Ein Wohnort mitten im Industriegürtel Bremen-Nord
Im Ortsteil selbst gibt es keine großen Werke. Lüssum-Bockhorn ist überwiegend Wohngebiet, mit Mietwohnungen im Kern und Ein- und Reihenhäusern am Rand. Der Stadtteil Blumenthal, zu dem Lüssum gehört, ist aber seit dem 19. Jahrhundert ein Industriestandort an der Weser, und die Betriebe liegen nur wenige Kilometer entfernt in den Nachbarortsteilen.
Für den Werkschutz ist diese Lage ein Vorteil. Über die Anschlussstelle Bremen-Lüssum der A 270 sind Farge, Rönnebeck und das Blumenthaler Zentrum schnell erreicht, auch zum Schichtwechsel in der Nacht. Ablösungen, Krankheitsvertretungen und kurzfristige Verstärkung lassen sich so aus dem Bremer Norden heraus organisieren, ohne lange Anfahrt quer durch die Stadt.
Betriebe in der Nachbarschaft
Wer von Lüssum aus Richtung Weser fährt, kommt an Betrieben vorbei, in denen Werkschutzaufgaben typischerweise anfallen. Die Nennung beschreibt Branchen und Standorte, keine Auftraggeber:
- ThyssenKrupp Krause in Farge, mit rund 1.000 Beschäftigten der größte industrielle Arbeitgeber im Stadtteil
- die Tauwerkfabrik Gleistein mit Hauptsitz in Rönnebeck
- die Spinnbau GmbH in Farge, Hersteller von Textilmaschinen
- Klärwerk und stillgelegtes Kraftwerk in Farge, das seit Februar 2024 nicht mehr am Netz ist
- der Autoumschlag des Egerland Car Terminal an der Blumenthaler Westpier
Aufgaben an Pforte und Tor
Am Werkstor beginnt Sicherheit mit Ordnung. Unsere Kräfte gleichen Lieferscheine ab, weisen Lkw auf Lade- und Wartezonen ein, erfassen Kennzeichen und Zeiten und geben Besucherausweise gegen Unterschrift aus. Fremdfirmen werden angemeldet, belehrt und, wo vereinbart, in sensible Bereiche begleitet. Zum Schichtwechsel achten wir darauf, dass nur Berechtigte das Gelände betreten.
Nach Betriebsschluss wechselt der Auftrag: Dann laufen Kontrollgänge über Lagerflächen, an Zäunen entlang und durch Hallen, die nachts leer stehen. Wir prüfen Tore und Türen, achten auf Leckagen, auffällige Gerüche und Brandgefahr und melden alles in einem festen Ablauf an die von Ihnen benannte Stelle.
Stillstand, Revision und Rückbau
Besonders viel Bewegung auf einem Werksgelände entsteht, wenn die Produktion ruht. Bei Revisionen kommen zahlreiche Fremdfirmen gleichzeitig, mit eigenen Fahrzeugen, Werkzeugen und wechselndem Personal. Ein stillgelegter Standort wie das Kraftwerk Farge braucht dagegen Schutz, weil kaum noch jemand vor Ort ist, aber Metall und Technik auf dem Gelände bleiben.
In beiden Fällen stellen wir den Werkschutz auf die besondere Lage ein: mehr Personal an der Pforte während der Revision, längere Rundgänge in den Nächten eines Stillstands, klare Listen, wer wann wohin darf. Grundsätzliches zu unserem Vorgehen finden Sie auf der Seite Werkschutz.
Personal, Nachweise und Erreichbarkeit
Werkschutz in Bremen planen wir als Teil der Kernregion Nord über unsere Niederlassung Bremen. Die Kräfte kommen aus unserem eigenen Personalstamm und haben die für ihre Aufgabe nötige Qualifikation nach § 34a GewO, also Unterrichtung oder Sachkundeprüfung. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Vor dem Start lernen die Kräfte Ihr Gelände kennen, Ihre Hausordnung und Ihre Ansprechpartner. Feste Teams sorgen dafür, dass an der Pforte bekannte Gesichter sitzen. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Für Betriebe weiter in der Stadt gilt dasselbe, etwa im Nachbarstadtteil Burglesum.
Kosten eines Dauerauftrags
Werkschutz läuft meist als Daueraufgabe über Monate oder Jahre. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein durchgehend besetztes Tor rund um die Uhr ergibt naturgemäß mehr Stunden als eine Pforte, die nur zu Schichtbeginn und Schichtende besetzt ist, oder eine reine Nachtrunde.
Wichtig für die Kalkulation sind außerdem Nacht- und Feiertagsanteile, die nötige Qualifikation und Zusatzaufgaben wie Telefonzentrale oder Schlüsselverwaltung. Einen landesweiten Überblick gibt Werkschutz Bremen.


