Baustellen in Uetersen 2026 und 2027
In Uetersen wird derzeit vor allem im Bestand gebaut. Die größte laufende Maßnahme ist die Sanierung der Straße Großer Sand: Im Auftrag der Abwasserentsorgung Uetersen GmbH werden zwischen dem Knoten Denkmalstraße/Hafenstraße und der Straße An der Klosterkoppel die Regenwasserleitungen erneuert, danach erhält die Fahrbahn eine neue Asphaltdecke. Die Arbeiten haben im Mai 2026 begonnen und laufen abschnittsweise bis voraussichtlich Herbst 2027.
Parallel ist der Eggerstedtsberg zwischen Meßtorffstraße und Paul-Mischke-Allee im ersten Bauabschnitt bis voraussichtlich Ende Mai 2027 gesperrt, die Straße Auf dem Flidd bis voraussichtlich Mitte Dezember 2026. Auch die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Appen auf der L 106 wirkt bis 2027 in das Stadtgebiet hinein.
Geplante Bauflächen in der Stadt
Neben den Straßen bereitet die Stadtplanung mehrere Flächen vor. Ob und wann dort gebaut wird, hängt vom Verfahren ab. Für Bauherren lohnt es sich aber, die Sicherung früh mitzudenken:
- Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 45 am Tornescher Weg nordöstlich des Fourniermühlenwegs
- Bebauungsplan Nr. 120 mit Sondergebiet Photovoltaik an der Großen Twiete
- Bebauungsplan Nr. 121 zwischen Esinger Steinweg, Ossenpadd, Alsenstraße und Birkenallee, Satzung beschlossen
- Bebauungsplan Nr. 39 Reuterstraße im Bereich Dessaus Kamp und Sonntagsmoor
- Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 43 an der Alsenstraße
Ein Solarpark ist dabei ein eigener Fall: Module, Wechselrichter und Kabeltrommeln stehen offen auf einer Freifläche am Stadtrand und sind für Diebe besonders leicht zu erreichen.
Worauf es auf Uetersener Baustellen ankommt
Straßen- und Kanalbaustellen liegen in Uetersen meist mitten in Wohngebieten. Das hat zwei Seiten. Einerseits fällt ein Fremder eher auf, andererseits ist die Baustelle für jeden zugänglich, der abends vorbeigeht. Häufige Schäden sind entwendeter Kraftstoff, aufgebrochene Container, gestohlene Werkzeuge und Kabel sowie verschobene Absperrungen, die zu Unfällen führen können.
Wir kontrollieren nach Feierabend und an Wochenenden Bauzaun, Container, Maschinen und Materiallager, prüfen, ob Baugruben abgedeckt und Absperrungen vollständig sind, und halten Auffälligkeiten mit Foto fest. Die Bauleitung erhält morgens einen kurzen Bericht und kann bei Schäden sofort reagieren.
Hinzu kommt der Verkehr: Durch die Umleitungen rund um Großer Sand, Eggerstedtsberg und die gesperrte Ortsdurchfahrt in Appen fahren mehr Autos als sonst durch Nebenstraßen. Verschobene Baken oder umgefallene Zäune werden so schneller zur Gefahr. Bei unseren Kontrollen richten wir solche Teile wieder auf, soweit das ohne Werkzeug möglich ist, und melden größere Mängel sofort an die Bauleitung.
Kontrollen, Posten oder Technik
Nicht jede Baustelle braucht eine Wache, die die ganze Nacht vor Ort bleibt. Für eine Kanalbaustelle mit wenigen Geräten reichen oft mehrere Kontrollen pro Nacht zu wechselnden Zeiten. Bei wertvollen Maschinen, offenen Rohbauten oder großen Freiflächen kann ein fester Posten sinnvoll sein, bei weitläufigen Flächen eine Kombination aus Kameraturm und Alarmverfolgung durch unsere Kräfte.
Mehr zu den Varianten lesen Sie auf Baustellenbewachung. Wie wir Baustellen im ganzen Land sichern, zeigt Baustellenbewachung in Schleswig-Holstein.
Organisation aus der Kernregion Nord
Uetersen liegt in unserer Kernregion Nord, Planung und Disposition laufen über den Hauptsitz in Neumünster. Wir setzen Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, unsere Organisation ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Baufirmen, die zugleich in Pinneberg oder Elmshorn bauen, können mehrere Baustellen über einen Ansprechpartner sichern lassen.
Zum Projektstart gehen wir die Baustelle mit der Bauleitung ab, legen Kontrollpunkte und Meldewege fest und passen den Plan an, wenn das Baufeld wie am Großen Sand Abschnitt für Abschnitt wandert.
Was die Bewachung einer Baustelle kostet
Als Orientierung gilt unser Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Für eine Baustelle, die nur nachts und am Wochenende kontrolliert wird, fallen deutlich weniger Stunden an als für einen Dauerposten. Weitere Faktoren sind die Laufzeit des Bauvorhabens, die Größe des Baufelds, Feiertage in der Bauzeit und ob Technik hinzukommt. Bei langen Baustellen wie am Großen Sand lohnt sich ein Rahmen für die gesamte Bauzeit, der je Bauabschnitt angepasst wird.


