Bauen im Bestand statt auf der grünen Wiese
Freie Flächen gibt es in Fähr-Lobbendorf kaum. Der Ortsteil ist dicht bebaut, und wer hier baut, nutzt meist ein Grundstück neu, das schon einmal anders genutzt wurde. Das Bauamt Bremen-Nord spricht in solchen Fällen von Innenentwicklung: Brachen werden zu Wohnraum, alte Hallen bekommen neue Mieter, Denkmale werden instand gesetzt.
Für die Baustellenbewachung bedeutet das kurze Wege zwischen Baustelle und Wohnhaus, wenig Platz für Container und Lager und viele Menschen, die täglich am Bauzaun vorbeigehen. Diebstahl von Werkzeug, Kabeln und Kraftstoff ist dabei nur ein Risiko. Ebenso häufig geht es um Kinder auf Gerüsten, um Vandalismus und um Brandstiftung an Material, das über Nacht im Freien liegt.
Wohnbau zwischen Fährer Flur und Autobahn
Ein Beispiel ist der vorhabenbezogene Bebauungsplan 110. Er betrifft eine Fläche zwischen der Straße Fährer Flur, der A 270, der Martin-Ecks-Straße und der Arend-Klauke-Straße. Im nördlichen Teil standen Gewächshäuser einer Gärtnerei, im südlichen Teil arbeitete ein Baugeschäft. Beide Nutzungen sind aufgegeben, ein Investor plant dort drei Reihenhauszeilen mit zusammen 16 Wohneinheiten und daneben eine Kita mit zwei Geschossen.
Rund um diese Fläche wohnen Menschen in Geschosswohnungen, Einzel- und Doppelhäusern. Ein Fuß- und Radweg verbindet die Nachbarschaften und soll im Zuge der Bebauung verlegt werden. Gerade solche Wege über oder entlang einer Baustelle brauchen Aufmerksamkeit: Absperrungen werden verschoben, Abkürzungen über das Gelände genommen, und nachts ist die Fläche zur Autobahn hin kaum einsehbar.
- Kontrolle von Bauzaun, Toren und Absperrungen am Fuß- und Radweg
- Sicherung von Containern, Baustromverteilern und Kraftstoff
- Rundgänge an der wenig einsehbaren Seite zur A 270
- Dokumentation von Schäden und Personen auf dem Gelände
Umbauten auf dem früheren Werftufer
Das Gelände des Bremer Vulkan war einmal 325.000 Quadratmeter groß und reichte 1.500 Meter am Ufer entlang. Seit dem Ende des Schiffbaus 1997 haben sich dort viele Betriebe niedergelassen, ein Teil der Anlagen ging an die Lürssen-Werft. Wenn eine Halle umgebaut, ein Dach erneuert oder eine Fläche für einen neuen Nutzer hergerichtet wird, läuft das oft neben dem normalen Betrieb der Nachbarn.
Hier ist entscheidend, dass Baustelle und laufender Betrieb sauber getrennt bleiben. Wir prüfen, ob nach Feierabend alle Zugänge zur Baustelle verschlossen sind, ob Gerüste gegen Besteigen gesichert sind und ob Maschinen abgestellt und gesichert wurden. Auffälligkeiten melden wir dem Bauleiter noch in der Nacht.
Arbeiten an Denkmalen
Wätjens Park mit Schloss, Torhaus, Wirtschaftsgebäuden und Gedächtnistempel steht seit 2007 als Ensemble unter Schutz, das Schloss selbst schon seit 1973. Ein Drittel des Parks liegt in Fähr-Lobbendorf, und hier wird seit Jahren restauriert. Baustellen an solchen Gebäuden haben eigene Risiken: Gerüste an historischen Fassaden, ausgebaute Bauteile, die gelagert werden, und Besucher, die neugierig näherkommen.
Wir stimmen mit Ihnen ab, welche Teile besonders wertvoll sind und wo sie liegen. Die Bewachung kann als feste Nachtwache, als Streife mit mehreren Kontrollen oder als Kombination mit Videotechnik organisiert werden.
Wie wir eine Baustelle übernehmen
Vor dem ersten Dienst gehen wir die Baustelle mit Ihnen ab, notieren Zugänge, Lagerplätze und Gefahrenstellen und klären, wer nachts erreichbar ist. Die Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die Abläufe folgen DIN 77200, das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert.
Die Planung übernimmt unsere Niederlassung Bremen, rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590. Baustellen in den Nachbarorten wie Blumenthal oder Vegesack können wir in dieselbe Nachtplanung aufnehmen.
Was die Bewachung kostet
Für eine Baustelle gilt als Richtwert eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wie hoch es im Einzelfall wird, bestimmen vor allem die Zahl der unbesetzten Stunden zwischen Feierabend und Arbeitsbeginn, die Wochenenden über die gesamte Bauzeit und die Entscheidung zwischen Dauerbewachung und einzelnen Kontrollen.
Weil sich der Schutzbedarf mit dem Baufortschritt ändert, passen wir den Umfang auf Wunsch an: viel Personal, solange Material und Maschinen offen lagern, weniger, wenn das Gebäude verschlossen ist. Mehr zum Land finden Sie unter Baustellenbewachung in Bremen, zum Ortsteil unter Sicherheitsdienst Fähr-Lobbendorf.


