Bautätigkeit zwischen Spree und Bahn
Entlang des Spreeufers und am Ostbahnhof verändert sich Friedrichshain seit Jahren. Wo früher Speicher, Kühlhäuser und Werkhallen standen, entstehen Büros, Hotels und Wohnungen. In Kreuzberg wird vor allem im Bestand gearbeitet: Dachgeschosse, Sanierungen denkmalgeschützter Häuser, neue Leitungen und Umbauten von Straßen.
Für die Bewachung bedeutet das zweierlei. Große Neubauflächen brauchen eine geschlossene Kette aus Bauzaun, Zufahrtskontrolle und Nachtwache. Kleine Baustellen im Bestand brauchen vor allem Kontrollen außerhalb der Arbeitszeit, weil Gerüste, offene Treppenhäuser und Container im Hof ungebetene Besucher anziehen.
Aktuelle Vorhaben im Bezirk
Diese Projekte zeigen, wie viel derzeit im Bezirk in Bau ist:
- Holzmarktstraße 51 in Friedrichshain: Auf dem Grundstück der 2018 geschlossenen Schwimmhalle begann im Juli 2026 der Rückbau, im August folgte der erste Spatenstich; die neue Halle soll Anfang 2030 fertig sein
- Forty4 an Stralauer Allee, Warschauer Platz und Naglerstraße: vier Gebäude mit rund 40.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, im ersten Abschnitt ein Hotel mit 344 Zimmern
- LXK Campus an Langer Straße und Krautstraße: Baubeginn 2023, Fertigstellung für das vierte Quartal 2026 geplant
- Elsenbrücke an der Grenze zu Treptow: Der Ersatzneubau aus Stahl wird abschnittsweise eingebaut; Diebstahl und Vandalismus haben einen Teil der Montage verzögert
- Köpenicker Straße zwischen Bethaniendamm und Schlesischem Tor: Fahrbahn und Radwege werden seit August 2026 erneuert
- JaHo an der Holzmarktstraße 1–9: Das Areal wurde ab 2018 geschlossen und die Altbebauung abgerissen, für Teile besteht Baurecht
Hinzu kommen Planungen wie die neue Eingangsbebauung des Deutschen Technikmuseums an der Trebbiner Straße, für die 2025 die Generalplanung vergeben wurde.
Was nachts auf der Baustelle zählt
Das Beispiel Elsenbrücke zeigt, dass Diebstahl und Vandalismus an Baumaschinen einen ganzen Bauablauf verzögern können. Auf innerstädtischen Baustellen kommen Graffiti, Schäden an Maschinen und Personen hinzu, die auf Gerüsten oder in Rohbauten übernachten wollen. Gerade an belebten Ecken wie dem Warschauer Platz oder dem Ostbahnhof ist der Bauzaun allein keine Hürde.
Unsere Kräfte übernehmen nach Feierabend die Baustelle, gehen den Zaun ab, kontrollieren Container, Baustromverteiler und Treppenhäuser und sprechen Personen an, die sich auf dem Gelände aufhalten. Morgens übergeben sie an die Bauleitung, mit einem Bericht über alle Feststellungen und Uhrzeiten.
Tagsüber kann eine Zufahrtskontrolle sinnvoll sein: Fahrzeuge werden angemeldet, Lieferscheine geprüft und Fremdfirmen erfasst, damit nachvollziehbar bleibt, wer auf der Baustelle war.
Im dichten Bestand gehört die Nachbarschaft zur Aufgabe. Bewohner im Seitenflügel, Gäste eines Lokals im Erdgeschoss oder Radfahrer auf einem verengten Weg reagieren auf eine Baustelle sensibel. Unsere Kräfte geben Auskunft, wie lange eine Sperrung dauert, nehmen Beschwerden sachlich auf und reichen sie an die Bauleitung weiter, statt Diskussionen am Zaun zu führen.
Einsatzplanung aus Reinickendorf
Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Bewachung von Baustellen in Friedrichshain-Kreuzberg plant unsere Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; im Bezirk selbst haben wir kein Büro. Wir passen die Besetzung an den Bauablauf an: Dauerwache in der Rohbauphase, Streifen in ruhigen Phasen, mehr Kräfte vor der Übergabe, wenn Küchen, Aufzüge oder Haustechnik eingebaut sind.
Baufirmen, die auch in Treptow-Köpenick oder Mitte arbeiten, können alle Baustellen über einen Ansprechpartner steuern. Einen Überblick zum Bezirk finden Sie unter Sicherheitsdienst in Friedrichshain-Kreuzberg.
Personal und Nachweise
Auf Baustellen setzen wir Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein. Unsere Organisation ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Vor Beginn werden die Kräfte von Ihrer Bauleitung eingewiesen: Gefahrenbereiche, Baustellenordnung, Zuständigkeiten und Notrufnummern. Weitere Informationen finden Sie unter Baustellenbewachung.
Kosten einer Baustellenbewachung
Wir rechnen nach Stunden ab, Richtwert sind 23 bis 50 € netto je Stunde. Da Baustellen vor allem nachts und am Wochenende bewacht werden, spielen Zuschläge eine größere Rolle als bei anderen Diensten. Eine reine Streife mit mehreren Kontrollen pro Nacht ist günstiger als eine durchgehende Wache, reicht aber nicht immer, etwa wenn wertvolles Material offen lagert. Wir rechnen Ihnen beide Varianten durch und passen das Angebot an, wenn sich die Bauphase ändert.


