Wo im Bezirk gerade gebaut wird
Treptow-Köpenick wächst, und Platz dafür gibt es vor allem auf Flächen, die lange brach lagen. Einige Vorhaben zeigen, wie verschieden die Baustellen sind, für die Bauherren und Generalunternehmer einen Schutz brauchen:
- Spreepark im Plänterwald: Die landeseigene Grün Berlin saniert seit April 2025 das Gelände des früheren Vergnügungsparks, Ziel ist eine Eröffnung als Kunst- und Kulturpark im Jahr 2027
- Güterbahnhof Köpenick: Auf rund 34 Hektar, seit den frühen Neunzigerjahren ungenutzt, sollen etwa 1.800 Wohnungen für mehr als 5.000 Menschen entstehen
- Bahnhof Köpenick: Der S-Bahnhof soll bis 2027 zu einem Regionalbahnhof erweitert werden
- Segelfliegerdamm in Johannisthal: Auf dem früheren Gelände des VEB Kühlautomat ist ein Quartier mit rund 1.800 Wohnungen geplant
- Wilhelminenhofbrücke: Eine neue Spreequerung zwischen Wilhelminenhofstraße und Schnellerstraße ist in Planung
Was auf diesen Baustellen gefährdet ist
Auf großen Flächen lagern Kupferkabel, Werkzeug, Baustahl und Kraftstoff oft über viele Wochen im Freien. Baumaschinen stehen nachts auf dem Feld, Container mit Kleingeräten an der Zufahrt. Je weiter eine Baustelle von bewohnten Straßen entfernt ist, desto länger fällt ein Diebstahl niemandem auf. Im Plänterwald und an der Wuhlheide grenzen Baufelder an Wald, am Güterbahnhof an Gleise.
Hinzu kommen Schäden, die nicht nach Diebstahl aussehen, aber teuer werden: aufgebrochene Bauzäune, Graffiti an frisch verputzten Fassaden, Menschen, die nachts auf Gerüste klettern, oder Kinder, die eine offene Grube als Spielplatz nutzen. Eine Bewachung soll all das früh bemerken und verhindern, dass Arbeit von Tagen am Morgen danach wiederholt werden muss.
Besetzung, Kontrollgänge und Zufahrt
Für große Felder mit hohem Wert auf der Fläche empfehlen wir eine dauerhafte Besetzung in der Nacht und am Wochenende, oft mit einem Baucontainer als Standort. Die Kraft geht in unregelmäßigen Abständen den Zaun ab, prüft Container, Maschinen und Lagerplätze und hält jede Runde mit Uhrzeit im Bericht fest.
Bei kleineren Baustellen, etwa einer Sanierung in der Altstadt Köpenick oder einem Umbau in Baumschulenweg, reichen häufig mehrere Kontrollen je Nacht durch unseren Revierdienst. Tagsüber übernehmen wir auf Wunsch die Zufahrtskontrolle: Wer aufs Feld will, meldet sich an, Lieferungen werden mit dem Plan der Bauleitung abgeglichen, Feuerwehrzufahrten bleiben frei.
Planung aus Reinickendorf, Einsatz im Bezirk
Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Baustellen in Treptow-Köpenick plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein eigenes Büro im Bezirk haben wir nicht. Vor Beginn gehen wir die Fläche mit Ihrer Bauleitung ab und halten fest, welche Bereiche besonders wichtig sind, wo Strom und Licht für die Wache vorhanden sind und wer bei Vorfällen zuerst angerufen wird. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Ändert sich der Bauablauf, zum Beispiel wenn der Rohbau geschlossen ist und der Innenausbau beginnt, passen wir Besetzung und Runden an. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung und Baustellenbewachung in Berlin.
Kosten einer Baustellenbewachung
Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Stunden und die Lage der Zeiten. Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Wache an Werktagen nach Feierabend kostet je Stunde weniger als eine Besetzung über Ostern oder Weihnachten. Kontrollgänge durch eine Streife werden nach Zeit am Objekt berechnet und sind bei kleinen Baustellen deutlich günstiger als eine Dauerwache. Wir nennen Ihnen beide Varianten, damit Sie die passende für Ihre Bauphase wählen können.


