Die letzten Baufelder liegen im Osten
Seit dem ersten Spatenstich im April 2001 ist die HafenCity von Westen nach Osten gewachsen. Am Sandtorkai, am Dalmannkai und im Überseequartier sind die Bauten fertig; mit dem Cruise Center im Überseequartier gilt der westliche und zentrale Teil seit 2025 als abgeschlossen. Was bis in die frühen 2030er-Jahre noch entsteht, liegt vor allem am Baakenhafen und im Elbbrückenquartier, wo U-Bahn und S-Bahn am Bahnhof Elbbrücken halten.
Dort bestimmen Hochbauten, enge Baufelder und die Nachbarschaft von Bahntrasse und Wohnhäusern die Baustellenbewachung. Material und Maschinen liegen nachts auf kleinen Flächen konzentriert, gleichzeitig sind die Baustellen von Promenaden und Brücken gut einsehbar und für Neugierige verlockend.
Baustellen und Bauphasen mit Bewachungsbedarf
Die folgenden Vorhaben zeigen, wo Bewachung typischerweise anfällt. Sie sind keine Aufträge von uns:
- Elbtower an den Elbbrücken – Rohbau von etwa 100 Metern Höhe, seit Oktober 2023 ohne Baufortschritt, künftig mit Naturkundemuseum und geringerer Höhe geplant
- Elbbrückenquartier – Hochhäuser und Bürobauten zwischen Bahntrasse und Norderelbe, darunter der Wohnturm Moringa
- TIDE-Quartier am Baakenhafen – Wohnungen, Gewerbe, Kita und Studierendenwohnheim mit 376 Plätzen
- Ausbau und Nachrüstung fertiger Häuser, etwa Mieterausbauten in Büro- und Handelsflächen des Überseequartiers
- Sanierungen an denkmalgeschützten Speichern der Speicherstadt
Ruhende Baustellen brauchen eigene Aufmerksamkeit
Der Elbtower zeigt, dass eine Baustelle über Jahre stillstehen kann. Nach der Insolvenz der Projektgesellschaft 2024 und einem Weiterbauverbot der Bauaufsicht wegen Senkungen an benachbarten Bahnanlagen blieb der Rohbau lange unverändert stehen. Eine ruhende Baustelle verliert die tägliche Kontrolle durch die Kolonnen; offene Geschosse, Gerüste und Kranfundamente ziehen Kletterer, Fotografen und Diebe an.
Für solche Phasen empfehlen wir eine Kombination aus festen Nachtstunden, unregelmäßigen Runden am Tag und regelmäßiger Prüfung der Absperrungen. Wir halten fest, ob Zaunfelder fehlen, Tore aufgebrochen wurden oder Wasser in Untergeschosse läuft, und melden es dem Eigentümer oder Insolvenzverwalter mit Foto.
Was wir auf der Baustelle übernehmen
Bei laufendem Bau beginnt die Wache, wenn die letzte Kolonne geht, und endet mit der Übergabe am Morgen. Unsere Kräfte gehen den Bauzaun ab, prüfen Container, Werkzeuglager, Treibstofftanks und Baustrom, kontrollieren Kräne und Arbeitsbühnen auf Fremdbenutzung und sehen in die erreichbaren Geschosse. Auffälligkeiten werden sofort gemeldet, ernsthafte Vorfälle an die Polizei weitergegeben.
Tagsüber kann zusätzlich ein Posten an der Zufahrt sinnvoll sein. Er prüft Lieferscheine, lässt nur angemeldete Fahrzeuge auf das Baufeld und führt eine Liste der anwesenden Firmen. Das hilft der Bauleitung bei der Nachweisführung und verhindert, dass Material unbemerkt das Gelände verlässt.
Bei Sturmflutwarnung arbeiten wir den Ablauf der Bauleitung ab: lose Teile sichern, Zugänge zu tiefer liegenden Flächen sperren, Maschinen nach Anweisung umsetzen.
Personal und Organisation
Hamburg zählt zu unserer Kernregion Nord. Wir planen aus unserem Hauptsitz in Neumünster und setzen für eine Baustelle möglichst immer dieselben Kräfte ein, damit sie Baufeld, Bauleitung und Nachunternehmer kennen. Alle sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, die Abläufe folgen der DIN 77200 und unserem Qualitätsmanagement nach ISO 9001.
Bauunternehmen mit weiteren Baustellen in Hamburg, zum Beispiel in Wilhelmsburg, können diese mit in den Vertrag nehmen. Mehr zur Stadt insgesamt lesen Sie unter Baustellenbewachung Hamburg, zum Stadtteil unter Sicherheitsdienst HafenCity.
Mit welchen Kosten Sie rechnen können
Baustellenbewachung wird nach Stunden abgerechnet. Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde, je nachdem, ob eine feste Nachtwache, ein Torposten am Tag oder nur einzelne Kontrollrunden gebraucht werden. Ruhende Baustellen mit wenigen Runden kommen meist günstiger als eine durchgehend besetzte Großbaustelle.
Einfluss haben außerdem Wochenend- und Feiertagsanteile, die Größe des Baufelds, ein Hund oder Videotechnik als Ergänzung und die Laufzeit. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot, das Sie nach Bauphasen anpassen können.
Viele Bauherren beginnen mit einer reinen Nachtwache im Rohbau und stellen später auf Runden um, sobald Fenster und Türen eingebaut und die Geschosse verschließbar sind. Zum Innenausbau, wenn hochwertige Technik, Küchen und Bodenbeläge angeliefert werden, steigt der Bedarf oft wieder. Wir passen Umfang und Uhrzeiten an jede dieser Phasen an.


