Schiffbau am Lobbendorfer Ufer: von Steenken bis Lürssen
Die Werftgeschichte des Ortsteils beginnt 1834, als Claus Steenken in Fähr eine Werft gründete. 1856 kam in Lobbendorf die Werft von Johann Peter Menck hinzu. 1893 wurden Vegesacker Werften zum Bremer Vulkan zusammengeschlossen, der schon wenige Jahre später rund 325.000 Quadratmeter Fläche und etwa 1.500 Meter Weserufer besaß. In den 1970er Jahren entstand ein Trockendock von 331 mal 57 Metern, dazu ein kleineres Hallendock.
Nach dem Ende des Schiffbaus 1997 übernahm Lürssen einen Teil des Marinebereichs und das Hallenbaudock. Lürssen baut große Yachten und Marineschiffe bis zur Fregattengröße und unterhält in Fähr-Lobbendorf einen seiner Standorte. Auf den übrigen Flächen haben sich bis 2008 rund 40 Unternehmen angesiedelt. Für den Werkschutz ist das eine besondere Mischung: hohe Werte, viele Beteiligte, ein offenes Ufer.
Wo im Ortsteil Werkschutz gebraucht wird
Die folgenden Lagen zeigen, wofür Betriebe in Fähr-Lobbendorf typischerweise Werkschutz anfragen. Es sind Beispiele für Situationen, keine Auftraggeber:
- Werftbetrieb mit Hallenbaudock und Ausrüstungskaje, an dem Schiffe über Monate liegen
- Zufahrten am Tor Lobbendorf und an der Straße Ulrichs Helgen entlang des alten Werftgeländes
- Zulieferer, Stahl- und Maschinenbau sowie Lager auf dem früheren Vulkan-Gelände
- Bereiche mit Vertraulichkeitsauflagen, etwa beim Bau von Marineschiffen
- Flächen mit offener Wasserseite zur Weser, gegenüber von Lemwerder
Was unsere Kräfte am Tor und auf dem Gelände tun
Werkschutz beginnt am Tor. Unsere Kräfte prüfen Werksausweise, erfassen Besucher und Fremdfirmen, geben Besucherausweise und Schlüssel gegen Unterschrift aus und kontrollieren Lieferungen anhand der Papiere. Wer in einen gesperrten Bereich will, wird begleitet oder abgewiesen, so wie es Ihre Werkordnung vorsieht.
Nach Schichtende gehen sie Hallen, Docks und Freiflächen ab. Sie achten auf offene Tore, laufende Maschinen, Wasser- und Ölaustritt, Wärme und Geruch. Am Wasser gehören Kaikanten, Stege und Uferzäune in jeden Rundgang, soweit sie vom Land aus zugänglich sind. Was auffällt, landet mit Uhrzeit und Ort im Wachbuch, Wichtiges meldet die Kraft sofort an den Bereitschaftsdienst Ihres Betriebs.
Viele Werften arbeiten mit wechselnden Projekten. Liegt ein Neubau zur Ausrüstung an der Kaje, steigt der Bedarf an Personal und Kontrollen. Ist das Schiff übergeben, wird es ruhiger. Wir passen die Besetzung an solche Phasen an, statt das ganze Jahr denselben Plan zu fahren.
Viele Mieter auf einem Ufer: gemeinsamer Werkschutz
Auf dem früheren Vulkan-Gelände ist aus einem Werk ein Gewerbegebiet mit vielen Nutzern geworden. Nicht jeder Betrieb braucht eine eigene Pforte. Für kleinere Firmen kann ein gemeinsamer Werkschutz sinnvoll sein: eine Besetzung an der Hauptzufahrt, gemeinsame Rundgänge und für jeden Mieter eigene Prüfpunkte und ein eigener Bericht.
Wer zusätzlich Standorte im übrigen Bremer Norden hat, etwa in Vegesack oder Blumenthal, kann die Nachtkontrollen mit diesen verbinden. Die Planung übernimmt unsere Niederlassung Bremen.
Qualifikation, Einweisung und Nachweise
Für Werkschutz setzen wir Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, je nach Aufgabe. Vor dem ersten Dienst werden sie auf Ihrem Gelände eingewiesen: Fluchtwege, Sammelplätze, Gefahrstofflager, Ansprechpartner, Sperrbereiche. Unsere Abläufe folgen DIN 77200, das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert.
Für Bereiche mit Geheimhaltungsauflagen stimmen wir vorher ab, welche Anforderungen an die Kräfte gestellt werden. Feste Teams, die Ihr Gelände kennen, sind uns dabei wichtiger als ständig wechselnde Gesichter. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Kosten eines dauerhaften Werkschutzes
Als Richtwert nennen wir für Werkschutz 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einem Werk, das das ganze Jahr über besetzt ist, entscheiden vor allem der Anteil an Nacht- und Wochenendstunden, die Zahl der Tore und die verlangte Qualifikation darüber, wo der Preis liegt. Ein langfristiger Auftrag mit festen Teams lässt sich anders planen als eine kurzfristige Verstärkung während einer Ausrüstungsphase.
Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot mit Besetzungsplan und Preis. Mehr zum Werkschutz im ganzen Land lesen Sie auf der Seite Werkschutz Bremen.


