Kallmerode. Heute umfasst die Stadt rund 116 Quadratkilometer mit elf Ortsteilen und knapp 20.000 Einwohnern. Mehr als 8.000 davon leben im Ortsteil Leinefelde, fast 5.000 in Worbis; Birkungen, Beuren und Hundeshagen haben jeweils gut 1.200 Einwohner, Kaltohmfeld keine 200.
Für einen Revierdienst ist diese Verteilung entscheidend. Zwischen den Objekten liegen nicht Straßenblöcke, sondern Landstraßen durch Felder und Wald am Ohmgebirge und am Dün. Eine Runde, die nachts mehrere Ortsteile verbindet, muss deshalb vorher abgefahren und zeitlich gerechnet werden.
Gewerbegebiete als feste Stationen
Bis auf den Milchhof sind alle Flächen voll vermarktet. In den Gebieten stehen Hallen von Logistikern, Händlern, Metallbauern und Handwerksbetrieben, im Gebiet „Am Teichhofe“ auch eine Rettungswache und ein Schnellrestaurant – also Nachbarn mit sehr unterschiedlichen Betriebszeiten.
Dazu kommen Objekte außerhalb der Gewerbegebiete: Vereinsheime und Sportplätze in den Dörfern, Wohnanlagen in der Leinefelder Südstadt und Geschäfte rund um den Zentralen Platz. Gerade diese Mischung macht eine Runde wirtschaftlich, weil zwischen zwei Gewerbekontrollen nur kurze Wege in die Kernstadt liegen. Wir legen die Reihenfolge so fest, dass Objekte mit hohem Risiko häufiger und zu unregelmäßigen Zeiten angefahren werden, während ruhige Standorte mit weniger Kontrollen auskommen.
- Gewerbegebiet Nord „Am Steinberge/Martinsfeld“ nördlich des Bahnhofs Leinefelde
- Gewerbegebiet Ost „Pfaffenstieg“ im Osten von Leinefelde
- Gewerbegebiet Süd „Vor Kirrode/Im Entenphule“ in Birkungen
- Gewerbegebiet „Milchhof“ zwischen B 247, L 1032 und der Bahnstrecke nach Mühlhausen
- Gewerbegebiet „Hausener Weg“ südlich von Worbis
- Gewerbegebiet „Am Teichhofe“ südöstlich von Breitenbach
- Gewerbegebiet „Ochsenwiese“ westlich von Beuren an der L 3080
Was eine Streife in Leinefelde-Worbis leistet
Wir fahren Ihr Objekt zu wechselnden Zeiten an, damit kein festes Muster entsteht. Bei jeder Kontrolle prüfen wir Tore, Türen, Rolltore und Zäune, sehen nach Licht, abgestellten Fahrzeugen und offenen Fenstern und vermerken das Ergebnis mit Uhrzeit im Bericht. Auf Wunsch übernehmen wir Innenrundgänge mit Ihrem Schlüssel, den wir gegen Quittung entgegennehmen.
Zum Revierdienst gehören auch Öffnungs- und Schließdienste, etwa für Vereinsheime in den Ortsteilen oder für Betriebe, die frühmorgens Fremdfirmen auf das Gelände lassen müssen. Meldet Ihre Alarmanlage über die Leitstelle des Errichters einen Alarm, fahren wir zum Objekt, verschaffen uns ein Bild von außen und innen und verständigen die Stellen, die in Ihrer Alarmanweisung stehen.
Straßen und Wege zwischen den Ortsteilen
Das Rückgrat jeder Runde bilden die B 247, die Duderstadt mit Mühlhausen verbindet und Worbis wie Leinefelde anbindet, und die Landesstraße 3080, die frühere B 80, die in Leinefelde die B 247 kreuzt und am Gewerbegebiet bei Beuren vorbeiführt. Die A 38 berührt die Stadt seit 2006 und erschließt mit der Anschlussstelle Leinefelde-Worbis vor allem die Gebiete im Norden und Osten von Leinefelde.
Im Winter liegen die Ortsteile am Rand des Ohmgebirges und am Dün höher als die Kernstadt. Wir planen die Runde so, dass auch bei Schnee und Glätte die vereinbarte Zahl an Kontrollen erreicht wird, und sagen Ihnen vorher, wann das nicht möglich ist.
Vorhabenbezogene Planung
Ein Büro im Eichsfeld haben wir nicht, unsere eigene Planung aus dem Personalstamm liegt im Norden. Revierdienst in Leinefelde-Worbis übernehmen wir, wenn sich eine Runde mit genügend Objekten verlässlich besetzen lässt. Wir prüfen das vorab und sagen offen, wenn eine einzelne Anfahrt nicht wirtschaftlich ist. Eingesetzt werden Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200.
Mehr zur Leistung unter Revier- und Interventionsdienste, für das ganze Land unter Revierdienst in Thüringen. Für Objekte im Nachbarort lohnt ein Blick auf Dingelstädt.
Was der Revierdienst kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde, berechnet wird beim Revierdienst aber meist je Kontrolle oder als Monatspauschale. Den Preis bestimmen die Zahl der Anfahrten pro Nacht, die Dauer jeder Kontrolle, Innenrundgänge und Schließdienste sowie der Anteil an Wochenenden und Feiertagen. Je mehr Objekte in Leinefelde-Worbis in einer Runde liegen, desto günstiger wird die einzelne Kontrolle.


