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Brandwache in Reinickendorf:Heißarbeiten sicher begleiten

Alte Werkhallen, ein Schloss von Schinkel, eine denkmalgeschützte Flughafenanlage: In Reinickendorf wird oft dort geschweißt und getrennt, wo ein Brand großen Schaden anrichten würde.

Land Berlin · ISO 9001 · DIN 77200

Wo im Bezirk Brandwachen gebraucht werden

Brandwachen sind vor allem bei Arbeiten gefragt, bei denen Funken, Flammen oder heiße Teile entstehen: Schweißen, Trennschleifen, Löten, Abflämmen und das Verkleben von Dachbahnen mit dem Brenner. Gefährlich wird es dort, wo Holz, Dämmstoffe, Staub oder Hohlräume in der Nähe sind, in die ein Funke unbemerkt fallen kann.

Reinickendorf hat viele solcher Orte. Auf alten Industriegeländen in Tegel und Borsigwalde stehen Hallen mit Dachkonstruktionen aus mehreren Jahrzehnten, in den Wohnsiedlungen wird modernisiert, und auf dem früheren Flughafen werden denkmalgeschützte Gebäude umgebaut. Eine Brandwache ist dann die Person, die während der Arbeit nur auf das Feuer achtet.

Gebäude mit besonderem Schutzbedarf

Bei diesen Bauwerken im Bezirk wäre ein Brand besonders folgenreich. Die Aufzählung zeigt die Art von Objekten, keine Aufträge:

  • Schloss Tegel – zwischen 1820 und 1824 von Karl Friedrich Schinkel umgebaut, das bedeutendste Baudenkmal des Bezirks
  • Borsigtor, Kanonenhalle und Borsigturm – Teile einer denkmalgeschützten Industrieanlage in Tegel
  • Hallen am Borsigturm – Einkaufszentrum von 1999, das alte Werksgebäude einbezieht
  • Ehemaliger Flughafen Tegel – seit April 2019 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz, Terminal A wird für eine Hochschule umgebaut
  • Rathaus Reinickendorf in Wittenau – eingeweiht 1911
  • Dorfkirche Wittenau aus dem späten 15. Jahrhundert und Dorfkirche Hermsdorf von 1830

Während der Arbeit und danach

Bevor die Arbeit beginnt, sehen wir uns den Bereich mit Ihrem Verantwortlichen an: Was liegt in der Nähe, was muss abgedeckt oder entfernt werden, wo stehen Feuerlöscher, wie ist der Weg für die Feuerwehr. Die Angaben aus Ihrer Erlaubnis für feuergefährliche Arbeiten, etwa zur Dauer der Nachkontrolle, übernehmen wir in unseren Auftrag.

Während geschweißt oder getrennt wird, beobachtet unsere Kraft den Bereich und angrenzende Räume, auch darunter und dahinter. Ist die Arbeit beendet, bleibt sie für die vereinbarte Zeit und prüft Fugen, Hohlräume und Dämmung erneut. Bei einem Entstehungsbrand nutzt sie die bereitgestellten Löschmittel, in die sie vor Ort eingewiesen wurde, und ruft sofort die Feuerwehr über 112.

Ist eine Brandmeldeanlage wegen der Arbeiten teilweise abgeschaltet, übernimmt die Brandwache für diesen Zeitraum die Beobachtung der betroffenen Bereiche. Wann abgeschaltet und wieder eingeschaltet wird, halten wir mit Uhrzeit fest.

Arbeiten im Denkmal und im laufenden Betrieb

In historischen Gebäuden wie Schloss, Kirche oder Rathaus brennen Holzbalken, alte Dielen und Dachstühle schnell, und die Löscharbeiten können selbst Schäden anrichten. Hier ist die Nachkontrolle besonders wichtig, denn Glutnester in Zwischendecken zeigen sich oft erst nach Stunden.

In Betrieben, die weiterlaufen, während Handwerker arbeiten, kommt eine zweite Aufgabe hinzu: Beschäftigte und Kunden müssen vom Arbeitsbereich ferngehalten werden. Unsere Kräfte sperren ab, sprechen Personen an und halten Fluchtwege frei, auch in einem geöffneten Einkaufszentrum.

Kurzfristig aus dem Bezirk

Brandwachen werden oft am Vortag bestellt, weil sich der Ablauf auf der Baustelle verschiebt. Unsere Zweigniederlassung liegt an der Aroser Allee 81 in 13407 Berlin, also im Bezirk. Das erleichtert kurzfristige Einsätze in Tegel, Wittenau oder Borsigwalde. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.

Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Einen Überblick über die ganze Stadt gibt Brandwache Berlin, weitere Leistungen im Bezirk finden Sie unter Sicherheitsdienst Reinickendorf.

Kosten einer Brandwache

Wir kalkulieren Brandwachen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo innerhalb dieser Spanne Ihr Einsatz liegt, hängt stark von der Tageszeit ab: Viele Heißarbeiten in laufenden Betrieben finden nachts oder am Wochenende statt, wenn Zuschläge anfallen.

Abgerechnet wird nach tatsächlicher Einsatzzeit einschließlich der Nachkontrolle. Für wiederkehrende Arbeiten über mehrere Wochen, etwa bei einer Dachsanierung, vereinbaren wir feste Zeitfenster.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Stellen Sie Brandwachen für Arbeiten in denkmalgeschützten Gebäuden in Tegel?+

Ja. Gerade in Gebäuden mit Holzdecken und Dachstühlen planen wir eine ausreichend lange Nachkontrolle ein und prüfen Hohlräume besonders sorgfältig.

Wie lange bleibt die Brandwache nach Ende der Arbeiten?+

So lange, wie es Ihre Erlaubnis oder Ihr Versicherer vorgibt. Diese Zeit übernehmen wir in den Auftrag und halten sie mit Uhrzeit im Bericht fest.

Bringt die Brandwache eigene Löschmittel mit?+

Wir nutzen die Löschmittel, die vor Ort bereitgestellt werden, und lassen uns vor Beginn in deren Standort und Handhabung einweisen.

Können Sie auch nachts in einem Industriebetrieb in Borsigwalde arbeiten?+

Ja. Heißarbeiten in Werken finden oft außerhalb der Produktionszeiten statt. Wir stellen die Brandwache dann nachts oder am Wochenende.

Wie kurzfristig bekomme ich eine Brandwache in Reinickendorf?+

Oft schon für den nächsten Tag, weil unsere Zweigniederlassung im Bezirk liegt. Je früher Sie uns die Termine nennen, desto sicherer ist die Besetzung.

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Brandwache für Ihre Arbeiten in Reinickendorf

Schicken Sie uns Ort, Datum und Art der Heißarbeiten. Wir stellen eine eingewiesene Kraft, die während der Arbeit und danach auf das Feuer achtet.