Bauen im Bestand einer Landeshauptstadt
Magdeburg erneuert seit Jahren seine Verkehrsadern. Der Strombrückenzug über die Elbe ist für den Verkehr freigegeben, an der neuen Freianlage auf dem Werder vor den Brücken wurde 2025 noch gearbeitet. Am Magdeburger Ring in Sudenburg ist die Brücke über die Halberstädter Straße abgerissen; eine Behelfsbrücke sollte im April 2026 den Verkehr aufnehmen, der endgültige Neubau des Brückenkomplexes wird nach Pressebericht noch Jahre dauern. Auch an der B 1 kündigte die Lokalpresse im November 2025 drei Jahre Großbaustelle an, darunter der Ersatz der Ringbrücke an der Albert-Vater-Straße.
Daneben wächst der Hochbau: Schulen, Wohnquartiere, Stadtvillen am Fluss. Viele dieser Baufelder liegen nicht am Stadtrand, sondern mitten in bewohnten Vierteln, an Straßen mit Durchgangsverkehr und Fußwegen direkt am Bauzaun.
Aktuelle Baufelder als Beispiele
Diese Vorhaben nennen wir, um zu zeigen, welche Art von Baustellen die Stadt derzeit prägt. Wir bewachen sie nicht und behaupten keinen Auftrag:
- Magdeburger Ring, Sudenburg: Rückbau und Neubau der Brücke über die Halberstädter Straße mit Behelfsbrücke
- B 1 und Ringbrücke Albert-Vater-Straße: Brückenersatz, zusammen mit Gleis- und Bahnarbeiten
- IGS Willy Brandt an der Listemannstraße: siebenzügiger Schulneubau auf knapp 14.000 Quadratmetern mit 62 Unterrichtsräumen, Bezug geplant für Sommer 2027
- Klosterwuhne: Abriss auf der Brachfläche ab Sommer 2023, dort sind über 400 Wohnungen vorgesehen
- Elbarkaden: Stadtvillen am Elbufer, Baustart für Herbst 2025 angekündigt
- Eulenberg an der A 14: rund 400 Hektar, einst für eine Chipfabrik vorgesehen, im Mai 2026 vom Land zurückgekauft
Brücken- und Straßenbau: offene Baufelder im Verkehr
Eine Brückenbaustelle lässt sich kaum vollständig abschließen. Baufahrzeuge, Schalung, Bewehrungsstahl und Kabeltrommeln stehen neben Fahrbahnen, die weiter befahren werden, und Behelfsbauwerke müssen rund um die Uhr nutzbar bleiben. Diebstahl von Kupfer und Kraftstoff, Vandalismus an Maschinen und das Verstellen von Absperrungen sind hier typische Schäden.
Wir fahren solche Baufelder in den Nachtstunden und am Wochenende in wechselnden Abständen an, prüfen Container, Maschinen und Zaunfelder und melden jede Beschädigung an die Bauleitung. Wo die Verkehrssicherung selbst betroffen ist – umgestürzte Baken, ausgefallene Warnleuchten –, ergänzen wir das um Kontrollfahrten nach RSA 21.
Hochbau im Quartier: Zugang, Material, Anwohner
Auf einem Schulneubau oder in einem Wohnquartier ändert sich die Lage mit jeder Bauphase. Im Rohbau sind es Gerüste und Baustrom, später Fenster, Heizungstechnik, Kabel und Sanitärobjekte, die sich in kurzer Zeit abtransportieren lassen. Gleichzeitig zieht ein offener Rohbau Jugendliche und Schaulustige an, die sich selbst gefährden.
Wir richten die Bewachung nach der Bauphase aus: in der Ausbauphase mit dichteren Kontrollen oder einem festen Nachtposten, zu Beginn oft mit Kontrollfahrten. Anlieferungen außerhalb der Arbeitszeit nehmen wir nach Ihrer Freigabeliste entgegen.
Für große, kaum bebaute Flächen wie am Eulenberg gilt ein anderes Muster: Hier geht es um Zufahrten, Zaunlinien und Technik an wenigen Punkten, die in langen Abständen geprüft werden.
Vorhabenbezogen geplant, sauber dokumentiert
Sachsen-Anhalt gehört nicht zur Kernregion Nord, ein Büro in Magdeburg haben wir nicht. Baustellen in der Landeshauptstadt übernehmen wir vorhabenbezogen. Vor der Zusage klären wir Anfahrt, Personal und Ablösung für die geplante Bauzeit, und bei langen Vorhaben legen wir fest, wie die Bewachung mit dem Baufortschritt angepasst wird.
Unsere Berichte halten jede Kontrolle mit Uhrzeit fest, Schäden mit Foto. Das hilft der Bauleitung bei Versicherungsfällen und bei der Frage, wann ein Schaden entstanden ist. Die Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr unter Baustellenbewachung und Baustellenbewachung in Sachsen-Anhalt. Zur Stadt: Sicherheitsdienst Magdeburg; östlich der Elbe Burg.
Womit Sie bei der Baustellenbewachung rechnen
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Für Baustellen spielt vor allem die Wahl zwischen Kontrollfahrten und festem Posten eine Rolle, dazu die Zahl der Nacht- und Wochenendstunden und die Laufzeit. Ein Posten über die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr kostet mehr als einige Kontrollen pro Nacht im Sommer.
Bei langen Bauzeiten lohnt es sich, die Bewachung in Phasen zu planen. Wir stellen Ihnen gern eine Staffel nach Rohbau, Ausbau und Übergabe zusammen.


