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Werkschutz in Brandenburg an der Havel:Tore an Stahl und Schiene

Baustahl am Quenzsee, Getriebe und Druckmaschinen im Norden, Weichen und Schwellen in Kirchmöser: Die Havelstadt ist bis heute ein Industriestandort. Wir besetzen Tore, gehen Streife und steuern Fremdfirmen, wenn Ihr eigenes Personal dafür fehlt.

Kreisfreie Stadt im Land Brandenburg · ISO 9001 · DIN 77200

Eine Stahlstadt, die ihre Werke behalten hat

Über hundert Jahre lang war Brandenburg an der Havel eine Stadt der Schwerindustrie. Nach 1990 schloss vieles, doch ein Kern ist geblieben und gewachsen. Am Quenzsee, südlich der Magdeburger Landstraße, schmilzt die Riva-Gruppe seit 1992 im Brandenburger Elektrostahlwerk Schrott zu Baustahl ein. Daneben zählen das Getriebewerk von ZF Friedrichshafen und der Standort von Heidelberger Druckmaschinen zu den großen Arbeitgebern, im Westen der Stadt kommt RAIL.ONE in Kirchmöser hinzu.

Für den Werkschutz ergibt das ein ungewöhnlich breites Bild. Im Stahlwerk zählen Gewicht und Ladung jedes Lkw, im Getriebebau sind es kleine, teure Teile und Prüfmittel, im Druckmaschinenbau große Baugruppen, die vor der Auslieferung auf dem Hof stehen. Ein Werkschutzkonzept, das in einem dieser Betriebe trägt, passt deshalb selten eins zu eins auf den nächsten.

Die Industrieflächen der Stadt

Die Wirtschaftsregion Westbrandenburg führt für die Havelstadt drei Gebiete mit sehr unterschiedlichem Charakter:

  • Industriegebiet Kirchmöser mit rund 172 Hektar, Schwerpunkt Schienen-, Verkehrs- und Umwelttechnik
  • Industriegebiet Hohenstücken mit gut 160 Hektar, wo Metallverarbeitung, Produktion, Druckmaschinenbau und rund 60 weitere Firmen sitzen
  • Neuendorfer Sand westlich der Innenstadt, rund 700 Meter von der B 1, mit Metallbau, Reifen- und Autohandel
  • Gewerbegebiet Schmerzke an der Ortsumfahrung der B 102
  • Das Werksgelände am Quenzsee zwischen Silokanal und Magdeburger Landstraße

Kirchmöser liegt auf einer Halbinsel zwischen den Havelseen. Dort arbeiten DB Systemtechnik, ein Weichenwerk, ein Betonschwellenwerk, eine Feuerverzinkerei, ein Leitplankenwerk und ein Bahnstromkraftwerk nebeneinander. Die Straßenanbindung gilt als Schwachpunkt des Standorts, die Bahnstrecke Berlin–Magdeburg führt dagegen direkt hindurch.

Hafen und Silokanal als zweites Tor

Viele Betriebe denken beim Werkschutz nur an die Straße. In der Havelstadt kommt Ware auch über das Wasser: Der öffentliche Stadthafen an der Friedrich-Franz-Straße liegt am Silokanal, hat eine Kaimauer von 400 Metern, sechs Liegeplätze für Gütermotorschiffe und einen Kran für 50 Tonnen. Betrieben wird er von der Hafenlogistik Brandenburg GmbH.

Wo Schiff, Lkw und Bahn zusammentreffen, braucht es klare Regeln, wer welche Fläche betreten darf. Unsere Kräfte gleichen Ladepapiere ab, halten fest, wann welche Partie das Gelände verlässt, und achten nachts auf Freilager, die vom Wasser her zugänglich sind.

