Warum in Oldenburg eine Streife oft reicht
Viele Objekte in Oldenburg sind tagsüber belebt und nachts verwaist: Fachmärkte in Wechloy, Arztpraxen an der Cloppenburger Straße, Büros in Donnerschwee oder Hallen in Tweelbäke. Ein Wachposten die ganze Nacht lohnt sich dort selten. Wer aber gar nicht nachsieht, merkt einen Einbruch, eine offene Tür oder einen Wasserschaden erst am Morgen.
Der Revierdienst schließt diese Lücke. Eine Streife fährt mehrere Objekte in einer Nacht an, jedes mehrmals, in wechselnder Reihenfolge. Die Kosten teilen sich so auf mehrere Auftraggeber auf, und für Außenstehende ist nicht vorhersehbar, wann der nächste Besuch kommt.
Wie sich ein Revier durch die Stadt zieht
Oldenburg verteilt sich auf 34 Stadtteile und gut 103 Quadratkilometer. Ein Ring aus A 28, A 29, A 293 und der vierspurigen Nordtangente umschließt die Stadt, sodass eine Streife zwischen den Rändern schnell wechselt. Typische Abschnitte einer Runde sind:
- Wechloy: Handelsgebiet mit Einkaufszentrum und Fachmärkten zu beiden Seiten der A 28 und der Ammerländer Heerstraße, daneben Hochschulgebäude.
- Kreyenbrück: Wohn- und Gewerbestandorte entlang der Cloppenburger Straße, einer der meistbefahrenen Straßen der Stadt, und Büros in der früheren Hindenburgkaserne.
- Donnerschwee: das Quartier Neu Donnerschwee mit rund 750 Wohnungen auf dem früheren Kasernengelände und das Messegelände an der Donnerschweer Straße.
- Ohmstede und Nadorst: Gewerbe und Einrichtungen, die über die Nordtangente an den Ring angebunden sind.
- Tweelbäke: Gewerbegebiet im Süden mit Lebensmittelverarbeitung und Paketlogistik.
Was die Streife an jedem Objekt erledigt
Was an einer Adresse zu tun ist, steht in einer kurzen Objektanweisung, die wir vor dem ersten Dienst gemeinsam festlegen. Je nach Objekt gehören dazu:
- Außenhautkontrolle: Türen, Fenster, Rolltore, Zäune
- Innenrundgang mit Blick auf Wasser, Heizung und Kühltechnik
- Verschließen nach Geschäftsschluss und Öffnen vor Dienstbeginn
- Licht und Geräte ausschalten, Aushänge prüfen
- Bericht mit Uhrzeit, Feststellung und gegebenenfalls Foto
Die Reihenfolge der Anfahrten ändern wir laufend. Damit bleibt die Runde für niemanden berechenbar, der ein Objekt beobachtet.
Welche Punkte besonders zählen, hängt vom Stadtteil ab. In Wechloy mit seinen Fachmärkten und dem Einkaufszentrum stehen Rolltore, Anlieferzonen und abgestellte Container im Vordergrund. In der Innenstadt geht es eher um Ladentüren, Hinterhöfe und Schaufenster entlang der Fußgängerzone. In Donnerschwee mit dem neuen Wohnquartier auf dem früheren Kasernengelände achten wir auf Hauseingänge, Nebentüren und Gemeinschaftsflächen. Im Gewerbegebiet Tweelbäke schließlich zählen Zäune, Ladehöfe und abgestellte Wechselbrücken, weil dort Paket- und Lieferverkehr unterwegs ist.
Interventionsdienst bei Alarm
Löst nachts eine Einbruch- oder Störmeldeanlage aus, braucht es jemanden, der hinfährt. Bei aufgeschaltetem Alarm fahren wir mit der nächstgelegenen Streife zum Objekt. Vor Ort prüft sie die Außenhaut, schließt bei Bedarf mit dem hinterlegten Schlüssel auf, ruft die Polizei, wenn Spuren eines Einbruchs zu sehen sind, und bleibt, bis das Objekt wieder gesichert ist.
Gerade an Ein- und Ausfallstraßen wie der Ammerländer Heerstraße oder der Cloppenburger Straße kommt es auf eine verlässliche Anfahrt an. Fehlalarme dokumentieren wir genauso wie echte Vorfälle, damit Sie Ihre Technik nachjustieren lassen können.
Planung, Personal und Nachweise
Oldenburg liegt in unserer Kernregion Nord. Ein Büro unterhalten wir in der Stadt nicht; Runden werden aus der Niederlassung Bremen und dem regionalen Personalstamm geplant. Alle Streifenkräfte verfügen mindestens über die Unterrichtung nach § 34a GewO. Schlüssel nehmen wir nur gegen Quittung an und verwahren sie getrennt vom Objekt.
Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zum Leistungsumfang lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienste, weitere Orte im Land unter Revierdienst in Niedersachsen. Für Objekte im Umland schauen Sie auch auf Delmenhorst und die Übersicht Sicherheitsdienst Oldenburg.
Kosten des Revierdienstes
Weil eine Streife mehrere Objekte verbindet, zahlen Sie nur die Zeit, die auf Ihre Adresse entfällt. Als Richtwert setzen wir 23 bis 50 € netto je Stunde an; daraus ergibt sich je nach Zahl und Dauer der Kontrollen ein Monatspreis für Ihr Objekt. Wochenend- und Feiertagsnächte sowie Interventionen nach Alarm fließen gesondert ein.
Liegen Ihre Objekte nah an bestehenden Runden, sinkt der Aufwand je Anfahrt. Wir rechnen Ihnen vorab durch, wie viele Kontrollen pro Nacht sinnvoll sind.


