Warum Baustellen in Schönefeld besonders offen liegen
Die Gemeinde umfasst gut 81 Quadratkilometer, und ein großer Teil davon ist noch nicht bebaut. Mehrere der sieben Gewerbestandorte bestehen heute überwiegend aus Acker, Wald oder ungenutzten Flächen. Neue Bauvorhaben beginnen deshalb häufig auf einem Feld ohne Nachbarn, ohne Straßenbeleuchtung und mit einem Bauzaun als einziger Grenze.
Gleichzeitig ist jede dieser Flächen schnell zu erreichen. A 113 und A 117 führen mitten durch das Gemeindegebiet, die B 96a verbindet Waßmannsdorf mit der Neuen Mitte, und die Berliner Stadtgrenze ist von fast jedem Ortsteil aus nah. Was auf einer Baustelle über Nacht verschwindet, ist in kurzer Zeit weit weg. Das betrifft Kupferkabel und Werkzeug ebenso wie Diesel aus Baumaschinen oder ganze Rüttelplatten.
Bauvorhaben, die in Schönefeld anstehen
Welche Flächen in den nächsten Jahren zur Baustelle werden, hat die Gemeinde in ihren Planungen beschrieben. Für eine Bewachung kommen vor allem diese Gebiete in Frage:
- Schönefeld-Nord beidseits der Hans-Grade-Allee, rund 150 Hektar für ein neues Stadtquartier; die Hochspannungsleitung an der künftigen Planstraße E soll unter die Erde verlegt werden
- Ein fünfzügiges Gymnasium, das der Landkreis Dahme-Spreewald im selben Gebiet plant
- Airport City und Gatelands-Businesspark östlich des Flughafens, ein Gewerbepark in Entwicklung mit vielen noch freien Grundstücken
- North Gate West am Waßmannsdorfer Tor, rund 149 Hektar, langfristig als Industrie- und Gewerbegebiet vorgesehen
- Ein geplanter Business-Park im östlichen Teil von Waßmannsdorf
- Kleinere Straßen- und Leitungsbaustellen, 2026 etwa am Kurzen Weg, im Schwalbenweg und Am Fuchsberg
Einen Überblick über die Gemeinde und alle Leistungen dort finden Sie unter Sicherheitsdienst Schönefeld.
Streife oder fester Posten
Für eine Leitungsbaustelle oder einen Straßenabschnitt reicht oft eine Streife, die mehrmals in der Nacht zu wechselnden Zeiten vorbeikommt, Zaun, Container und Maschinen prüft und jeden Besuch mit Uhrzeit im Bericht festhält. In Schönefeld lässt sich das gut mit Baustellen in Nachbarorten wie Blankenfelde-Mahlow oder Königs Wusterhausen verbinden.
Auf großen Flächen mit vielen Geräten, mit Materiallager oder in einer Phase mit wertvollen Einbauten wie Kabeln, Fenstern oder Haustechnik ist ein fester Posten sinnvoller. Er bleibt die ganze Nacht vor Ort, geht regelmäßig über das Gelände und ist sofort da, wenn sich am Zaun etwas bewegt. An Wochenenden und über Feiertage, wenn die Arbeit ruht, lässt sich die Besetzung auf den ganzen Tag ausdehnen.
Tagsüber: Zufahrt und Anlieferung
Auf einem großen Baufeld wie Schönefeld-Nord arbeiten viele Gewerke gleichzeitig. Wer am Tor steht, prüft, wer aufs Gelände darf, gleicht Lieferungen mit dem Plan der Bauleitung ab und hält fest, wann welche Firma kommt und geht. Fahrzeuge, die zu früh eintreffen, werden auf einen Warteplatz geleitet, damit die Zufahrt frei bleibt.
Gerade an Stellen, an denen sich Baustellenverkehr und Alltag mischen, etwa nahe Bahnhof, Schwimmhalle und Rathaus, hilft eine Person, die Fußgänger und Lieferverkehr im Blick hat. Was Verkehrsführung und Absperrung angeht, gilt die Anordnung der zuständigen Behörde; wir achten darauf, dass sie eingehalten wird.
Planung aus unserer Berliner Zweigniederlassung
Schönefeld liegt in unserer Kernregion Nord. Die Einsätze planen wir über die Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Berlin; ein Büro in Schönefeld haben wir nicht. Vor Beginn sehen wir uns die Baustelle mit Ihnen an, legen Kontrollpunkte, Ansprechpartner und den Meldeweg bei Auffälligkeiten fest. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Mehr zur Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung.
Was die Bewachung einer Baustelle kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei einer Baustelle entscheidet vor allem die Bauphase über den Aufwand: Im Rohbau mit wenigen Geräten genügen oft einige Streifenbesuche pro Nacht, im Ausbau mit eingelagertem Material ist eine durchgehende Besetzung üblich. Wochenenden, Feiertage und die Länge der Bauzeit fließen ebenso ein wie die Frage, ob tagsüber zusätzlich eine Zufahrtskontrolle gebraucht wird. Sinnvoll ist es, die Bewachung mit dem Bauzeitenplan mitwachsen zu lassen.


