Ein Stadtteil aus Bürohäusern, Speichern und Kaikanten
Auf dem ehemaligen Großen Grasbrook ist seit dem ersten Spatenstich im April 2001 ein Innenstadtquartier von rund 157 Hektar entstanden. Nach den Zielen der Entwicklungsgesellschaft sollen dort einmal bis zu 45.000 Menschen arbeiten. Produktionshallen gibt es kaum, dafür Hauptverwaltungen, Hochschulen und die historischen Lagerhäuser der Speicherstadt, in denen bis heute Teppichhändler, Museen und die Hamburg Port Authority sitzen.
Werkschutz bedeutet hier weniger Schranke vor dem Werkstor als vielmehr die Kontrolle eines Hauses, das viele Eingänge hat: Haupteingang, Lieferzone, Tiefgarage, Fahrradkeller, Fluchttreppen zum Kai. Manche Gebäude teilen sich das Erdgeschoss mit Gastronomie oder Läden, andere grenzen direkt an Wohnungen. Wer hier für die Sicherheit verantwortlich ist, muss Mitarbeiter, Besucher, Lieferanten und Passanten sauber voneinander trennen.
Typische Standorte für Werkschutz in der HafenCity
Die folgende Übersicht nennt Gebäude und Lagen, in denen solche Aufgaben anfallen. Es handelt sich nicht um Kunden von uns:
- Deutschlandzentrale von Kühne + Nagel am Großen Grasbrook mit rund 700 Arbeitsplätzen, Konzern-IT und Hamburger Niederlassung
- Spiegel-Gebäude und Ericus-Contor an der Ericusspitze am Übergang zur Speicherstadt
- Gebäude des früheren Germanischen Lloyd mit rund 53.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche
- Unilever-Haus und Bürobauten am Strandkai, direkt an der Elbe
- Kontor- und Lagerböden der Speicherstadt zwischen Kehrwieder, Brook und Bei St. Annen
- Büro- und Hotelhäuser im Überseequartier mit gemeinsamer Tiefgarage und Busbahnhof
Was unsere Kräfte an Pforte und Empfang tun
Am Empfang prüfen wir angemeldete Besucher gegen Ihre Liste, geben Tagesausweise aus und lassen Gäste von der zuständigen Abteilung abholen. Kurierfahrer übergeben Sendungen am Tresen, ohne die Büroetagen zu betreten. Handwerker und Wartungsfirmen erhalten eine kurze Einweisung, Schlüssel nur gegen Unterschrift und werden zu Technikräumen, Serverräumen oder aufs Dach begleitet.
In der Lieferzone achten wir darauf, dass Rolltore nicht offen stehen bleiben, Paletten nicht in Fluchtwegen abgestellt werden und Fahrzeuge nach dem Entladen wieder ausfahren. In Tiefgaragen kontrollieren wir Schranken und Zufahrtsberechtigungen, melden Fremdparker und sehen nach, ob Ladestationen und Lüftung störungsfrei laufen.
Alle Vorgänge werden elektronisch erfasst. Sie erhalten Besucherlisten, Schlüsselnachweise und Rundgangsberichte, die Ihre Sicherheitsabteilung oder ein Prüfer nachvollziehen kann.
Besonderheiten am Wasser: Sturmflut, Warften und Nachbarschaft
Die HafenCity liegt außerhalb der Hauptdeichlinie. Statt eines Deichs wurden die Baufelder auf Warften angehoben, viele Gebäude nutzen das tiefe Sockelgeschoss als Garage. Bei Sturmflutwarnung müssen, wo vorhanden, Flutschutztore geschlossen, Fahrzeuge umgeparkt und Zugänge zur Kaipromenade gesperrt werden. Unsere Kräfte arbeiten dabei nach Ihrem Ablaufplan, melden den Stand an die Haustechnik und halten fest, wann welche Maßnahme erledigt war.
Dazu kommt die Nähe zu Besuchermagneten wie der Elbphilharmonie, dem Internationalen Maritimen Museum und dem Westfield-Quartier. An Wochenenden und bei Kreuzfahrtanläufen sind Kais und Brücken voller Menschen, die gern auch eine offene Tür eines Bürohauses ausprobieren. Ein klar geregelter Zutritt schützt hier nicht nur Werte, sondern auch die Ruhe Ihrer Mitarbeiter.
Planung, Stammkräfte und Ablösung
Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Einsatzplanung erfolgt aus unserem Hauptsitz in Neumünster, der über die A 7 angebunden ist; für die HafenCity setzen wir feste Stammkräfte ein, die Ihr Haus, Ihre Ansprechpartner und Ihre Hausordnung kennen. Vertretungen werden vorher eingewiesen, damit Urlaub oder Krankheit nicht zu einem unbekannten Gesicht am Empfang führen.
Alle Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, die Abläufe folgen der DIN 77200 und unserem Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Mehrere Standorte in Hamburg, etwa zusätzlich in St. Pauli oder Wilhelmsburg, lassen sich in einem Vertrag zusammenfassen. Einen Überblick für die ganze Stadt gibt die Seite Werkschutz Hamburg.
Was Werkschutz in der HafenCity kostet
Werkschutz für eine Firmenzentrale ist meist ein Dauerauftrag mit festen Wochenstunden. Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Empfang zu Bürozeiten mit wenigen Sonderaufgaben liegt eher im unteren Bereich, eine rund um die Uhr besetzte Leitstelle mit Videotechnik, Nacht- und Feiertagsstunden eher im oberen.
Weitere Einflussgrößen sind Fremdsprachen am Empfang, die Bedienung von Zutritts- und Brandmeldetechnik sowie Zusatzaufgaben bei Sturmflut oder Veranstaltungen im Haus. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot, das jeden dieser Punkte einzeln ausweist.