Was unsere Kräfte im Werk übernehmen

Den Umfang legen wir nach einer Begehung fest. Häufig gefragt sind in der Stadt diese Bausteine:

  • Pfortendienst zum Schichtwechsel mit Ausweiskontrolle und Besucheranmeldung
  • Wiegescheine, Kennzeichen und Lieferscheine bei Schrott- und Stahltransporten abgleichen
  • Fremdfirmen bei Revisionen und Stillständen erfassen, einweisen und in ihre Bereiche begleiten
  • Nachtstreifen über Hallen, Freilager, Gleisanlagen und entlang der Zäune
  • Aufsicht über Lager mit Fertigteilen, Kupfer, Werkzeug und Prüfmitteln
  • Verschluss nach der letzten Schicht und Öffnung am Morgen

Kommt es zu einer Störung, sichern unsere Kräfte die Lage und rufen Polizei, Feuerwehr oder Ihre Rufbereitschaft in genau der Reihenfolge, die in der Dienstanweisung steht.

Planung aus der Zweigniederlassung Berlin

Brandenburg an der Havel gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein Büro in der Stadt haben wir nicht; die Einsätze planen wir aus unserem Personalstamm, die nächste Niederlassung ist unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee in Berlin. Vor dem Start gehen wir das Gelände mit Ihnen ab und schreiben Kontrollpunkte, Ausnahmen und Ansprechpartner in eine Dienstanweisung, die jede eingesetzte Kraft vor dem ersten Dienst kennt. Was nachts auffällt, steht mit Uhrzeit im Bericht.

Jede Kraft hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, an Toren mit Personen- und Fahrzeugkontrollen arbeitet Personal mit Sachkundeprüfung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Grundsätzliches zur Leistung finden Sie unter Werkschutz, den Überblick über das Land unter Werkschutz in Brandenburg und alles zur Stadt unter Sicherheitsdienst Brandenburg an der Havel. Betriebe weiter westlich an der Havel erreichen Sie über Premnitz.

Womit Sie beim Werkschutz rechnen können

Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag, und das wirkt sich auf den Preis aus: Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde, wobei feste Posten über viele Monate sich besser planen lassen als einzelne Einsätze. Ob nur die Wechselzeiten am Tor besetzt sind oder rund um die Uhr jemand da ist, wie hoch der Nacht- und Feiertagsanteil ausfällt und ob Sachkunde verlangt ist, entscheidet über die Lage in dieser Spanne. Nach der Begehung erhalten Sie ein Angebot, in dem Regelbetrieb und zusätzliche Stunden für Revisionen getrennt aufgeführt sind.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Kontrollieren Sie in Brandenburg an der Havel auch Schrottanlieferungen?+

Ja. Unsere Kräfte gleichen Kennzeichen, Wiegeschein und Lieferpapiere ab und halten Abweichungen fest. Was mit einer Partie geschieht, entscheidet Ihr Betrieb.

Lässt sich das Tor nur zu den Schichtwechseln besetzen?+

Ja. Viele Werke brauchen Personal am Tor vor allem am frühen Morgen und am Nachmittag. In der übrigen Zeit kann eine Streife mehrmals pro Nacht vorbeikommen.

Wie gehen Sie mit Fremdfirmen bei einer Revision um?+

Wir erfassen Firma, Name und Auftrag, weisen in Ihre Werksregeln ein und geben nur die Bereiche frei, die Sie festgelegt haben. Wer nicht angemeldet ist, wartet am Tor auf Ihre Freigabe.

Übernehmen Sie Werkschutz auch in Kirchmöser trotz der Lage auf der Halbinsel?+

Ja. Die längere Anfahrt berücksichtigen wir bei Dienstplan und Ablösung, damit kein Posten offen bleibt, weil jemand im Verkehr steht.

Können mehrere Betriebe im Industriegebiet Hohenstücken eine Streife teilen?+

Das ist möglich, wenn jeder Betrieb zustimmt. Eine gemeinsame Runde verteilt die Fahrzeit, jeder Auftraggeber bekommt seinen eigenen Bericht.

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Ob Werk am Quenzsee, Halle in Hohenstücken oder Gelände in Kirchmöser: Nennen Sie uns Tore, Schichten und Lager, wir schlagen den passenden Werkschutz vor.