Eine Stadt mit Brandgeschichte
Im Jahr 1547 vernichtete ein Großbrand in Detmold mehr als 70 Häuser. Die Stadt wurde danach wieder aufgebaut, und viele der Gebäude, die heute die Altstadt prägen, stammen aus den Jahrhunderten danach. Auch das Landestheater hat eine Brandgeschichte: Das Hoftheater von 1825 brannte am 5. Februar 1912 während einer Vorstellung wegen eines schadhaften Schornsteins bis auf die Grundmauern nieder. Der heutige Bau entstand 1914 und 1915 nach Plänen von Bodo Ebhardt.
Solche Ereignisse sind lange her, zeigen aber, worauf es bei Arbeiten an alter Bausubstanz ankommt. Holzbalken, Dachstühle und Hohlräume in Wänden halten Glut über Stunden, ohne dass Rauch sichtbar wird. Deshalb verlangen Versicherer und Bauherren nach Heißarbeiten eine Nachkontrolle durch jemanden, der nur dafür da ist.
Wo in Detmold Brandwachen angefordert werden
Dazu kommen Dachsanierungen an Wohn- und Geschäftshäusern, Arbeiten an Heizungsanlagen und Lüftungen sowie Schweißarbeiten bei Umbauten in Hallen.
Auch Kirchen und Kulturbauten werden regelmäßig instand gesetzt. Arbeiten an Turmhelmen, Orgelemporen oder Bühnentechnik finden oft außerhalb der Nutzungszeiten statt, also abends oder am Wochenende, wenn kaum jemand im Gebäude ist, der Rauch bemerken würde.
- Altstadt mit rund 350 historischen Gebäuden, darunter die Fachwerkhäuser der Adolfstraße
- Fürstliches Residenzschloss aus der Weserrenaissance und das Neue Palais von 1706 bis 1708
- Erlöserkirche am Markt mit Turm von 1564 und Barockorgel, Christuskirche und Martin-Luther-Kirche
- Landestheater, Hoftheater und Sommertheater mit zusammen weit über tausend Plätzen
- Klebstoffproduktion an der Ernst-Hilker-Straße und Fertigungshallen an Klingenberg- und Niemeierstraße
- Hangar 21 und weitere Bauten auf dem früheren Fliegerhorst
Denkmal, Versammlungsstätte, Produktion
In denkmalgeschützten Gebäuden lassen sich Brandabschnitte oft nicht so herstellen wie im Neubau. Leitungen laufen durch alte Decken, Dachböden sind über mehrere Häuser verbunden, und Löschwasser kann mehr Schaden anrichten als ein kleines Feuer. Die Brandwache achtet hier besonders auf Fugen, Balkenköpfe und Durchbrüche, in denen Funken verschwinden.
In Theatern und Sälen geht es zusätzlich um Publikum. Finden während einer Spielzeit Arbeiten im Bühnenhaus oder an der Technik statt, müssen Fluchtwege und Brandmeldetechnik vor der nächsten Vorstellung wieder einwandfrei sein. In Betrieben, die Klebstoffe herstellen oder verarbeiten, lagern brennbare Rohstoffe; dort gelten die Freigaben Ihres Brandschutzbeauftragten, und Heißarbeiten werden nur mit Erlaubnisschein und anschließender Wache ausgeführt.
So läuft eine Brandwache bei uns ab
Vor Beginn sehen wir uns den Arbeitsbereich an, prüfen, ob Feuerlöscher bereitstehen, und lassen uns von Ihnen oder dem Brandschutzbeauftragten einweisen. Während der Arbeiten beobachten wir die Umgebung, halten brennbares Material fern und schlagen Alarm, wenn sich etwas entzündet.
Nach dem Ende der Heißarbeit bleibt die Wache für die vereinbarte Zeit vor Ort und geht die Arbeitsstelle sowie angrenzende Räume, Decken und Wände wiederholt ab. Wenn Sie eine Wärmebildkamera bereitstellen, setzen wir sie ein. Jede Kontrolle steht mit Uhrzeit im Bericht, ebenso der Zeitpunkt, an dem die Stelle als kalt übergeben wurde.
Vorhabenbezogen aus Neumünster
Staffsec hat seinen Sitz in Neumünster; ein Büro in Nordrhein-Westfalen gibt es nicht. Brandwachen in Detmold übernehmen wir deshalb nach vorheriger Prüfung von Termin, Dauer und Anreise. Am besten eignen sich planbare Arbeiten, etwa eine Dachsanierung über mehrere Wochen oder eine Revision in einem Betrieb. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden vor Ort eingewiesen; wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Grundsätzliches steht auf der Seite Brandwachen, die Lage im Land unter Brandwache in Nordrhein-Westfalen. Mehr über die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Detmold, für Aufträge an der Weser unter Sicherheitsdienst Minden.
Was eine Brandwache kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Brandwachen fällt ins Gewicht, wie lange nach der Heißarbeit nachkontrolliert werden muss, ob die Arbeiten abends oder nachts enden und damit Nachtstunden entstehen und wie viele Tage zusammenkommen. Für einzelne kurze Einsätze ist der Anfahrtsanteil aus dem Norden hoch; bei mehrtägigen Arbeiten verteilt er sich und fällt weniger ins Gewicht.


