Heißarbeiten in historischen Industriebauten
Das Industrieband in Oberschöneweide besteht zu einem großen Teil aus Bauten der AEG vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Viele werden heute umgebaut und neu genutzt: die Rathenau-Hallen im früheren Transformatorenwerk, die AEG-Hallen an der Reinbeckstraße, die zu Ateliers und Studios umgebaut wurden, der Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft auf dem Gelände des alten Kabelwerks.
Wer in solchen Hallen Stahlträger trennt, Leitungen schweißt oder Dachbahnen mit dem Brenner verlegt, arbeitet oft neben altem Holz, Staub in Hohlräumen und Durchbrüchen, die Funken weit tragen. Eine Brandwache bleibt während der Arbeiten neben dem Ausführenden und kontrolliert danach die Umgebung so lange, wie es Ihr Erlaubnisschein oder Ihr Versicherer vorgibt.
Auch in Anlagen der Energieversorgung fallen Heißarbeiten an. In Köpenick steht ein Blockheizkraftwerk mit 10 Megawatt elektrischer und 50 Megawatt thermischer Leistung. Bei Revisionen und Umbauten an Kesseln, Rohrleitungen oder Abgasanlagen arbeiten oft mehrere Firmen gleichzeitig. Dann ist es sinnvoll, die Brandwache je Arbeitsbereich festzulegen, damit nach Feierabend keine Stelle ohne Nachkontrolle bleibt.
Denkmale und Bauten mit besonderem Wert
Im Bezirk stehen mehrere Bauten, bei denen ein Brand nicht nur Sachschaden, sondern einen unersetzlichen Verlust bedeuten würde. Bei Arbeiten an diesen Orten planen wir die Brandwache besonders sorgfältig:
- Schloss Köpenick, ab 1688 errichtet, heute Standort des Kunstgewerbemuseums
- Rathaus Köpenick an Alt-Köpenick 21, Sitz des Bezirksamts
- Funkhaus Nalepastraße, als Baudenkmalskomplex geführt, mit dem Großen Aufnahmesaal und der Fuhrparkhalle
- Großer Windkanal und Trudelturm im Aerodynamischen Park in Adlershof
- Archenhold-Sternwarte, eine der Sehenswürdigkeiten des Bezirks
Hier stimmen wir uns vorab mit Bauleitung und Denkmalpflege ab, welche Bereiche nach den Arbeiten besonders genau zu prüfen sind, etwa Dachstühle, Zwischendecken oder Holzvertäfelungen.
Auf- und Abbau in Hallen und auf Bühnen
Die Arena Berlin an der Eichenstraße, eine frühere Omnibushalle von 1927 mit 6.500 Quadratmetern, nimmt bis zu 9.000 Gäste auf. Die Parkbühne Wuhlheide bietet Platz für 17.000 Menschen. Vor und nach Konzerten, Messen und Firmenveranstaltungen wird dort Bühnentechnik montiert, Kabel werden verlegt, Dekoration wird aufgehängt. In dieser Zeit sind Rettungswege oft zugestellt und Brandmeldeanlagen teilweise abgeschaltet.
Unsere Brandwache achtet dann auf freie Fluchtwege, auf Abstand zwischen Scheinwerfern und brennbarem Material und darauf, dass Löschmittel erreichbar bleiben. Sie wird vor Ort in Lage der Löschmittel, Alarmwege und Ansprechpartner eingewiesen. Ob für eine Veranstaltung eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr vorgeschrieben ist, entscheidet die Behörde; unsere Kräfte ersetzen sie nicht, können aber ergänzend eingesetzt werden.
Ablauf und Planung aus der Zweigniederlassung
Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Brandwachen im Bezirk plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein Büro in Treptow-Köpenick haben wir nicht. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Wir brauchen von Ihnen den Ort, den Beginn der Arbeiten, die geschätzte Dauer und die Vorgaben aus dem Erlaubnisschein.
Die Kraft meldet sich vor Beginn bei der ausführenden Firma, lässt sich den Arbeitsbereich zeigen und bleibt während der Heißarbeiten in Sichtweite. Nach dem Ende geht sie den Bereich und angrenzende Räume ab, auch Stockwerke darunter und darüber, und trägt jede Kontrolle mit Uhrzeit in den Bericht ein. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr lesen Sie unter Brandwachen, Brandwache in Berlin und Sicherheitsdienst Treptow-Köpenick.
Was eine Brandwache kostet
Für eine Brandwache in Treptow-Köpenick gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Der Preis hängt stark davon ab, wann die Nachkontrolle endet: Schweißarbeiten am Vormittag mit kurzer Nachkontrolle liegen unten in der Spanne, Arbeiten, die bis in den Abend laufen und eine Nachkontrolle bis in die Nacht nach sich ziehen, deutlich höher. Bei Auf- und Abbau in Hallen zählen auch Wochenenden und Feiertage. Wir rechnen nach tatsächlicher Zeit ab und nennen eine Mindestdauer je Einsatz vorab.


