Eine Stadt mit Brandgeschichte
Borna wurde in den Kriegen des Mittelalters mehrfach schwer zerstört und brannte im Lauf seiner Geschichte insgesamt fünfmal nieder. Was heute steht, ist oft nach solchen Bränden wieder aufgebaut worden: das Rathaus am Markt aus den Jahren 1669 bis 1676, Bürgerhäuser wie der „Goldene Stern“ und die „Alte Wache“, das Reichstor als letztes erhaltenes Tor der Stadtmauer.
Wer an diesen Gebäuden arbeitet, hat es mit Dachstühlen, Holzbalkendecken und Hohlräumen zu tun, in denen sich Glut lange unbemerkt halten kann. Genau dafür gibt es die Brandwache: Sie sieht, was der Handwerker mit dem Brenner in der Hand nicht sehen kann.
Wo Heißarbeiten in Borna besonders heikel sind
Die Liste nennt Gebäudetypen und Orte in der Stadt, an denen bei Dach-, Metall- oder Installationsarbeiten eine Brandwache sinnvoll ist. Sie beschreibt keine Aufträge von uns:
- Stadtkirche St. Marien mit dem Flügelaltar von Hans Witten
- Romanische Kunigundenkirche
- Emmauskirche, 2007 aus dem abgebaggerten Heuersdorf auf Rädern nach Borna versetzt
- Wiprechtkirche in Eula und Stephanuskirche in Wyhra
- Reichstor mit dem Museum der Stadt Borna
- Stadtkulturhaus an der Sachsenallee, ein ehemaliges Theater
- Lagerhallen im Gewerbegebiet Borna-Ost, teils mit Bereichen für wassergefährdende Stoffe
Was die Brandwache bei Heißarbeiten tut
Vor Beginn geht die Kraft mit dem Ausführenden den Arbeitsbereich ab: Welche brennbaren Stoffe lassen sich entfernen, welche müssen abgedeckt werden, wo führen Fugen, Kabelkanäle oder Hohlräume in angrenzende Räume? Sie prüft, ob die vorgesehenen Löschmittel bereitstehen, und lässt sich vor Ort in deren Lage und Bedienung einweisen.
Während der Arbeit beobachtet sie Funkenflug und Wärmeleitung, auch auf der Rückseite von Wänden und im Geschoss darunter. Nach Ende der Arbeiten bleibt sie für die in Ihrer Erlaubnis festgelegte Zeit vor Ort und prüft dann noch einmal von Hand alle Stellen, an denen Hitze eingewirkt hat. Erst danach wird der Bereich freigegeben, und der Vorgang steht mit Uhrzeit im Bericht.
In Kirchen kommt hinzu, dass Orgel, Altar und Ausstattung oft nicht ausgeräumt werden können. Dann sprechen wir mit Gemeinde und Denkmalpflege ab, welche Teile abgedeckt werden und wie die Kraft im Ernstfall den kürzesten Weg nach draußen findet, ohne Kunstwerke zu gefährden.
Brandsicherheitswache bei Veranstaltungen
Auch bei Veranstaltungen kann eine Wache gefordert sein, etwa wenn auf der Bühne mit offener Flamme gespielt wird, Dekoration im Saal hängt oder ein Feuerkorb auf dem Weihnachtsmarkt brennt. Ob eine Brandsicherheitswache vorgeschrieben ist und wer sie stellt, entscheiden Feuerwehr und Behörde im Einzelfall. Wo kein Feuerwehrpersonal verlangt ist, übernehmen unsere Kräfte die Beobachtung, halten Fluchtwege frei und sorgen dafür, dass Löschmittel erreichbar bleiben.
Mehr zur Leistung: Brandwachen. Weitere Orte im Land: Brandwache in Sachsen.
Vorhabenbezogen in Borna
Staffsec Solution sitzt in Neumünster und hat Standorte in Berlin und Bremen, in Sachsen aber kein Büro. Brandwachen in Borna planen wir deshalb vorhabenbezogen. Weil Heißarbeiten oft kurzfristig verschoben werden, klären wir vorher, wie flexibel der Termin ist, und sagen nur zu, wenn wir die Besetzung auch bei einer Verschiebung halten können. Sie bekommen eine feste Ansprechperson.
Eingesetzt werden Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die vor dem Einsatz in die Löschmittel vor Ort eingewiesen werden. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Zur Stadt: Sicherheitsdienst Borna.
Was eine Brandwache in Borna kostet
Wir rechnen mit 23 bis 50 € netto je Stunde als Richtwert. Bei Brandwachen ist der Einsatz oft kurz, die Nachkontrollzeit aber fest – sie gehört zur Wache und wird mitgerechnet. Teurer wird es, wenn nachts oder am Wochenende gearbeitet wird, etwa um den Betrieb in Kirche oder Halle nicht zu stören.
Laufen Heißarbeiten über mehrere Tage, planen wir eine durchgehende Besetzung mit festen Kräften. Das spart Einweisung und gibt Ihnen Sicherheit, dass jemand den Bau kennt.


