Eine kompakte Stadt mit verteiltem Gewerbe
Osnabrück umfasst knapp 120 Quadratkilometer und gliedert sich in 23 Stadtteile. Das Straßennetz ist rund 820 Kilometer lang, davon entfallen 31 Kilometer auf Autobahnen. Für einen Revierdienst ist das eine günstige Ausgangslage: Die Wege zwischen den Gewerbelagen sind kurz, und über A 1, A 30 und A 33 erreicht eine Streife auch die Ränder der Stadt zügig.
Das Gewerbe verteilt sich jedoch auf sehr unterschiedliche Gegenden. Im Hafen und im Fledder liegen Hallen, Höfe und Lager mit wenig Wohnbebauung, nachts ist dort kaum jemand unterwegs. In Eversburg sind Logistikbetriebe die größten Arbeitgeber, in der Innenstadt stehen Läden, Praxen und Büros zwischen Wohnhäusern. Jede dieser Lagen braucht einen anderen Rhythmus.
Typische Stationen einer Osnabrücker Runde
Wie eine Runde verläuft, legen wir mit Ihnen fest. Häufige Stationen sind:
- der Stadtteil Hafen mit rund 4 Quadratkilometern, dem Stadthafen und Anschluss an die A 1 über die Anschlussstelle Osnabrück-Hafen
- der Fledder zwischen Hase und A 33 mit den Anschlussstellen Fledder und Lüstringen und dem Gewerbegebiet Hasepark auf dem früheren Stahlwerksgelände
- Eversburg im Nordwesten an der Grenze zu Lotte, mit Logistikbetrieben und einem Güterbahnhof an drei Bahnstrecken
- die Gewerbeflächen am Limberg und das ehemalige Kasernengelände in der Dodesheide, das in Gewerbe und Grün umgewandelt wird
- die Innenstadt mit Geschäften, Praxen und Verwaltungen rund um Neumarkt und Markt
- Wohn- und Geschäftshäuser in Schinkel, dem am dichtesten besiedelten Stadtteil
Aus diesen Bausteinen entsteht eine Route, die zu Ihren Öffnungs- und Schließzeiten passt. Wer nur einen Verschluss am Abend braucht, wird früh angefahren, wer Ruhe über das Wochenende sichern will, bekommt Kontrollen über die ganze Nacht verteilt.
Was die Streife vor Ort tut
An jedem Objekt prüft die Streife Außentüren, Rolltore, Fenster und Zäune. Auf Wunsch geht sie durch das Gebäude, kontrolliert Fluchtwege, schaltet Licht ab, schließt vergessene Fenster und achtet auf tropfende Leitungen oder laufende Maschinen. Was ihr auffällt, steht im Bericht, den Sie am Morgen erhalten.
Die Zeiten der Kontrollen wechseln, damit sich niemand auf einen festen Takt einstellen kann. Auf Höfen mit abgestellten Aufliegern und Wechselbrücken achtet die Streife auf aufgebrochene Planen und offene Türen. In der Innenstadt sind es eher eingeschlagene Scheiben, Hauseingänge mit Übernachtenden und Anlieferzonen, die nicht verschlossen wurden.
Auf Wunsch übernehmen wir auch Schließdienste: Am Abend wird abgeschlossen und der Alarm scharf geschaltet, morgens wieder geöffnet, damit Reinigung oder Frühschicht pünktlich anfangen können.
Anfahrt, wenn eine Anlage auslöst
Meldet Ihre Einbruch- oder Brandmeldeanlage einen Alarm, fährt die Streife das Objekt an. Sie sichtet die Lage von außen, betritt das Gebäude, wenn das vereinbart ist, und verständigt je nach Befund Ihre Bereitschaft, die Polizei oder die Feuerwehr. Bis die Lage geklärt ist, bleibt die Kraft vor Ort und sichert notfalls eine eingeschlagene Tür, bis ein Handwerker kommt.
Welche Schritte in welcher Reihenfolge erfolgen, steht vorher in einem Meldeplan. So weiß die Streife, wen sie um drei Uhr nachts anruft und welche Türen sie öffnen darf.
Planung aus der Kernregion Nord
Niedersachsen zählt zu unserer Kernregion Nord. Ein Büro in Osnabrück unterhalten wir nicht, die Einsätze planen wir mit Kräften aus unserem eigenen Personalstamm von Neumünster und Bremen aus. Die Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Haben Sie Objekte auch im Umland, etwa in Georgsmarienhütte, lassen sich die Runden verbinden. Weitere Informationen finden Sie unter Revierdienste und Interventionsdienste, auf der Seite Revierdienst Niedersachsen und auf unserer Seite zum Sicherheitsdienst in Osnabrück.
Was ein Revierdienst in Osnabrück kostet
Beim Revierdienst bezahlen Sie nicht für eine ganze Nacht, sondern für die Zeit, die auf Ihr Objekt entfällt. Grundlage ist ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde, aus dem sich der Preis je Kontrolle ergibt. Entscheidend sind die Dauer des Rundgangs, die Zahl der Kontrollen je Nacht, die Lage auf der Route und ob Kontrollen am Wochenende oder an Feiertagen anfallen.
Alarmanfahrten werden nach Einsatz abgerechnet. Je mehr Objekte in einer Gegend auf einer Runde liegen, desto weniger Fahrzeit fällt auf den einzelnen Auftraggeber.


