Altes Holz, alte Mauern
In Leinefelde-Worbis stehen Gebäude aus vielen Jahrhunderten nebeneinander. In Worbis wurde 1668 der Grundstein für die barocke Klosterkirche St. Antonius gelegt, 1678 wurde sie geweiht. Durch die Altstadt führt die Deutsche Fachwerkstraße. In Leinefelde stehen die Alte Kirche und St. Maria Magdalena, das Rathaus ist ein 1867 errichteter und später aufgestockter Wasserturm. Über Beuren liegt die Burg Scharfenstein, über Wintzingerode die Burg Bodenstein mit einer Kapelle aus dem 17. Jahrhundert.
All diese Bauten haben gemeinsam, dass Dachstühle, Balkenlagen und Zwischenböden aus Holz bestehen und Hohlräume enthalten, die man nicht einsehen kann. Wird an ihnen geschweißt, gelötet, getrennt oder mit offener Flamme abgedichtet, kann ein Funke dort stundenlang glimmen, bevor Rauch sichtbar wird.
Auch jüngere Bauten gehören dazu. Die Obereichsfeldhalle am Zentralen Platz entstand ab 1968 als Mehrzweckhalle mit Gaststätte, ihre Dachkonstruktion steht heute unter Denkmalschutz, und bei Arbeiten daran gelten dieselben Vorsichtsregeln wie an einer Kirche. Das frühere Zisterzienserinnenkloster in Beuren, um 1200 gegründet und heute als Wohnheim genutzt, zeigt eine weitere Seite: In alten Mauern wohnen oft Menschen, während saniert wird. Dann muss die Brandwache auch Bewohner und ihre Wege im Blick behalten.
Wo Brandwachen in der Stadt gebraucht werden
Auf der Burg Scharfenstein wurde von 2006 bis 2020 die gesamte Kernburg saniert, Teile werden heute mit Erdwärme beheizt. Bei Instandhaltung in einem Haus mit Hotelgästen und laufender Gastronomie muss die Brandwache auch die Wege der Gäste im Blick behalten.
- Kirchen in Worbis und Leinefelde bei Arbeiten an Dach, Turm und Orgelempore
- Fachwerkhäuser in der Worbiser Altstadt bei Sanierung und Umbau
- Burg Scharfenstein mit Hotel, Restaurant, Kaffeerösterei und Whiskyerlebniszentrum
- Burg Bodenstein, heute Familienerholungs- und Tagungsstätte
- Obereichsfeldhalle mit denkmalgeschützter Dachkonstruktion
- Metallbau- und Produktionsbetriebe in den Gewerbegebieten Ost, Hausener Weg und Ochsenwiese
Heißarbeiten in Gewerbe und Produktion
In den Gewerbegebieten der Stadt arbeiten Metallbaubetriebe, an der Ochsenwiese in Beuren und am Hausener Weg in Worbis ebenso wie im Gewerbegebiet Ost. Wenn dort bei Umbauten, Reparaturen an Hallendächern oder beim Einbau neuer Anlagen geschweißt wird, liegen in der Nähe häufig Verpackungen, Paletten oder Dämmstoffe. In Textilbetrieben kommen Faserstaub und gelagerte Garne hinzu, in der Brauerei Holzpaletten und Kartonagen im Leergutlager.
Unser Brandposten steht während der gesamten Arbeiten neben dem Schweißer oder Dachdecker, achtet auf Funkenflug, deckt brennbares Material ab oder lässt es entfernen und hält Löschmittel griffbereit. Nach Ende der Arbeiten kontrolliert er den Bereich in festen Abständen weiter, prüft Wände, Decken und Hohlräume von Hand, mit Wärmebildkamera, wenn Sie eine bereitstellen, und hält jeden Durchgang im Protokoll fest.
Brandwache bei Veranstaltungen und Ausfall von Technik
Die Obereichsfeldhalle verfügt über eine Brandmeldeanlage. Fällt eine solche Anlage wegen Wartung oder Umbau aus, kann der Betreiber für die Zeit ohne Meldetechnik eine Brandwache verlangen. Dasselbe gilt, wenn bei einer Veranstaltung Pyrotechnik oder Nebel eingesetzt wird und die Auflagen eine Wache vorschreiben. Wir stellen dann Kräfte, die Fluchtwege, Notausgänge und Löschmittel im Blick behalten und im Ernstfall die Feuerwehr alarmieren.
Vor dem ersten Einsatz werden unsere Kräfte vor Ort in die Löschmittel, Meldewege und Besonderheiten des Gebäudes eingewiesen.
Planung ohne Büro im Land
Wir haben in Thüringen kein Büro und übernehmen Brandwachen in Leinefelde-Worbis vorhabenbezogen. Weil Heißarbeiten oft kurzfristig angesetzt werden, sprechen wir den Zeitraum möglichst früh mit Ihnen ab und sagen erst zu, wenn die Besetzung feststeht. Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Mehr zur Leistung lesen Sie unter Brandwachen, die Lage im Land unter Brandwache in Thüringen. Für den Nachbarkreis lohnt ein Blick auf Nordhausen.
Was eine Brandwache kostet
Wir rechnen mit 23 bis 50 € netto je Stunde als Richtwert. Bei Heißarbeiten bestimmt vor allem die Dauer der Nachkontrolle den Umfang: Sie reicht oft weit über das Ende der Arbeiten hinaus und fällt dann in den Abend oder die Nacht. Dazu kommen Wochenend- und Feiertagsanteile, die Zahl der gleichzeitigen Arbeitsstellen und die Anreise, die wir im Angebot getrennt ausweisen.


