Wo in Gardelegen gebaut wird
Die Bauleitplanung der Hansestadt zeigt, wohin die Entwicklung geht. Im März 2026 ist der Bebauungsplan für das Wohngebiet Lange Föhrde rechtskräftig geworden. Weitere Wohnbauflächen sind in den vergangenen Jahren am Kämmereiforst, am Ipser Weg und in Dannefeld mit dem Plan „Unter den Linden“ entstanden. Für den Einzelhandel hat die Stadt den Standort vor dem Salzwedeler Tor neu geordnet.
Auch Gewerbe wächst: In Mieste gilt seit Juni 2026 ein Bebauungsplan für eine CLAAS-Niederlassung für Landtechnik, im Gewerbe- und Industriegebiet Ost I an der Stendaler Chaussee sind noch gut fünf Hektar frei. Im Außenbereich hat die Stadt Pläne für Biogasanlagen in Trüstedt und Schenkenhorst beschlossen, in Letzlingen eine Fläche für die Feuerwehr überplant.
Baustellen, auf denen Bewachung sinnvoll ist
Die folgenden Beispiele zeigen Arten von Vorhaben in der Stadt. Sie sind keine Referenzen:
- Erschließung und Hausbau im Wohngebiet Lange Föhrde, mit Baustraßen, Kabeltrommeln und Rohbauten, die abends niemand mehr betritt.
- Gewerbebau auf freien Grundstücken im Industriegebiet Ost I, wo nachts kaum Verkehr herrscht.
- Hallen- und Werkstattbau in Mieste mit Stahl, Fertigteilen und Baumaschinen.
- Anlagenbau für Biogas in Trüstedt oder Schenkenhorst, mitten in der Feldflur.
- Leitungsbau entlang von Landstraßen, etwa die Erneuerung von Trinkwasserleitungen an der alten Letzlinger Landstraße.
- Sanierungen in Altstadt und Bahnhofsvorstadt mit Gerüsten an bewohnten Straßen.
Was auf einer Baustelle im Außenbereich anders ist
Eine Baustelle zwischen Feldern hat keine Nachbarn, die abends aus dem Fenster schauen. Diebe kommen über Wirtschaftswege, laden Kupferkabel, Kraftstoff oder Werkzeug auf und sind wieder fort, bevor jemand etwas bemerkt. Für solche Flächen hilft eine Kombination aus Kontrollen zu wechselnden Zeiten und, in heiklen Bauphasen, einer festen Wache vor Ort.
In Wohngebieten wie an der Langen Föhrde wiederum stehen mehrere Bauherren und Firmen nebeneinander. Hier geht es oft um Kleinmaterial, Werkzeug in Rohbauten und um Kinder und Jugendliche, die abends auf Gerüsten klettern. Auf innerstädtischen Baustellen in der Altstadt schließlich sind Gerüste der Weg in fremde Wohnungen. Auch das muss eine Kontrolle im Blick haben.
Bausteine der Baustellenbewachung
Die Bewachung richten wir nach Bauphase und Lage aus:
- Kontrollfahrten nach Feierabend und am Wochenende, mit Prüfung von Zaun, Toren, Containern und Maschinen.
- Feste Wache in Phasen mit hohem Materialwert, etwa vor dem Einbau von Kabeln oder Haustechnik.
- Zufahrtskontrolle tagsüber auf großen Baustellen, damit nur angemeldete Firmen und Fahrzeuge aufs Gelände kommen.
- Kontrolle von Gerüsten und Bauzugängen an bewohnten Straßen.
- Kurzer Bericht an die Bauleitung am Morgen, mit Fotos bei Schäden oder offenen Zugängen.
Planung außerhalb der Kernregion
Sachsen-Anhalt gehört nicht zu unserer Kernregion Nord, ein Büro im Land haben wir nicht. Baustellen in Gardelegen bewachen wir vorhabenbezogen: Vor dem Angebot prüfen wir, ob wir Anfahrt und Personal für die gesamte Bauzeit verlässlich stellen können. Laufen parallel Vorhaben in Stendal oder Haldensleben, lassen sich Kontrollen oft verbinden.
Zu Beginn sehen wir uns die Fläche an, halten Zugänge, Lagerplätze und den Ablauf bei Auffälligkeiten fest und stimmen Kontrollzeiten mit der Bauleitung ab. Die Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung unter Baustellenbewachung, alle Leistungen in der Stadt auf Sicherheitsdienst Gardelegen.
Preisrahmen für Baustellenbewachung
Für Baustellen nennen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Kontrollfahrten in Abständen kommen meist günstiger als eine feste Wache über die ganze Nacht, dafür bietet die Wache in kritischen Bauphasen mehr Sicherheit.
Ins Angebot fließen außerdem die Bauzeit, der Anteil an Wochenenden und Feiertagen, die Lage im Außenbereich und die Anfahrt ein. Nach einer Ortsbesichtigung nennen wir einen festen Preis.


