Zwei Jahre Baustelle mitten in der Stadt
Mit einem symbolischen Spatenstich hat die Stadt im Juli 2026 die Erneuerung der Hauptstraße begonnen. Gebaut wird zwischen Siegburger Straße und Bahnhofstraße in zwei Abschnitten: zuerst von der Kreuzung mit Luisenstraße und Siegburger Straße bis zu Bachstraße und Kirchplatz, danach bis zur Bahnhofstraße. Der erste Abschnitt soll im Sommer 2027 fertig sein, die gesamte Maßnahme im Sommer 2028. Für den Durchgangsverkehr gilt eine Vollsperrung.
Eine Straßenbaustelle in einer Innenstadt ist für eine Baustellenbewachung ein eigener Fall. Bagger, Rüttelplatten, Pflastersteine und Rohre stehen nicht hinter einem Bauzaun auf freiem Feld, sondern zwischen Hauseingängen, Läden und Lokalen. Abends sind Passanten unterwegs, nachts wird es still, und jede offene Baugrube ist auch eine Gefahrenstelle für Fußgänger.
Aktuelle Baustellen und Baugebiete
Diese Vorhaben sind öffentlich bekannt; wir sind dort nicht beauftragt:
- Umgestaltung der Hauptstraße bis voraussichtlich Sommer 2028
- Generalsanierung der Mehrzweckhalle in Sayn zur Sääner Hall, Richtfest im Juni 2026, Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte 2027 geplant
- Wasser- und Abwasseranschlüsse im oberen Heinzenweg in Sayn seit September 2026
- Arbeiten an der Unterführung der L 307 im Hafenviertel im Rahmen der Generalsanierung der rechten Rheinstrecke
- Bebauungsplan Auf der Bleth am östlichen Rand von Stromberg auf rund 1,8 Hektar
Rohbau und Ausbau in Sayn
Die Sääner Hall soll nach der Sanierung Sport, Kultur, Vereinen und Schulen dienen. Gefördert wird sie aus einem Bundesprogramm für kommunale Einrichtungen in Sport, Jugend und Kultur. Nach dem Richtfest folgt der Ausbau, und mit ihm ändert sich die Gefahrenlage: Solange nur Rohbau steht, interessieren Diebe vor allem Baustahl, Kabeltrommeln und Werkzeug; sobald Haustechnik, Leitungen und Fenster eingebaut sind, steckt der Wert im Gebäude selbst.
Wir passen die Bewachung an diesen Ablauf an. Im Rohbau genügt oft eine Streife, die Container, Lager und Zaun kontrolliert. Im Ausbau sichern wir zusätzlich Türen und Fenster, prüfen innen und halten fest, welche Firmen mit welchem Schlüssel Zutritt hatten.
Posten, Streife oder Kombination
Ein ständiger Posten lohnt sich, wenn auf der Fläche Material von hohem Wert lagert, wenn die Baustelle offen zugänglich ist oder wenn ein Versicherer ihn verlangt. Für kleinere Baufelder genügen Kontrollgänge in wechselnden Abständen, kombiniert mit einer Kamera, die Sie oder Ihr Bauunternehmen stellen. Am Wochenende und in Feiertagsphasen, wenn eine Baustelle zwei oder drei Tage stillsteht, verdichten wir die Kontrollen.
Morgens übergeben wir die Fläche an den Polier: mit Bericht über die Nacht, Fotos von Auffälligkeiten und dem Hinweis, wenn Absperrungen oder Beleuchtung nachgebessert werden müssen. So weiß die Bauleitung vor Arbeitsbeginn, ob alles an seinem Platz ist.
Bei der Hauptstraße kommt eine Besonderheit hinzu: Die Läden bleiben während der Bauzeit zu Fuß erreichbar, und Anwohner der oberen Bachstraße fahren über die Bergstraße zu. Wer nachts kontrolliert, muss also unterscheiden können zwischen einem Anwohner auf dem Heimweg und jemandem, der sich am Materiallager zu schaffen macht. Wir sprechen Personen auf der Fläche ruhig an, verweisen sie aus dem Baufeld und halten fest, was wir beobachtet haben. Fehlende Bauzaunelemente oder ausgefallene Warnleuchten an Gruben melden wir noch in der Nacht, wenn die Bauleitung das so vorgibt.
Zusage nach Prüfung von Personal und Anreise
Unser Hauptsitz ist Neumünster, dazu kommen Niederlassungen in Berlin und Bremen; in Rheinland-Pfalz unterhalten wir keinen Standort. Baustellen in Bendorf übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Weil Bauzeiten oft über Monate laufen, prüfen wir vor dem Angebot besonders genau, ob wir die Besetzung auch über Urlaubszeiten und Krankheitsfälle hinweg halten können.
Wer bei uns Baustellen bewacht, ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundig geprüft und erhält eine Einweisung auf der Fläche. Wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001; die Rufnummer +49 4321 78 33 590 ist Tag und Nacht besetzt.
Mehr zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Bendorf.
Was Baustellenbewachung kostet
Richtwert für die Bewachung sind 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Länge der Bauzeit, der Anteil an Nacht- und Wochenendstunden und die Frage, ob ein Posten durchgehend steht oder Kontrollgänge reichen. Eine Straßenbaustelle über zwei Jahre lässt sich mit anderem Personaleinsatz planen als eine Halle, die nur während der Ausbauphase gesichert werden soll.
Wir rechnen Ihnen gern beide Varianten nebeneinander. Landesweite Informationen bietet Baustellenbewachung in Rheinland-Pfalz.


