Eine wachsende Stadt im Hamburger Umland
Bargteheide hat sich in fünfzig Jahren mehr als verdoppelt: 1970, im Jahr der Stadtrechte, lebten hier gut 7.000 Menschen, heute sind es über 16.000. Dieses Wachstum zeigt sich auf den Baustellen. Wohnungen, Schulgebäude, Straßen und Leitungen müssen Schritt halten, und weil die Stadt keine Reserveflächen in abgelegenen Ortsteilen hat, wird meist dort gebaut, wo schon Menschen wohnen.
Für die Sicherung heißt das: Baustellen liegen selten abgeschieden. Sie grenzen an Gärten, Gehwege und Schulhöfe. Neben dem Schutz vor Diebstahl spielt deshalb auch eine Rolle, dass niemand nachts auf Gerüste klettert oder in offene Gräben fällt.
Aktuelle und geplante Vorhaben
Aus den Meldungen der Stadt und den Planungen in der Region ergeben sich unter anderem diese Baustellenarten:
- Buswendeanlage an der Bahnhofstraße am Schulzentrum – Neubau für den Nahverkehr direkt neben dem Schulbetrieb
- Am Bargfeld – Sanierung und Neubau der Entwässerung mit Vollsperrung, im Kreuzbereich mit Alter Landstraße und Ellernbusch
- Alte Landstraße – Sanierungsarbeiten, im Herbst 2026 mit Gehwegsperrung an der Einmündung Wurth
- Neubau der Feuerwache – Ersatz für den Standort am Hilfszentrum, der 1977 errichtet wurde
- Wohnungsbau der Stadtwerke, zuletzt die Anlage Am Maisfeld mit 76 Wohnungen nach eineinhalb Jahren Bauzeit
- Bahnstrecke Lübeck–Hamburg – die S-Bahn-Linie S 4 soll ab 2027 auch Bargteheide bedienen
Tiefbaustellen in Wohnstraßen sind dabei besonders gefährdet: Rohre, Kabeltrommeln, Rüttelplatten und Kleingeräte lassen sich schnell verladen, und am Morgen fehlt dann das Material für den nächsten Abschnitt.
Wache, Streife oder beides
Welche Form passt, hängt von Wert und Lage der Baustelle ab. Eine feste Wache bleibt die ganze Nacht vor Ort, kontrolliert Bauzaun und Container und ist bei jedem Geräusch sofort da. Sie lohnt sich bei Hochbauten mit Kran, teurer Technik oder Material, das gerade angeliefert wurde.
Bei Linienbaustellen, die alle paar Tage weiterwandern, sind mehrere Kontrollfahrten pro Nacht oft sinnvoller. Die Streife prüft Absperrungen, Bauzaunelemente, Maschinen und Containerschlösser und meldet Schäden sofort an die Bauleitung. Gerade in Bargteheide mit seinen kurzen Wegen lassen sich so mehrere Baufelder in einer Runde verbinden.
Zum Schichtbeginn übernehmen wir auf Wunsch die Schlüssel von der Bauleitung und geben sie morgens zurück. Wer welche Container öffnen darf, regeln wir vorab schriftlich.
Baustellen neben Schulen und Bushaltestellen, wie an der Bahnhofstraße, bringen eine eigene Aufgabe mit sich. Am frühen Morgen sind dort Schülerinnen und Schüler unterwegs, bevor die Bauarbeiter eintreffen. Die letzte Kontrolle der Nacht legen wir deshalb so, dass Zaun und Absperrungen kurz vor Schulbeginn noch einmal geprüft sind und kein Element offen steht.
Zusammenarbeit mit Bauleitung und Auftraggeber
Vor dem ersten Einsatz gehen wir die Baustelle mit Ihnen ab: Zufahrten, Lagerflächen, Stellplätze der Maschinen, Ansprechpartner für die Nacht. Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit erfasst, Auffälligkeiten mit Foto. So haben Sie für Versicherung und Bauherrn einen Nachweis.
Bargteheide gehört zu unserer Kernregion Nord; die Planung erfolgt aus Neumünster. Bauunternehmen mit mehreren Baustellen im Kreis Stormarn, etwa auch in Ahrensburg, können sie bei uns in einer Planung zusammenfassen. Die Leistung im Überblick finden Sie unter Baustellenbewachung, den Landesüberblick unter Baustellenbewachung in Schleswig-Holstein und alle Angebote am Ort auf Sicherheitsdienst Bargteheide.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung nach § 34a GewO; die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Kosten für eine Bauzeit kalkulieren
Für die Bewachung von Baustellen in Bargteheide rechnen Sie mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einer Streife fallen nur die Minuten an der Baustelle und ein Anteil der Anfahrt an, bei einer Wache die volle Schicht. Weil viele Baustellen nur wenige Wochen kritisch sind – etwa zwischen Anlieferung und Einbau teurer Technik –, lässt sich die Bewachung auf diese Phase begrenzen. Wir planen gern mit Ihnen, wann welche Form sinnvoll ist.
Für öffentliche Auftraggeber und Generalunternehmer erstellen wir das Angebot so, dass sich Wachstunden, Kontrollfahrten und mögliche Alarmeinsätze getrennt ablesen lassen. Verlängert sich die Bauzeit, passen wir den Zeitraum an, ohne dass ein neues Verfahren nötig ist.


